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Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Betriebe und Ausbildung

Fast drei Viertel der Betriebe von der Corona-Pandemie betroffen, Ausbildung kann meist fortgeführt werden

31.03.2021

Auswertungen des BIBB-Betriebspanels zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung 2020 zeigen, dass die Auswirkungen der Corona-Pandemie Betriebe in Deutschland im Jahr 2020 zum Teil stark getroffen haben. Insgesamt schlug sich die negative Betroffenheit auch im Ausbildungsgeschehen und den Erwartungen zum Ausbildungsumfang nieder. Dennoch konnte die Ausbildung in den meisten Betrieben fortgeführt werden.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Betriebe und Ausbildung

In der Erhebung 2020 wurden Betriebe zunächst allgemein nach ihrer negativen Betroffenheit gefragt. Außerdem wurden negativ betroffenen Ausbildungsbetrieben Fragen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Ausbildungsgeschehen und ihren Erwartungen für die Ausbildung gestellt.

Auswertungen der Erhebungswelle 2020 des BIBB-Betriebspanels zu Qualifizierung und Kompetenzentwicklung (BIBB-Qualifizierungspanel) zeigen hierbei insbesondere die große Unterschiedlichkeit der Auswirkungen der Corona-Pandemie für Betriebe unterschiedlicher Branchen oder Betriebsgrößen.

  • Rund ein Viertel aller Betriebe in Deutschland war zwischen März und Mai 2020 in seinen Geschäfts- und Produktionsprozessen „gar nicht oder nur geringfügig negativ“ von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen. Gleichzeitig waren 42% „mäßig negativ“ und 31% „sehr oder extrem negativ“ betroffen.
  • Von den Ausbildungsbetrieben, die negativ von der Corona-Pandemie betroffen waren, gaben über 50% an, dass es zwischen März und Mai 2020 insgesamt zu keinen größeren Problemen mit der Ausbildung gekommen ist.
  • Sehr oder extrem negativ betroffene Betriebe erwarteten deutlich häufiger als weniger betroffene Betriebe bis Ende 2020 weniger oder entgegen der Planung gar keine neuen Ausbildungsverträge abzuschließen.