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Berufsbildungsthemen im deutschen Bundestag

Berufsbildungspolitisch relevante Themen spiegeln sich insbesondere im parlamentarischen Geschehen des Deutschen Bundestages wider. Eine besondere Bedeutung kommt hier den sog. Bundestagsdrucksachen (BT-Drs.) zu. Alle Vorlagen für den Deutschen Bundestag werden gedruckt und anschließend an dessen Mitglieder, an die Mitglieder des Bundesrates und an die Bundesministerien verteilt. Beispiele für Drucksachen sind:

  • Gesetzesentwürfe
  • Große und Kleine Anfragen
  • Berichte und Materialien zur Unterrichtung des Bundestages

Alle Drucksachen erhalten die Nummer der jeweiligen Legislaturperiode sowie eine fortlaufende Zahl, z.B.: 18/1108.

Auf dieser Seite werden Bundestagsdrucksachen mit Bezug zu berufsbildungsrelevanten Themen aktuell dokumentiert und mit den jeweiligen Volltexten aus dem Dokumentations- und Informationssystem für Parlamentarische Vorgänge (DIP) verknüpft.

Drucksachen und Plenarprotokolle der deutschen Landesparlamente sind über den Parlamentsspiegel zugänglich.

Ausgewählte berufsbildungsrelevante Drucksachen

Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung - Forschung und Praxis : Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Kai Gehring,  Beate Walter-Rosenheimer, Margit Stumpp, weiterer Abgeordneter und  der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/11457)
In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2019), H. Drucksache 19/11916 vom 24.7.2019, 76 S.
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/119/1911916.pdf [Zugriff: 7.8.2019]
"Die Bundesregierung sieht in Forschungsaktivitäten, die die Gleichwertigkeit beruflicher und akademischer Bildung zum Thema haben, einen relevanten Beitrag zur Wissensgewinnung, um Herausforderungen für die berufliche Bildung benennen zu können. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen. Sowohl in der universitären als auch in der außeruniversitären Forschungslandschaft stelle dies einen relevanten Themenschwerpunkt dar. So untersuchten das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) und das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) unter anderem Bildungsentscheidungen und Bildungsverläufe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie die Rekrutierungs- und Personaleinsatzstrategien von Unternehmen. Darüber hinaus gebe es die Forschung zur Beteiligung an der Hochschulbildung, die unter anderem über die Langzeiterhebungen zur sozialen und wirtschaftlichen Lage der Studenten in Deutschland (Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks, durchgeführt durch das Deutsche Zentrum für Wissenschafts- und Hochschulforschung) Auskunft gibt. Diese Forschung werde noch durch die Studienberechtigten- und Absolventenpanels des Deutschen Zentrums für Wissenschafts- und Hochschulforschung ergänzt. Die Akteure befänden sich in unterschiedlichen Gremien und Foren in einem intensiven und kontinuierlichen Austausch, unterstreicht die Bundesregierung. Diese Formate umfassten dauerhaft etablierte Gremien, wie etwa den Arbeitskreis (AK) DQR, in dem neben Bund und Ländern Einrichtungen der Hochschulbildung und der beruflichen Bildung, Sozialpartner und Wirtschaftsorganisationen sowie Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis mitwirken. Als weiteres Beispiel für einen institutionalisierten Austausch nennt die Bundesregierung den Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)." (Textauszug; BIBB-Doku)

