Berufe in der Lagerwirtschaft – Fachkraft

"Berufe in der Lagerwirtschaft – fachlich ausgerichtete Tätigkeiten" gemäß KldB 2010 umfassen das Annehmen, Kontrollieren, Lagern und Versenden von Gütern, das Koordinieren von Warenflüssen, das Bedienen von Förder- und Lagertechnik sowie das Dokumentieren logistischer Abläufe unter Beachtung von Qualitäts- und Sicherheitsvorgaben.

Zugehörige Einzelberufe

Lagerist/in; Fachkraft - Lagerlogistik; Lagerfachkraft

Zugehörige Ausbildungsberufe

Fachkraft für Lagerlogistik (IH/HwEx); Fachlagerist/-in (IH/HwEx)

Berufsklassifikation (KldB 2010)

KldB 2010: 51312

"Berufe in der Lagerwirtschaft – fachlich ausgerichtete Tätigkeiten" erbringen Dienstleistungen rund um Lagerung, Bestandsverwaltung und Distribution von Waren. Erwerbstätige dieser Berufsgattung arbeiten vor allem in Logistikzentren, Industrie- und Handelsunternehmen, Speditionen sowie in Versand- und Umschlaglagern verschiedener Branchen. Durch ihre Arbeit sichern sie, dass Produkte zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sind und wirtschaftliche Abläufe reibungslos funktionieren.

Haben Sie Fragen?

Werden auch schulische Ausbildungen berücksichtigt?

Wählt der/die Nutzende eine Berufsgattung, in welcher hauptsächlich schulisch anstatt dual ausgebildet wird, so basieren die dargestellten Statistiken nicht auf der Berufsbildungsstatistik/DAZUBI sondern auf den Datenblättern des Statistischen Berichtes des Statistischen Bundesamtes („Berufliche Schulen und Schulen des Gesundheitswesens – Berufsbezeichnungen“, Tabelle 21121-14). Wählt der/die Nutzende hingegen eine Berufsgattung, welche dem neuen Ausbildungsberuf des/der „Pflegefachmanns/-frau“ zugeordnet ist, so greift die Datenbank auf die Pflegeausbildung-Finanzierungsverordnungsstatistik zurück (vgl. beide hier). Dies geschieht im Hintergrund und gewährleistet eine durch Experten kuratierte Auswahl an Statistiken. Die Nutzenden können jedoch stets über Hinweise bei den Daten und Indikatoren sowie beim Zitationshinweis erkennen, welche Datenquelle verwendet wurde. Dies sorgt für Transparenz und beugt Verunsicherungen bei den Nutzenden vor.

Warum haben die Indikatoren verschiedene Detailtiefen?

Gerade bei Umfragedaten liegen auf Einzelberufsniveau für kleinere Berufe häufig nicht genügend Daten vor, um aussagekräftige Informationen zu gewinnen. Hier bietet das BKR eine automatisierte Lösung an. Erst ab einer Anzahl von mindestens 50 Befragten werden die Indikatoren dargestellt. Wenn weniger Befragte vorliegen, greift das Portal automatisch auf das nächsthöhere Berufsaggregat zurück. Lägen hier ebenfalls nicht genügend Befragte vor, wird erneut das nächsthöhere Berufsaggregat verwendet. Im Datenportal zeigt ein Icon neben dem Indikatortitel dabei stets den Detailgrad der Daten an. Somit wird die Datenqualität sichergestellt und zeitgleich eine nutzerfreundliche Bedienung gewährleistet. 

Auf welcher Grundlage basiert die Indikatorenauswahl?

Basierend auf einem umfassenden User Research sowie fortlaufender Beta-Testung werden die Bedarfe der Nutzenden regelmäßig abgefragt und in der Entwicklung berücksichtigt. Soweit keine datenschutztechnischen sowie andere rechtliche Aspekte dem entgegenstehen, werden die wichtigsten Indikatoren im BKR schrittweise veröffentlicht. Für eine detaillierte Liste aller bisher identifizierten Indikatoren siehe die Infobroschüre zur Evaluation.