Die aktuell schwierige wirtschaftliche Situation in Deutschland spiegelt sich in der Ausbildungsbilanz wider. 2025 wurden rund 476.000 neue duale Ausbildungsverträge abgeschlossen (-2,1 % im Vergleich zu 2024). Deutlich eingebrochen ist das betriebliche Ausbildungsplatzangebot.
Ausbildung gestalten – Zukunft im Handwerk sichern
Digital kommunizieren, gezielt fördern, gemeinsam ausbilden: mit einem Mix aus Tradition und Innovation kann das Handwerk junge Menschen für sich gewinnen. Welche Impulse und Erkenntnisse das BIBB Betrieben jetzt an die Hand gibt, zeigt ein kompakter Überblick.
Nachdem sich der Ausbildungsmarkt in den letzten Jahren etwas von den starken Einbußen der Coronapandemie erholt hat, ist in der Ausbildungsbilanz des Jahres 2024 eine Stagnation zu verzeichnen. Dies sind zentrale Ergebnisse der BIBB-Analysen zur Entwicklung des diesjährigen Ausbildungsmarktes.
Wie gestaltet sich in Deutschland die Integration der Menschen, die seit 2015/16 hier Zuflucht gesucht haben? Hierzu liefert die BWP-Ausgabe die Grundlage für eine sachliche Diskussion des bislang Erreichten und der bestehenden Herausforderungen, Integration durch berufliche Bildung zu fördern.
Mehr Verträge, mehr Angebote und eine steigende Nachfrage der Jugendlichen nach dualer Ausbildung: die Bilanz des Ausbildungsmarktes 2023 fällt besser aus als im Vorjahr. Allerdings bleiben die Zahlen weiterhin unter dem Vor-Corona-Niveau, und die Passungsprobleme nehmen weiter zu.
Wie in den vergangenen beiden Jahren verbleibt die Zahl der neu abgeschlossenen dualen Ausbildungsverträge deutlich unter dem Niveau von 2019 vor Ausbruch der Coronapandemie. BIBB-Analysen zeigen insbesondere, dass die Nachfrage von jungen Menschen nach Ausbildungsplätzen weiter sinkt.
Medizinische Fachangestellte und Kfz-Mechatroniker auf Platz 1
Die Auswertungen des BIBB über die neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Jahr 2021 zeigen: Erstmals steht in der Rangliste bei den Frauen die „Medizinische Fachangestellte“ auf Platz 1. Bei den Männern bleibt der „Kfz-Mechatroniker“ unangefochtener Spitzenreiter.
Nach den erheblichen Einbußen im vergangenen Jahr im Zuge der Coronapandemie und ihrer Bekämpfung hat sich die aktuelle Lage auf dem Ausbildungsmarkt im Jahr 2021 nur leicht entspannt. BIBB-Analysen zeigen, dass das Niveau von vor der Pandemie bei Weitem nicht erreicht wurde.
Die ersten Ergebnisse aus der BIBB-Erhebung über neu abgeschlossene Ausbildungsverträge zum 30.09.2021 stehen ab sofort online zur Verfügung. Weitere Auswertungen folgen bis Ende 2021.
Die Auswirkungen der doppelten Abiturientenjahrgänge auf den Ausbildungsmarkt
Eine Analyse der Folgen der G8-Schulreform zeigte keine Verdrängungseffekte von Real- oder Hauptschulabsolventen trotz vermehrter Einstellung von Abiturienten. Zudem blieben die Vergütungen weitgehend stabil, obwohl aufgrund des Angebotsschocks mit negativen Effekten zu rechnen war.
Markiert die Covid-19-Krise einen Wendepunkt auf dem Ausbildungsmarkt?
Der BWP-Beitrag beschreibt die Entwicklung der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge. 2020 erreichte diese Zahl den niedrigsten Wert seit 1975. Dies liegt nicht nur an der Corona-Pandemie, sondern hat auch demografische Gründe. Was bedeuten die Zahlen langfristig für die Fachkräftesicherung?
Das BIBB hat den Datenreport 2021 veröffentlicht. Er enthält umfassende Informationen und Analysen zur Entwicklung der beruflichen Bildung in Deutschland und ergänzt den Berufsbildungsbericht der Bundesregierung. Für BIBB-Präsident Esser ist Ausbilden jetzt das Gebot der Stunde.