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Studierende der Uni Köln zu Gast im Bundesinstitut

15.01.2016

Auch in diesem Jahr absolvieren Kölner Studierende Teile ihres Hauptseminars "Wirtschaftspädagogik II" im BIBB. Unter Leitung von Präsident Esser werden mit Fachleuten des Instituts Aspekte der Inklusion im Rahmen beruflicher Bildung thematisiert.

Auch in diesem Jahr absolvieren Kölner Studierende Teile ihres Hauptseminars "Wirtschaftspädagogik II" im BIBB. Unter Leitung von Präsident Esser werden mit Fachleuten des Instituts Aspekte der Inklusion im Rahmen beruflicher Bildung thematisiert.

Im Vordergrund stehen Themen, die einem engen wie auch breiten Inklusionsverständnis zugeordnet werden können. Unter Mitwirkung der BIBB-Expertinnen und -experten diskutieren die Studierenden unter anderem die Inklusion behinderter Menschen, die Ausbildungsbegleitung und Ergebnisse der BA/BIBB-Bewerberbefragung zur Inklusion von Jugendlichen mit Migrationshintergrund sowie internationale Aspekte von Inklusion im Rahmen des Bildungsprogramms Erasmus+.

Für das BIBB hat die Vernetzung mit Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen große Bedeutung, um die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern und den akademischen Nachwuchs zu fördern.

Aktuell unterhält das BIBB mit 16 Hochschulen in Deutschland entsprechende Kooperationsvereinbarungen, darunter ist auch mit der Universität zu Köln. Hier hat das BIBB im Jahr 2014 zudem eine Stiftungs-Juniorprofessur zur soziologischen Berufsforschung eingerichtet.

Das BIBB bietet ferner Forschungsaufenthalte für Gastwissenschaftler an. So arbeiten seit November 2015 zwei Bundeskanzler-Stipendiaten aus Indien und den USA im BIBB und werden mit dessen Unterstützung gut ein Jahr lang das deutsche Berufsbildungssystem erforschen. Ihr Ziel ist es, daraus Handlungsmodelle für die Entwicklung dualer Elemente im Berufsbildungssystem des eigenen Landes abzuleiten.