BP:
 


Dr. Sandra Garbade wird neue BIBB-Präsidentin

Dr. Sandra Garbade wird neue Präsidentin des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) in Bonn. Ihre Berufung wurde am heutigen Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossen. Sandra Garbade wird ihr Amt zum 1. August 2026 antreten. Mit ihr steht erstmals in der 56-jährigen Geschichte des Instituts eine Frau an der Spitze des BIBB. Sandra Garbade folgt auf Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser, der nach mehr als 15 Jahren im Amt am 30. Juni 2026 in den Ruhestand getreten ist.

Portrait von Dr. Sandra Garbade

Bundesbildungsministerin Karin Prien: „Mit Dr. Sandra Garbade übernimmt eine erfahrene und ausgewiesene Führungspersönlichkeit die Leitung des Bundesinstituts für Berufsbildung. Ich freue mich, dass mit ihr erstmals eine Frau an der Spitze des BIBB steht. Frau Dr. Garbade verfügt über umfassende Expertise in der Berufsbildungspolitik und über langjährige Erfahrung in verantwortungsvollen Leitungsfunktionen. Eine starke berufliche Bildung ist eine zentrale Voraussetzung für die Fachkräftesicherung und damit für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes. Ich bin überzeugt, dass Frau Dr. Garbade wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung setzen wird.“

Dr. Sandra Garbade ist promovierte Wirtschaftspädagogin und gelernte Bankkauffrau. Nach Stationen im Bankwesen und in der Unternehmensberatung wechselte sie 2007 in den Hamburger Schuldienst und war zunächst als Lehrerin an berufsbildenden Schulen tätig. Anschließend übernahm sie verschiedene Führungsaufgaben im Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB). Seit August 2017 ist sie Geschäftsführerin des HIBB und verantwortet die strategische Weiterentwicklung der beruflichen Bildung in Hamburg. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Stärkung der beruflichen Bildung, der Förderung von Chancengerechtigkeit sowie der zukunftsorientierten Weiterentwicklung des beruflichen Schulwesens.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) nimmt als zentrale Einrichtung für die berufliche Bildung in Deutschland wichtige Aufgaben in der Forschung, der Ordnungsarbeit und der Politikberatung wahr. Angesichts der Herausforderungen durch Fachkräftesicherung, Digitalisierung und Transformation der Arbeitswelt kommt der beruflichen Bildung eine besondere Bedeutung zu.