Strategie der Bundesregierung zur internationalen Berufsbildungszusammenarbeit : Unterrichtung durch die Bundesregierung
In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2019), H. Drucksache 19/10425 vom 23.5.2019, 5 S.
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/104/1910425.pdf [Zugriff: 31.5.2019]
"Entwicklungen wie die Transformation der Arbeitswelt im Kontext der Digitalisierung, die Zunahme weltweiter Wanderungsbewegungen, der Klimawandel und die fortschreitende Globalisierung stellen die Bundesregierung vor neue Herausforderungen in der Berufsbildungszusammenarbeit. Diese werden unter anderem in der UN-Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung benannt. Laut Unterrichtung engagiere sich die Bundesregierung seit vielen Jahren in der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit (iBBZ) und erlebe eine steigende Nachfrage nach deutschem Know-how in der dualen Berufsbildung. Hierzu habe sie eine Strategie vorgelegt, die das gemeinsame Dach für die Ausrichtung der iBBZ bilde. Berufliche Aus- und Weiterbildung sei zu einem weltweit anerkannten Schlüsselfaktor der internationalen Entwicklung geworden. Mit ihrem internationalen Engagement in der Berufsbildungszusammenarbeit setze sich die Bundesregierung für einen gleichberechtigten Zugang zu beruflicher Bildung sowie für inklusive, hochwertige und arbeitsmarktorientierte Berufsbildung ein. Sie verfolge mit guter und praxisnaher Berufsbildung das Ziel, weltweit dazu beizutragen, politische, wirtschaftliche und soziale Teilhabe zu sichern, und dafür zu sorgen, das Qualifikationsniveau der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu steigern, die Beschäftigungsfähigkeit zu erhöhen, qualifizierte Fachkräfte für lokale, deutsche und internationale Unternehmen im Ausland zu sichern, technologische Entwicklungen und Wettbewerbsfähigkeit zu unterstützen, Zukunftsperspektiven zu schaffen, Gesellschaften zu stabilisieren, Menschen in qualifizierte, menschenwürdige Arbeit zu bringen und damit Bleibeperspektiven für Menschen in den Heimatländern zu schaffen. Die Bundesregierung favorisiert laut Unterrichtung die in Deutschland praktizierte duale Berufsausbildung. Diese verbinde betriebliches mit schulischem Lernen. Sie vermittle umfassende berufliche Handlungskompetenz und stelle eine sowohl am Arbeitsmarkt als auch an dem Bedarf der Unternehmen ausgerichtete, zugleich an den Beschäftigten orientierte, zukunftsgerichtete Ausbildung sicher. Durch das hohe Maß an Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit eröffne das duale System vielfältige Karrierewege mit Entwicklungs- und Aufstiegschancen." (Textauszug; BIBB-Doku)

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Götz Frömming, Nicole Höchst, Dr. Marc Jongen, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/5940). - 4 S.

In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2018), H. Drucksache 19/6367 vom 7.12.2018
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/063/1906367.pdf [Zugriff: 21.12.2018]

"Die Bundesregierung will die Gleichwertigkeit der beruflichen und akademischen Bildung stärken und in dieser Legislaturperiode das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) novellieren. Dafür will die Regierung einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AFD zufolge 350 Millionen Euro zusätzlich einsetzen. Diese vierte Novelle des AFBG solle finanzielle Hürden für den beruflichen Aufstieg bei einer Entscheidung für die höherqualifizierende Berufsbildung weiter abbauen. Die Attraktivität der beruflichen Bildung - insbesondere der höher qualifizierenden Berufsbildung - soll so substantiell erhöht werden. Träger dieser Finanzierung ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Im Rahmen der am 12. November 2018 aufgenommenen Beratungen zur Entwicklung einer Nationalen Weiterbildungsstrategie würden Bund, Länder und Sozialpartner auch prüfen, durch welche Maßnahmen Aufstiegspotenziale noch stärker erschlossen werden können." (Textauszug; BIBB-Doku)

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Dr. Jens Brandenburg (Rhein-Neckar), Manfred Todtenhausen, Katja Suding, weiterer Abgeordneter und der Fraktion der FDP (Drucksache 19/5713). - 24 S.

In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2018), H. Drucksache 19/6171 vom 29.11.2018
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/19/061/1906171.pdf [Zugriff: 14.12.2018]

"Die Mindestvergütung für Auszubildende soll bundesweit und über Branchen hinweg einen sozialen Mindeststandard für die Auszubildenden im Anwendungsbereich des Berufsbildungsgesetzes sichern. Das betont die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion. Die regionale und branchenspezifische Spreizung der Vergütung soll nach unten hin begrenzt werden, und gleichzeitig soll die Attraktivität dualer Berufsausbildungen gestärkt werden. Die Liberalen hatten in ihrer Kleinen Anfrage betont, dass CDU/CSU und SPD im Koalitionsvertrag vereinbart hätten, bis zum 1. August 2019 eine Mindestausbildungsvergütung im Berufsbildungsgesetz zu verankern. Konkrete Ziele dieser Maßnahme und Berechnungsgrundlagen für die Höhe der Vergütung seien jedoch nicht genannt worden. Ergebnissen der Berufswahlforschung zufolge seien die Kriterien der Jugendlichen bei der Beurteilung der für sie in Frage kommenden Berufe und Ausbildungsplätze sehr vielfältig. Sie reichten von einer interessanten Tätigkeit über passende Arbeitsbedingungen bis zur sozialen Anerkennung, die der Beruf vermittle. Die sogenannten BA/BIBB-Bewerberbefragungen zeigten, dass sich die meisten Ausbildungsstellenbewerber auch ein möglichst hohes Einkommen, beziehungsweise während der Ausbildung auch schon eine überdurchschnittlich hohe Ausbildungsvergütung wünschen. Allerdings gebe es Aspekte, die ihnen im Schnitt noch wichtiger seien. Dazu gehören gute Übernahme-, Arbeitsmarkt- und Aufstiegschancen, sichere Arbeitsplätze und ein gutes Betriebsklima. Auszubildende sollen vor Vergütungen geschützt werden, die flächendeckend und branchenübergreifend sozial-, bildungs- und wirtschaftspolitisch nicht mehr als angemessen angesehen werden können. Die sachgerechte Höhe der Mindestausbildungsvergütung ist Gegenstand von laufenden beziehungsweise anstehenden regierungsinternen Beratungen, betont die Bundesregierung." (Textauszug; BIBB-Doku)

