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"Erleben – Erkennen – Handeln. Selbstwirksamkeit in der Berufsorientierung"

7. Jahrestagung des Berufsorientierungsprogramms (BOP) eröffnet

Preisträger auf der BOP-Jahrestagung
Thomas Sondermann (rechts), Leiter der Unterabteilung Berufliche Bildung im BMBF, mit Beteiligten des Projekts Videotagebuch© BIBB/BOP, Foto: Stephan Röhl

Klappe! Film ab! Zum Auftakt der diesjährigen Jahrestagung des Berufsorientierungsprogramms mit dem Thema „Selbstwirksamkeit in der Berufsorientierung“ stand die Erprobung des Videotagebuchs als Reflexionsinstrument im Mittelpunkt.

Eine Stromleitung vom Schalter zur Lampe verlegen, einen Farbkreis malen oder einen grünen Plastiksalamander am Computer designen – Was habe ich heute in den Werkstatttagen eigentlich genau gemacht? Und wie hat sich das angefühlt? Tätigkeiten und ganz subjektive Eindrücke festhalten - genau darum ging es im Videotagebuch, das die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Handy oder einem Tablet während der Werkstatttage des Berufsorientierungsprogramms (BOP) aufgenommen haben.

Auf der Jahrestagung wurden die zwei BOP-Projekte prämiert, welche die Methode Videotagebuch im Herbst 2017 innerhalb ihrer Werkstatttage erprobt haben. Auf der Bühne berichteten Vertreterinnen und Vertreter der beteiligten Träger – das Teutloff Bildungszentrum Wernigerode und das bfz München –, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler über ihre Erfahrungen mit dem Videotagebuch.

Für die Aufnahmen hatten die Jugendlichen an jedem praktischen Berufsorientierungstag in der Werkstatt zwei Mal 15 Minuten Zeit. Das Filmen war eingebettet in eine intensive Vor- und Nachbereitung, konzipiert und begleitet durch Medienpädagoge Thomas Podhostnik. Das Videotagebuch unterstützte die Schülerinnen und Schüler dabei, die praktische Berufsorientierung in den Werkstatttagen intensiv zu reflektieren und in Erinnerung zu behalten.

Das Programm zur "Förderung der Berufsorientierung in überbetrieblichen und vergleichbaren Berufsbildungsstätten" – kurz Berufsorientierungsprogramm – wurde im Jahr 2008 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ins Leben gerufen. Bis Anfang 2017 wurden Zuschüsse in Höhe von rund 480 Millionen Euro bewilligt. Damit werden im Zeitraum 2008 bis Sommer 2018 über 1,2 Millionen Schülerinnen und Schüler erreicht. Über 300 Bildungsstätten mit mehr als 3.000 Schulen sind bundesweit als Kooperationspartner am BOP beteiligt.

Die Betreuung des Programms ist im Bundesinstitut für Berufsbildung angesiedelt.