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Wissenschaftlicher Begleitkreis

Zur Qualitätssicherung der Forschungsaufgaben im Rahmen der extramuralen Forschung wurde ein wissenschaftlicher Begleitkreis etabliert, der sechs Expertinnen und Experten aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen umfasst.

Folgende Anforderungen stellen sich an die Teilnehmenden des wissenschaftlichen Begleitkreises und ihre Arbeit: 

  • Nachgewiesene forschungsstrategische Expertise,
  • die Forscherinnen und Forscher sind in unterschiedlichen Disziplinen tätig, 
  • Ausschluss als Auftragnehmende bei den Vergaben. 

Die Aufgaben des wissenschaftlichen Begleitkreises 
Der Wissenschaftliche Begleitkreis ist in folgenden Punkten tätig:

  1. Beratung zu Güte- und Zuschlagskriterien der geplanten Vergaben,
  2. Beratung zu ausgewählten Forschungsdesigns in den Forschungsaufträgen,
  3. Beratung zur Auswertung von Konzepten für anwenderorientierte Umsetzungsprojekte,
  4. Austausch zu Lessons Learned für die Steuerung des Forschungsprogramms,
  5. Beratung bei Herausforderungen und Problemen innerhalb des Forschungsprogramms,
  6. Projektevaluation des Forschungsprogramms zur Pflegebildung und zum Pflegeberuf, 
  7. Teilnahme an ausgewählten Projektabschlussveranstaltungen und Verbreitung der Ergebnisse in eigenen Netzwerken.

Der wissenschaftliche Begleitkreis hat sich im Jahr 2021 zweimal getroffen und sowohl zu den Themen als auch den Prozessen des Forschungsprogramms sowie insgesamt zur strategischen Ausrichtung diskutiert. Wichtige Hinweise des wissenschaftlichen Begleitkreises wurden sowohl in einzelnen Leistungsbeschreibungen als auch in der Netzwerkarbeit umgesetzt.
 

Vorstellung des wissenschaftlichen Begleitkreises

Fr. Prof. Dr. Bienstein, Pflegewissenschaftlerin (emeritiert)

Von 1994 bis 2017 leitete Bienstein als Honorarprofessorin das Institut für Pflegewissenschaft an der Privaten Universität Witten/Herdecke (anschließend noch kommissarisch bis zur Bestimmung eines Nachfolgers). 2003 erhielt Bienstein außerdem eine Honorarprofessur an der Universität Bremen.
Arbeitsschwerpunkte:

  • Pflegeentwicklung
  • Professionalisierung
  • Konzepte der Pflege
  • Qualitätssicherung
  • Ausbildung
  • Pflegeforschung
  • Aktuelle Themen zum Pflegewissen


Fr. Dr. Ines Trede

Ines Trede, promovierte Human- und Gesundheitswissenschaftlerin, (MSc in Berufsbildung, DAS in Evaluation, Pflegefachfrau) ist seit 1998 in Evaluations- und Entwicklungsprojekten sowie als Dozentin in der höheren Berufsbildung tätig. Sie leitet am EHB seit 2010 eine nationale Längsschnittstudie in Kooperation mit der OdASanté und führt Projekte zum Fachkräfte- und Bildungsbedarf sowie zur Weiterentwicklung der höheren Berufsbildung durch. Seit dem 01.01.2017 leitet sie das Schweizerische Observatorium für die Berufsbildung OBS EHB.


Fr. Prof. Dr. Deml

Frau Prof. Deml hat an der Universität Regensburg Psychologie und Sprecherziehung studiert. Im Anschluss daran hat sie am Institut für Arbeitswissenschaft der Universität der Bundeswehr (UniBw) München zum Doktor der Ingenieurwissenschaften promoviert. In ihrer Dissertation hat sie sich mit der Gestaltung von kraftrückmeldenden Mensch-Maschine-Schnittstellen im Bereich der Telerobotik beschäftigt. Nach einer Forschungstätigkeit an der TU München und der Carnegie Mellon University in Pittsburgh ist sie an die UniBw zurückgekehrt. Sie erhielt dort einen Ruf auf eine Juniorprofessor für Kognitive Ergonomie und folgte dann einem Ruf an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, um den Lehrstuhl für Arbeitswissenschaft und Arbeitsgestaltung zu leiten. Frau Deml hat 2012 einen Ruf an die Universität Ulm abgelehnt und in diesem Jahr einen Ruf an das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) angenommen. Seit dieser Zeit leitet sie das Institut für Arbeitswissenschaft und Betriebsorganisation am KIT.