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Beate Walter-Rosenheimer, Kai Gehring, Margit Stumpp, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/3798). - 15 S.

In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2018), H. Drucksache 19/4279 vom 12.9.2018
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/042/1904279.pdf [Zugriff: 24.9.2018]

"Die Bundesregierung hat im Dezember 2014 gemeinsam mit Vertretern der Länder, der Wirtschaft und der Gewerkschaften die 'Allianz für Aus- und Weiterbildung 2015-2018' beschlossen. Diese Allianz ist Nachfolgerin einer Reihe von Bündnissen beziehungsweise Pakten für Ausbildung seit dem Jahr 2004, schreibt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage. Die Fraktion möchte gerne wissen, welche Aktivitäten die Allianz-Partner entwickelt haben, um die Bedeutung und Attraktivität der beruflichen Bildung in Deutschland deutlich aufzuwerten und wie viele zusätzliche Ausbildungsbetriebe jeweils in den Jahren 2015, 2016 und 2017 für die Ausbildung gewonnen worden seien." (Textauszug; BIBB-Doku)

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage des Abgeordneten Dr. Anton Friesen und der Fraktion der AfD (Drucksache 19/3874). - 16 S.

In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2018), H. Drucksache 19/4168 vom 5.9.2018
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/041/1904168.pdf [Zugriff: 13.9.2018]

Im Rahmen der Förderbekanntmachungen "Berufsbildungsexport" unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) seit 2009 Projekte zur Stärkung und Umsetzung dualer Ausbildungsstrukturen im Ausland. Seit 2016 hat das BMBF zudem mit dem Programm "Internationalisierung der Berufsbildung" weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion, die die duale Ausbildung als "Erfolgsmodell" und "Aushängeschild Deutschlands" bezeichnet hatte und es daher für sinnvoll hält, die positiven Erfahrungen der betrieblichen Ausbildung mit anderen Staaten zu teilen und aktiv zu fördern. Neben dem BMBF unterstütze seit 2017 das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit dem Programm "Skills Expert Programm" insbesondere kleine und mittlere deutsche Unternehmen im Ausland bei der Qualifizierung lokaler Arbeitskräfte im mittleren Qualifikationssegment durch eine bedarfsgerechte betriebliche Ausbildung. (Textauszug; BIBB-Doku)

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Beate Walter-Rosenheimer, Kai Gehring, Margit Stumpp, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 19/3799). - 8 S.

In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2018), H. Drucksache 19/4072 vom 29.8.2018

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/040/1904072.pdf [Zugriff: 18.9.2018]

In einer Kleinen Anfrage erkundigte sich die Fraktion Die Grünen nach den Novellierungsplänen der Bundesregierung im Hinblick auf das Berufsbildungsgesetz (BBiG). In ihrer Antwort führt die Bundesregierung aus, dass sie eine ausgewogene und zukunftsorientierte Novelle des BBiG anstrebe. Bereits im Mai 2015 hatte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine umfassende Evaluation des BBiG angekündigt und das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) beauftragt, möglichen gesetzlichen Anpassungsbedarf zu identifizieren. Im März 2016 kam das BMBF mit Verweis auf den Evaluierungsbericht zu dem Ergebnis, dass das BBiG einen verlässlichen und zeitgemäßen Handlungsrahmen für Ordnung und Durchführung der beruflichen Bildung biete und deshalb kein aktueller gesetzlicher Anpassungsbedarf bestehe. Ein Bedarf an grundlegenden systemischen Änderungen sei im Evaluierungsbericht nicht festgestellt worden. Mit der BBiG-Novelle will die Bundesregierung die wichtigsten Trends seit der letzten Novelle aufnehmen, gesetzlich stärken und so die berufliche Bildung fit und attraktiv für die nächsten Jahre aufstellen. (Textauszug; BIBB-Doku)

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Doris Achelwilm, Dr. Petra Sitte, Birke Bull-Bischoff, weiterer Abgeordneter und der Fraktion DIE LINKE (Drucksache 19/412). - 24 S.

