X

Sie verwenden einen veralteten Browser, mit dem nicht alle Inhalte des Internetauftritts www.bibb.de korrekt wiedergegeben werden können. Um unsere Seiten in Aussehen und Funktion in vollem Umfang nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, einen neueren Browser zu installieren.

Schulleitungen und Lehrkräfte als zentrale Akteure

„Schulleitungen und Lehrkräfte sind zentrale Akteure im Berufsorientierungsprogramm. Sie sind unverzichtbar, um Schülerinnen und Schüler, aber auch die Eltern von den Chancen einer gelungenen Berufsorientierung zu überzeugen.“ Das sagte BIBB-Präsident Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser bei einem mehrstündigen Fachgespräch in Bonn, zu dem er Frau Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, eingeladen hatte.

v.l.n.r.: Guido Kirst (BIBB), Klaus Weber (BIBB), Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing (Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes), Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser (BIBB)

Unterstützt von den beiden BIBB-Berufsorientierungsfachleuten Guido Kirst und Klaus Weber wurde Frau Prof. Lin-Klitzing über Inhalt, Ausgestaltung und Herausforderungen des Berufsorientierungsprogramms informiert. Besonderen Raum nahm dann eine intensive Diskussion zur Rolle der Schulen, insbesondere der Gymnasien, im Berufsorientierungsprozess ein.

Die beiden Bausteine des Berufsorientierungsprogramms, Potenzialanalyse und Werkstatttage, sollten nach Auffassung der BIBB-Experten in das schulische Berufsorientierungskonzept eingebettet werden; und Berufsorientierung an Gymnasien sollte Studien- sowie Berufsorientierung umfassen. Dabei gehe es nicht darum, den Hochschulen potenzielle Studentinnen und Studenten abzuwerben, sondern den Horizont der Schülerinnen und Schüler zu öffnen, ihre Berufswahlkompetenz zu steigern. „Wichtig ist mir dabei, dass auch regionale Akteure in den Berufsorientierungsprozess eingebunden werden“, hob Professor Esser hervor.

Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer schließlich darüber, dass das Fachgespräch für beide Seiten hilfreich und weiterführend war. Deshalb wurde vereinbart, den begonnenen Austausch fortzusetzen.