Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege (o. S.) - Fachkraft

Erwerbstätige in der Berufsgattung "Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege (ohne Spezialisierung) - fachlich ausgerichtete Tätigkeiten" beobachten und beurteilen den Gesundheitszustand von Patientinnen und Patienten, führen pflegerische Maßnahmen durch, assistieren bei medizinischen Behandlungen und unterstützen Betroffene bei der Bewältigung krankheitsbedingter Einschränkungen im Alltag.

Zugehörige Einzelberufe

Krankenschwester/-pfleger; Gesundheits- und Krankenpfleger/in; Pflegefachmann/-frau

Zugehörige Ausbildungsberufe

Pflegefachmann/-frau

Berufsklassifikation (KldB 2010)

KldB 2010: 81302

Die zentralen Leistungen der "Berufe in der Gesundheits- und Krankenpflege (ohne Spezialisierung) – fachlich ausgerichtete Tätigkeiten" umfassen die ganzheitliche pflegerische Versorgung von Menschen in akuten oder chronischen Krankheitsphasen sowie die Beratung von Patientinnen, Patienten und deren Angehörigen. Beschäftigung findet sich vor allem in Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken, aber auch in ambulanten Pflegediensten, Arztpraxen und weiteren Einrichtungen des Gesundheitswesens. Als unverzichtbare Schnittstelle zwischen medizinischer Behandlung und menschlicher Zuwendung tragen Erwerbstätige dieser Berufsgattung wesentlich dazu bei, Gesundheit wiederherzustellen, Leiden zu lindern und die Lebensqualität kranker Menschen zu erhalten.

Haben Sie Fragen?

Werden auch schulische Ausbildungen berücksichtigt?

Wählt der/die Nutzende eine Berufsgattung, in welcher hauptsächlich schulisch anstatt dual ausgebildet wird, so basieren die dargestellten Statistiken nicht auf der Berufsbildungsstatistik/DAZUBI sondern auf den Datenblättern des Statistischen Berichtes des Statistischen Bundesamtes („Berufliche Schulen und Schulen des Gesundheitswesens – Berufsbezeichnungen“, Tabelle 21121-14). Wählt der/die Nutzende hingegen eine Berufsgattung, welche dem neuen Ausbildungsberuf des/der „Pflegefachmanns/-frau“ zugeordnet ist, so greift die Datenbank auf die Pflegeausbildung-Finanzierungsverordnungsstatistik zurück (vgl. beide hier). Dies geschieht im Hintergrund und gewährleistet eine durch Experten kuratierte Auswahl an Statistiken. Die Nutzenden können jedoch stets über Hinweise bei den Daten und Indikatoren sowie beim Zitationshinweis erkennen, welche Datenquelle verwendet wurde. Dies sorgt für Transparenz und beugt Verunsicherungen bei den Nutzenden vor.

Warum haben die Indikatoren verschiedene Detailtiefen?

Gerade bei Umfragedaten liegen auf Einzelberufsniveau für kleinere Berufe häufig nicht genügend Daten vor, um aussagekräftige Informationen zu gewinnen. Hier bietet das BKR eine automatisierte Lösung an. Erst ab einer Anzahl von mindestens 50 Befragten werden die Indikatoren dargestellt. Wenn weniger Befragte vorliegen, greift das Portal automatisch auf das nächsthöhere Berufsaggregat zurück. Lägen hier ebenfalls nicht genügend Befragte vor, wird erneut das nächsthöhere Berufsaggregat verwendet. Im Datenportal zeigt ein Icon neben dem Indikatortitel dabei stets den Detailgrad der Daten an. Somit wird die Datenqualität sichergestellt und zeitgleich eine nutzerfreundliche Bedienung gewährleistet. 

Auf welcher Grundlage basiert die Indikatorenauswahl?

Basierend auf einem umfassenden User Research sowie fortlaufender Beta-Testung werden die Bedarfe der Nutzenden regelmäßig abgefragt und in der Entwicklung berücksichtigt. Soweit keine datenschutztechnischen sowie andere rechtliche Aspekte dem entgegenstehen, werden die wichtigsten Indikatoren im BKR schrittweise veröffentlicht. Für eine detaillierte Liste aller bisher identifizierten Indikatoren siehe die Infobroschüre zur Evaluation.