In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2018), H. Drucksache 19/683 vom 8.2.2018
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/006/1900683.pdf [Zugriff: 16.2.2018]

Im Zuge der Reform des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) 2005 ist die Teilzeitberufsausbildung auf eine gesetzliche Grundlage gestellt worden. Auszubildende und Ausbildende können in einem gemeinsamen Antrag die Kürzung der Ausbildungszeit auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit beantragen, wenn ein berechtigtes Interesse vorliegt. Allerdings sei das gemäß Paragraph 8 Absatz 1 Satz 2 BBiG erforderliche "berechtigte Interesse" an einer Teilzeitausbildung beziehungsweise die genaue Adressatengruppe einer Teilzeitausbildung im BBiG nicht definiert. Die Abgeordneten der Fraktion Die Linke wollte von der Bundesregierung unter anderem wissen, wie viele Ausbildungsstellen für Teilzeit seit 2005 ausgeschrieben wurden und wie viele Ausbildungsverträge in Voll- und Teilzeit seit 2005 abgeschlossen wurden. Laut Antwort sind im Jahr 2016 rund 0,4 Prozent der Ausbildungsverträge in der dualen Berufsausbildung in Teilzeit abgeschlossen worden, davon 0,06 Prozent für Männer und 0,95 Prozent für Frauen. 2008 waren insgesamt nur 0,1 Prozent aller Ausbildungsverträge solche mit Teilzeitregelung. (Textauszug; BIBB-Doku)

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Beate Walter-Rosenheimer, Kai Gehring, Özcan Mutlu, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/11346). - 40 S.

In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2017), H. Drucksache 18/11568 vom 17.3.2017
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/115/1811563.pdf [Zugriff: 31.3.2017]

Seit Einführung der EU-Jugendgarantie im Jahr 2013 ist die Jugendarbeitslosigkeit in der Europäischen Union deutlich gesunken. Die Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise hatten vor allem junge Menschen in den süd- und südosteuropäischen Mitgliedsstaaten der EU hart getroffen. Nach Angaben der Bundesregierung lag die Jugendarbeitslosigkeit im Jahr 2013 im Durchschnitt bei 23,17 Prozent, 2016 bei 18,7 Prozent. So waren im Jahr 2013 in Griechenland und Spanien 58,3 beziehungsweise 55,5 der 15- bis 24-Jährigen ohne Beschäftigung. In Italien war zur gleichen Zeit mit 40 Prozent mehr als jeder dritte junge Mensch arbeitslos. Mit der Jugendgarantie soll in allen EU-Mitgliedstaaten gewährleistet werden, dass alle jungen Menschen unter 25 Jahren innerhalb von vier Monaten nachdem sie arbeitslos geworden sind oder ihre Ausbildung abgeschlossen haben, ein qualitativ hochwertiges Beschäftigungsangebot, eine Fortbildung, einen Ausbildungsplatz oder ein Praktikum erhalten. Nicht zuletzt aufgrund der Einführung der Jugendgarantie habe sich der Arbeitsmarkt für Jugendliche besser entwickelt als der für die Gesamtbevölkerung, heißt es in der Antwort. Dies deute darauf hin, dass neben konjunkturellen Einflüssen auch die spezifischen Maßnahmen zur Förderung der Jugendbeschäftigung Wirkung zeigten. Nach Angaben der Europäischen Kommission hätten rund neun Millionen junge Menschen ein Angebot im Rahmen der Jugendgarantie angenommen, die meisten davon Stellenangebote. Die Antwort der Bundesregierung führt in diesem Zusammenhang eine Reihe von Aktivitäten des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auf, die von der dort eingerichteten Zentralstelle der Bundesregierung für internationale Zusammenarbeit in der Berufsbildung (GOVET) koordiniert wurden. (Textauszug; BIBB-Doku)

Unterrichtung durch die Bundesregierung. - 76 S.

