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Neue ÜBS in Mainz

Handwerkskammer Rheinhessen feiert Richtfest

18.05.2026

In Mainz wird das Berufsbildungszentrum II der Handwerkskammer Rheinhessen nach Abriss neugebaut. Nun steht der Rohbau – und das wurde am 30. April 2026 mit einem Richtfest gefeiert. Das Bundesinstitut für Berufsbildung unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums.

Im Vordergrund des Bildes befindet sich ein großer grüner Richtkranz mit bunten Bändern, im Hintergrund blauer Himmel und mehrere Personen.
Der Richtkranz – Symbol für den Baufortschritt und Moment des Dankes an alle am Bau Beteiligten (Foto: Kristina Schäfer)

Um auch zukünftig junge Menschen für das Handwerk zu begeistern und das Innovationspotential der Branche auszuschöpfen, benötigt es zeitgemäße und modern ausgestattete Bildungsorte. Ein solcher entsteht aktuell mit dem neuen Berufsbildungszentrum II der Handwerkskammer Rheinessen. Mittlerweile ist der Rohbau fertig – was im Handwerk traditionell mit einem Richtfest begangen wird. Rund 120 Personen, darunter viele Handwerker/-innen und Handwerker sowie Mitarbeitende der Handwerkskammer, feierten den Baufortschrift der überbetrieblichen Berufsbildungsstätte (ÜBS), die Interessierte auch bei einer Baustellenführung besichtigen konnten.

Das traditionelle Richtfest ist im Bauhandwerk ein ganz besonderer Moment.

Hans-Jörg Friese, Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen

Mit dem neuen Berufsbildungszentrum „investieren Handwerkskammer, Bund und Land in die Weiterentwicklung und Modernisierung der Ausbildungsbedingungen für den Fachkräftenachwuchs im rheinhessischen Handwerk“, erklärte der Präsident der Handwerkskammer Rheinhessen, Hans-Jörg Friese in seiner Eröffnungsrede. Insgesamt 34 Mio. Euro soll der Neubau kosten. Das Bundesinstitut für Berufsbildung fördert das Vorhaben aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) mit 14,4 Millionen, das Land Rheinland-Pfalz stellt weitere 6,4 Mio. Euro bereit. Den Restbetrag bringt die Handwerkskammer Rheinessen aus Eigenmitteln auf.

Das bisherige Berufsbildungszentrum war in die Jahre gekommen. Nach einer Machbarkeitsstudie und fachlicher Prüfung durch Gutachter des Bundes fiel die Entscheidung für einen Neubau an gleicher Stelle. Dieser umfasst ein Schulungsgebäude sowie eine zentrale Mensa, Verwaltungsgebäude und Werkhallen. Ab Mitte 2027 sollen dort dann Maurer/-innen, Zimmerer/-innen, Maler- und Lackierer/-innen nach modernsten Standards ausgebildet werden. Auch Ausbildungsplätze für Tischler/-innen und Fliesenleger/-innen sind geplant. Zur überbetrieblichen Ausbildung, aber auch für Meisterkurse, Prüfungen und Berufsbildungsprogramme werden dann jährlich rund 2.000 Lernende in der neuen ÜBS erwartet.