„Campus Handwerk“ in Trier eröffnet

Mit dem Neubau des am 13. Mai eröffneten Bildungszentrums macht die Handwerkskammer Trier die „Faszination Handwerk“ erlebbar. In dem modernen, äußerst funktionalen Gebäude, das vom Bundesinstitut für Berufsbildung aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums mit 18,5 Millionen Euro gefördert wurde, kann die Ausbildung des Fachkräftenachwuchses nun praxisnah und auf höchstem Niveau erfolgen.

Erste ÜBS im Passivhausstandard

10.000 Quadratmeter Nutzfläche mit 26 zeitgemäßen Werkstätten für unterschiedlichste Gewerke, Schulungs- und Konferenzräume sowie eine Mensa sind entstanden und bilden zusammen den „Campus Handwerk“. Und ein Novum kann der Neubau in Trier auch verzeichnen: Die ÜBS ist das bundesweit erste Berufsbildungs- und Technologiezentrum im Passivhausstandard. Das hoch energieeffiziente Gebäude erhielt daher auch die Landesklimaschutzplakette „H.ausgezeichnet“.

Fünf Jahre lang wurde in Trier gebaut, am 13. Mai wurde der „Campus Handwerk“ im Beisein von rund 300 Gästen offiziell eröffnet, darunter Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt und Prof. Dr. Friedrich Hubert Esser vom BIBB, das das Neubauprojekt fachlich unterstützte.

Feierliche Eröffnung am 13. Mai 2022

    • „Die neuen Anforderungen in den Berufen [...] machen die Berufsbildung im Handwerk noch anspruchsvoller. Deshalb brauchen die Betriebe hier wertvolle Unterstützung und die handwerklichen Fachkräfte nutzbare Angebote. Mit dem Campus Handwerk ist ein Neubauprojekt erfolgreich abgeschlossen, das alle Voraussetzungen für hochwertige handwerkliche Bildung und Qualifizierung bietet.“

    Finanzierung des Bauvorhabens

    Insgesamt wurden in den Neubau 44 Millionen Euro investiert:

    • Das Bundesbildungsministerium förderte den Neubau mit 18,5 Mio. Euro.
    • Das Land Rheinland-Pfalz förderte den Campus Handwerk mit 12,8 Mio. Euro, darin enthalten ist die Förderung aus dem Europäischen Strukturfonds EFRE.
    • Weitere Baukosten in Höhe von 12,5 Mio. Euro trug die HWK selbst.

    Die digitale Ausstattung in den Werkstätten förderte das BIBB zusätzlich mit 2,5 Mio. Euro aus Mitteln des Bundesbildungsministeriums im Rahmen des Sonderprogramms zur Digitalisierung von Überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) und Kompetenzzentren.