In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2017), H. Drucksache 18/11100 vom 3.2.2017
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/111/1811100.pdf [Zugriff: 31.3.2017]

Die Bundesregierung plädiert dafür, das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem Deutschlands stärker international auszurichten. Vor dem Hintergrund zunehmender Digitalisierung, wachsender Komplexität und notwendiger Nachhaltigkeit müsse die internationale Zusammenarbeit weiter vorangetrieben werden, um im weltweiten Wettbewerb zu bestehen und der Verantwortung gerecht werden, zur Lösung globaler Herausforderungen beizutragen. Nach Meinung der Bundesregierung würden mit der Internationalisierungsstrategie die Voraussetzungen dafür geschaffen und Deutschland übernehme so die Verantwortung für die Sicherung von Lebensqualität, Gesundheit und Wohlstand im Zeitalter der Globalisierung. Dafür will die Bundesregierung die Potenziale der internationalen Zusammenarbeit in Bildung, Wissenschaft und Forschung nutzen. Die Berufsbildungskooperationen mit Industrie- und Schwellenländern sollen ausgebaut werden, die Mobilität von Auszubildenden soll gesteigert werden und die Anerkennung von Qualifikationen, die ausländische Fachkräfte im Ausland erworben haben, erleichtert werden. Die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in Europa bleibe ein wichtiges Ziel. (Textauszug; BIBB-Doku)

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Brigitte Pothmer, Kerstin Andreae, Beate Walter-Rosenheimer, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6965). - 4 S.

In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2015), H. Drucksache 18/7137 vom 21.12.2015
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/071/1807137.pdf [Zugriff: 25.1.2016]

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen möchte von der Bundesregierung wissen, wie viele Menschen mit Aufenthaltsgestattung, Duldung oder Aufenthaltstitel, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, seit 2010 jährlich in Deutschland statistisch erfasst wurden und wie viele von ihnen eine Ausbildung begonnen haben. "Für Geduldete unter 21 Jahren, die nicht aus einem sicheren Herkunftsstaat stammen, wurden bereits mit dem zum 1. August 2015 in Kraft getretenen Gesetz zur Neubestimmung des Bleiberechts und der Aufenthaltsbeendigung Regelungen getroffen, die ihnen im Status der Duldung eine hinreichend sichere Aufenthaltsperspektive während einer Ausbildung vermittelt. Die Bundesregierung betont, dass gerade die Integration der Jugendlichen unter den Flüchtlingen, die über eine berechtigte Bleibeperspektive verfügen, gegenwärtig und auch in Zukunft eine große Herausforderung darstelle und dabei das Ausbildungssystem besonders im Fokus stehe. Eine Änderung der statistischen Erhebungsmerkmale jedoch wird nicht in Aussicht gestellt." (Textauszug; BIBB-Doku)

Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Abgeordneten Brigitte Pothmer, Corinna Rüffer, Dr. Wolfgang Strengmann-Kuhn, weiterer Abgeordneter und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Drucksache 18/6727). - 12 S.

In: Drucksachen : Drucksachen des Deutschen Bundestages / Deutscher Bundestag. - (2015), H. Drucksache 18/6929 vom 3.12.2015
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/069/1806929.pdf [Zugriff: 20.1.2016]

"Das Ziel, in den Jahren 2013 bis 2015 insgesamt 100.000 junge Erwachsene über die Initiative "AusBILDUNG wird was - Spätstarter gesucht" zu fördern, wird voraussichtlich erreicht. Das schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Die Initiative wurde vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Bundesagentur für Arbeit (BA) ins Leben gerufen, um junge Erwachsene aus den Rechtskreisen des Zweiten und Dritten Sozialgesetzbuches (SGB II und III) für eine abschlussorientierte Qualifizierung zu gewinnen. In der Antwort betont die Bundesregierung, sie werde ihre Initiativen zur Nachqualifizierung in der beruflichen Weiterbildung weiter verstärken. Ziel sei es, Anfang 2016 einen Gesetzentwurf zur Stärkung der beruflichen Weiterbildung und des Versicherungsschutzes in der Arbeitslosenversicherung auf den Weg zu bringen. Damit sollen die Weiterbildungsförderung fortentwickelt und die Rahmenbedingungen für eine abschlussbezogene Weiterbildung verbessert werden, so die Regierung." Auch soll die Spätstarter-Initiative gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit weitergeführt werden. (Textauszug; BIBB-Doku)