Berufe im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau – Fachkraft

Erwerbstätige der Berufsgattung „Berufe im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau – Fachlich ausgerichtete Tätigkeiten“gemäß KldB 2010 planen, bauen und pflegen Außenanlagen, Grünflächen und Sportanlagen, führen Erd- und Pflasterarbeiten aus, setzen Bepflanzungskonzepte um und berücksichtigen dabei funktionale, ökologische und gestalterische Anforderungen.

Zugehörige Einzelberufe

Baumpfleger/in; Landschaftsgärtner/in; Gärtner/in - Garten- und Landschaftsbau (GaLa)

Zugehörige Ausbildungsberufe

Gärtner/-in FR Garten- und Landschaftsbau (Lw)

Berufsklassifikation (KldB 2010)

KldB 2010: 12142

In der Berufsgattung „Berufe im Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau – Fachlich ausgerichtete Tätigkeiten“ werden Dienstleistungen wie die Anlage von Gärten, Parks, Spiel- und Sportplätzen sowie Begrünungs- und Pflegearbeiten erbracht. Beschäftigte arbeiten in Garten- und Landschaftsbaubetrieben, im Sportplatzbau, bei kommunalen Bauhöfen oder in spezialisierten Fachunternehmen des Tief- und Außenanlagenbaus. Durch ihre Arbeit prägen sie öffentliche und private Freiräume und tragen zur Lebensqualität, Klimaanpassung und nachhaltigen Stadt- und Landschaftsentwicklung bei.

Haben Sie Fragen?

Werden auch schulische Ausbildungen berücksichtigt?

Wählt der/die Nutzende eine Berufsgattung, in welcher hauptsächlich schulisch anstatt dual ausgebildet wird, so basieren die dargestellten Statistiken nicht auf der Berufsbildungsstatistik/DAZUBI sondern auf den Datenblättern des Statistischen Berichtes des Statistischen Bundesamtes („Berufliche Schulen und Schulen des Gesundheitswesens – Berufsbezeichnungen“, Tabelle 21121-14). Wählt der/die Nutzende hingegen eine Berufsgattung, welche dem neuen Ausbildungsberuf des/der „Pflegefachmanns/-frau“ zugeordnet ist, so greift die Datenbank auf die Pflegeausbildung-Finanzierungsverordnungsstatistik zurück (vgl. beide hier). Dies geschieht im Hintergrund und gewährleistet eine durch Experten kuratierte Auswahl an Statistiken. Die Nutzenden können jedoch stets über Hinweise bei den Daten und Indikatoren sowie beim Zitationshinweis erkennen, welche Datenquelle verwendet wurde. Dies sorgt für Transparenz und beugt Verunsicherungen bei den Nutzenden vor.

Warum haben die Indikatoren verschiedene Detailtiefen?

Gerade bei Umfragedaten liegen auf Einzelberufsniveau für kleinere Berufe häufig nicht genügend Daten vor, um aussagekräftige Informationen zu gewinnen. Hier bietet das BKR eine automatisierte Lösung an. Erst ab einer Anzahl von mindestens 50 Befragten werden die Indikatoren dargestellt. Wenn weniger Befragte vorliegen, greift das Portal automatisch auf das nächsthöhere Berufsaggregat zurück. Lägen hier ebenfalls nicht genügend Befragte vor, wird erneut das nächsthöhere Berufsaggregat verwendet. Im Datenportal zeigt ein Icon neben dem Indikatortitel dabei stets den Detailgrad der Daten an. Somit wird die Datenqualität sichergestellt und zeitgleich eine nutzerfreundliche Bedienung gewährleistet. 

Auf welcher Grundlage basiert die Indikatorenauswahl?

Basierend auf einem umfassenden User Research sowie fortlaufender Beta-Testung werden die Bedarfe der Nutzenden regelmäßig abgefragt und in der Entwicklung berücksichtigt. Soweit keine datenschutztechnischen sowie andere rechtliche Aspekte dem entgegenstehen, werden die wichtigsten Indikatoren im BKR schrittweise veröffentlicht. Für eine detaillierte Liste aller bisher identifizierten Indikatoren siehe die Infobroschüre zur Evaluation.