Handwerkskammer Oberfranken
Neues Bildungszentrum in Bamberg
Die Handwerkskammer (HWK) für Oberfranken strukturiert die Bildungszentren in ihrem Kammerbezirk um. Teil des Prozesses ist der Neubau des Bildungszentrums Bamberg. Entstehen soll eine moderne Ausbildungsstätte, die eine zukunftsorientiere Ausbildung im Handwerk möglich macht.
Baustartfeier in Bamberg
Am 28. September 2026 war es endlich soweit: Nach mehrjähriger Vorbereitung erfolgte der erste Spatenstich für den Neubau des Bildungszentrums in Bamberg. Das besondere Ereignis beging die Handwerkskammer für Oberfranken mit einer Baustartfeier.
Rund 100 Gäste erschienen, darunter Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Dr. Petra Bahr, Staatssekretärin im Bundesbildungsministerium. Sie nahmen an diesem sonnigen Montag nicht nur die Schaufel in die Hand, sondern brachten auch die offiziellen Förderbescheide in Höhe von 48,42 Millionen Euro mit.
Spatenstich am 28. September 2026
Handwerkskammer für Oberfranken
Fakten zum Neubau in Bamberg
68 Mio. Euro investiert
Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf 68 Mio. Euro. Davon trägt die Handwerkskammer für Oberfranken einen Eigenanteil von 17 Mio. Euro.
Fördermittelgeber
Die Förderung erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) mit 14,5 Mio. Euro, des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) mit 14,5 Mio. Euro und des Freistaates Bayern mit 19,5 Mio. Euro.
Was wird gebaut?
Der Neubau umfasst 15 Werkstätten und Bildungsbereiche für Maler/-innen und Lackierer/-innen, für die Kfz-Technik, das Metallhandwerk und Schweißen, für Bau, Zimmerei und Elektrotechnik.
drei Jahre Bauzeit
Der offizielle Spatenstich erfolgte am 28. September 2026. Die Fertigstellung ist für Ende 2029 geplant.
Was gebaut wird und warum
Mit dem Neubau in Bamberg entsteht eine moderne Ausbildungsstätte, die eine an die künftigen Anforderungen angepasste, handlungsorientierte Ausbildung im Handwerk möglich machen soll. Auf einer Fläche von rund 11.500 qm werden Werkstätten und Bildungsbereiche für die überbetriebliche Ausbildung (ÜBA) verschiedener Gewerke errichtet. Neben den Werkstätten wird außerdem ein Bereich für informelles und selbstgesteuertes Lernen gestaltet, das auch zum interdisziplinären Austausch anregen soll.
Ausgangslage für den Bau ist eine Umstrukturierung der Bildungszentren im Kammerbezirk der Handwerkskammer für Oberfranken mit dem Ziel, die Bildungszentren wirtschaftlich und richtungsweisend für die berufliche Bildung neu aufzustellen.
Stimmen aus der Politik
Besondere Architektur und Nachhaltigkeit
Das neue Bildungszentrum soll auch architektonisch herausragen und laut Handwerkskammer für Oberfranken „ein markantes und ortsbildprägendes Gebäude werden“. Geplant ist, die Werkstatteinheiten an den dreigeschossigen Hauptbau kammartig anzuordnen und dadurch die Verzahnung von inneren und äußeren Lernbereichen sowie der umgebenden Landschaft zu unterstreichen. Die Architektur unterstützt damit den Bildungsauftrag des Hauses. Sie macht sichtbar: Berufliche Bildung ist modern, vielfältig und zukunftsgerichtet.
Zudem soll der Neubau mit einem möglichst geringen Einsatz von Energie und Ressourcen errichtet werden. So wurden Aspekte für Nachhaltigkeit beispielsweise durch Fassadenbegrünung mit eingeplant.