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Identität und Reputation in Sozialen Medien - Eine medienethnographische Feldforschung im Gegenstandsbereich der Berufsbildungsforschung

Laura Getz

Soziale Medien werden von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zunehmend für den Austausch untereinander und für die Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse an die Öffentlichkeit genutzt. Dieses Forschungsprojekt untersucht über einen explorativen und medienethnografischen Zugang, inwieweit soziale Medien ein Bestandteil des beruflichen Alltags von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Berufsbildungsforschung sind.

In einem ersten Schritt wurden im Rahmen von Gruppendiskussionen im BIBB-Forschungsprojekt „Open Access in der Berufsbildungsforschung“ wissenschaftliche Autorinnen und Autoren zur Nutzung sozialer Medien befragt. Das Kernstück des Projektes bildet eine sogenannte Netnographie. Dabei kommen ethnografische Forschungsmethoden, wie die teilnehmende Beobachtung und das Sammeln von Feldnotizen auf Social-Media-Kanälen zur Anwendung; diese werden mittels halbstrukturierter Einzelinterviews ergänzt. Durch diese Vorgehensweise sollen Vor- und Nachteile sowie Chancen und Herausforderungen sozialer Medien im wissenschaftlichen Arbeitsalltag identifiziert werden. Von besonderem Interesse ist dabei die Frage, ob und inwieweit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler soziale Medien zur (optimierten) Selbstdarstellung bzw. zur Vermarktung ihrer Forschungsergebnisse nutzen.

Ergebnisse des Promotionsprojektes tragen dazu bei, die Rolle sozialer Medien in der Berufsbildungsforschung besser zu verstehen und gegebenenfalls Handlungsempfehlungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die soziale Medien beruflich nutzen (oder nutzen wollen), abzuleiten.

Poster zum Promotionsvorhaben