Berufe in der Softwareentwicklung – Fachkraft

Erwerbstätige der Berufsgattung „Berufe in der Softwareentwicklung – Fachlich ausgerichtete Tätigkeiten“ gemäß KldB 2010 konzipieren, programmieren, testen und optimieren Softwarelösungen, analysieren Anforderungen von Nutzerinnen und Nutzern, entwickeln Systemarchitekturen und sorgen für die Wartung sowie Weiterentwicklung bestehender Anwendungen.

Zugehörige Einzelberufe

Fachinformatiker/in - Anwendungsentwicklung; Software-Assistent/in; Informatikassistent/in - Softwaretechnik

Zugehörige Ausbildungsberufe

Fachinformatiker/-in FR Anwendungsentwicklung (IH); Mathematisch-technische/-r Softwareentwickler/-in (IH/HwEx); Fachinformatiker/-in FR Anwendungsentwicklung (HwEx)

Berufsklassifikation (KldB 2010)

KldB 2010: 43412

In der Berufsgattung „Berufe in der Softwareentwicklung – Fachlich ausgerichtete Tätigkeiten“ werden individuelle und standardisierte Softwareprodukte, Anwendungen, Schnittstellen und digitale Dienstleistungen bereitgestellt. Beschäftigte arbeiten in IT-Unternehmen, Softwarehäusern, Start-ups, in der Industrie, im Dienstleistungssektor sowie in öffentlichen Einrichtungen. Durch ihre Arbeit schaffen sie die technischen Grundlagen für digitale Prozesse und Innovationen in nahezu allen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen.

Haben Sie Fragen?

Werden auch schulische Ausbildungen berücksichtigt?

Wählt der/die Nutzende eine Berufsgattung, in welcher hauptsächlich schulisch anstatt dual ausgebildet wird, so basieren die dargestellten Statistiken nicht auf der Berufsbildungsstatistik/DAZUBI sondern auf den Datenblättern des Statistischen Berichtes des Statistischen Bundesamtes („Berufliche Schulen und Schulen des Gesundheitswesens – Berufsbezeichnungen“, Tabelle 21121-14). Wählt der/die Nutzende hingegen eine Berufsgattung, welche dem neuen Ausbildungsberuf des/der „Pflegefachmanns/-frau“ zugeordnet ist, so greift die Datenbank auf die Pflegeausbildung-Finanzierungsverordnungsstatistik zurück (vgl. beide hier). Dies geschieht im Hintergrund und gewährleistet eine durch Experten kuratierte Auswahl an Statistiken. Die Nutzenden können jedoch stets über Hinweise bei den Daten und Indikatoren sowie beim Zitationshinweis erkennen, welche Datenquelle verwendet wurde. Dies sorgt für Transparenz und beugt Verunsicherungen bei den Nutzenden vor.

Warum haben die Indikatoren verschiedene Detailtiefen?

Gerade bei Umfragedaten liegen auf Einzelberufsniveau für kleinere Berufe häufig nicht genügend Daten vor, um aussagekräftige Informationen zu gewinnen. Hier bietet das BKR eine automatisierte Lösung an. Erst ab einer Anzahl von mindestens 50 Befragten werden die Indikatoren dargestellt. Wenn weniger Befragte vorliegen, greift das Portal automatisch auf das nächsthöhere Berufsaggregat zurück. Lägen hier ebenfalls nicht genügend Befragte vor, wird erneut das nächsthöhere Berufsaggregat verwendet. Im Datenportal zeigt ein Icon neben dem Indikatortitel dabei stets den Detailgrad der Daten an. Somit wird die Datenqualität sichergestellt und zeitgleich eine nutzerfreundliche Bedienung gewährleistet. 

Auf welcher Grundlage basiert die Indikatorenauswahl?

Basierend auf einem umfassenden User Research sowie fortlaufender Beta-Testung werden die Bedarfe der Nutzenden regelmäßig abgefragt und in der Entwicklung berücksichtigt. Soweit keine datenschutztechnischen sowie andere rechtliche Aspekte dem entgegenstehen, werden die wichtigsten Indikatoren im BKR schrittweise veröffentlicht. Für eine detaillierte Liste aller bisher identifizierten Indikatoren siehe die Infobroschüre zur Evaluation.