Hr. Prof. Dr. Bruder

Universitätsprofessor Dr-Ing. Ralph Bruder übernahm zum Wintersemester 2005/2006 die Leitung des IAD.
Er studierte Elektrotechnik an der Technischen Hochschule Darmstadt. Von 1988-1996 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Arbeitswissenschaft der TH Darmstadt, an dem er sich 1992 mit einer Dissertation zur Anwendung der Künstlichen Intelligenz in der Arbeitswissenschaft promovierte.
Seit 1992 bearbeitet er selbständig Projekte mit Partnern aus Industrie und Verwaltung. Von 1996 bis 2005 war er Universitätsprofessor für das Fach Ergonomie im Design an der Universität Duisburg-Essen und Leiter des von ihm gegründeten Instituts für Ergonomie und Designforschung. Im April 2002 wurde er zum Gründungspräsidenten der design school zollverein berufen. Von November 2004 bis 2006 leitete er als Präsident und Geschäftsführer die Zollverein School of Management and Design.
Seit 2006 ist er Universitätsprofessor für Arbeitswissenschaft und Leiter des renommierten Instituts für Arbeitswissenschaft der TU Darmstadt. Professor Bruder war von 2011 bis 2015 Präsident der Gesellschaft für Arbeitswissenschaft.


Frau Prof. Dr. Barbara Knigge-Demal

Von 1999 bis 2014 leitete Frau Knigge-Demal das Gebiet “Pflegewissenschaft mit dem Schwerpunkt Pflegedidaktik“ an der Fachhochschule Bielefeld, von 2015 bis 2018 war sie Studiengangsleitung des Studiengangs „Pflege“ an der praxisHochschule in Rheine (ehemals Mathias Hochschule)
Zu ihren zahlreichen Aufgaben als Gutachterin gehörte u.a. die Anfertigung vergleichender Gutachten zur „Berufung von pflegewissenschaftlichen Professuren“ an der Fachhochschule Osnabrück und der Hochschule der Diakonie in Bielefeld sowie, die Begutachtungen für das Fachgebiet „Pflege- und Gesundheitswissenschaften“ bei diversen Akkreditierungsagenturen (AHPGS, der ZEWA, AQAS und dem Wissenschaftsrat).
Von 2015 bis 2018 wirkte sie an der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung des Pflegeberufereformgesetzes mit. Von 2018 – 2019 war sie berufenes Mitglied der „Fachkommission nach dem Pflegeberufegesetz gemäß § 53“.


Fr. Prof. Dr. Sabine Pfeiffer

Prof. Pfeiffer forscht seit 1996 zur Entwicklung von Arbeit und Gesellschaft. Ihre Schwerpunkte sind u.a.: 
das Zusammenspiel von Arbeit und Technik in Unternehmen
Folgen der digitalen Transformation für die Gesellschaft.
Antrieb und Widersprüche des Wandels von Arbeit.
Seit 2018 leitet sie den Lehrstuhl Arbeit – Technik – Gesellschaft an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Von 2014 bis 2018 war sie Professorin für Soziologie an der Universität Hohenheim, von 2010 bis 2014 war sie Professorin für Innovation und kreative Entwicklung an der Hochschule München. Von 2000 bis 2010 war sie in der außeruniversitären Forschung am Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung (ISF München) tätig.
Vor ihren Studien in Soziologie, Philosophie, Psychologie und Produktionstechnik war sie als Werkzeugmacherin im Maschinenbau und der Autoindustrie tätig.