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„Skills for the Future: Managing Transition“

Fachkonferenz der European Training Foundation in Italien

Birgit Thomann (BIBB) nahm am Panel "Impact of Global Trends on Developing and Transition Countries" teil.© ETF

Über 300 Teilnehmer aus der Europäischen Union und benachbarten Ländern folgten der Einladung der European Training Foundation (ETF) und diskutierten vom 21. bis 22. November 2018 in Turin/Italien Fragen rund um das Thema Kompetenzen für die Zukunft.

Ziel der Veranstaltung war es, der Frage nachzugehen, wie Entwicklungs- und Schwellenländer auf die aktuellen, globalen Herausforderungen reagieren können und welche Rolle dabei die Kompetenzentwicklung spielen kann. Welchen Einfluss haben globale Faktoren auf einzelne, lokale Gegebenheiten und wie spiegelt sich das im Bedarf an neuen Kompetenzen wieder? Wie können Regierungen, Wirtschaft, Sozialpartner, Zivilgesellschaft, Forschungsinstitutionen, Kommunen und Bildungsanbieter zusammenarbeiten, um sich diesen Herausforderungen zu stellen?

Die Diskussionen, die im Plenum und diversen Workshops geführt wurden, konzentrierten sich sowohl auf die Ursachen für den raschen Wandel in der Arbeitswelt, als auch auf mögliche Lösungsansätze. Zu den Vorschlägen gehörte beispielsweise die Identifizierung von Kompetenzen die Wettbewerbsfähigkeit sicherstellen, die Qualifizierung von Lehrkräften und Ausbildern, der Aufbau neuer Partnerschaften zwischen öffentlichen und privaten Akteuren, und der Einsatz neuer Technologien.

© ETF

Für das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) nahm Abteilungsleiterin Birgit Thomann an einer Podiumsdiskussion teil. Thomann betonte, dass der Einfluss globaler Trends auf die Arbeitswelt und die Berufsbildung sowohl als Herausforderung als auch als Chance interpretiert werden kann. So führt der digitale Wandel beispielsweise dazu, dass Prozesse komplexer werden und Arbeitsabläufe automatisiert werden, so dass bestimmte Arbeitsplätze verloren gehen. Gleichzeitig entstehen aber auch neue Berufsprofile und somit Weiterbildungsmöglichkeiten.

Den Akteuren im Bildungsbereich obliegt es, eine aktive Rolle im Umgang mit diesem Wandel einzunehmen. Es gilt, die Herausforderungen als Chance zu verstehen, Berufsbildung attraktiver zu machen und an den digitalen Wandel anzupassen. Zusammenfassend einigten sich die Konferenzteilnehmer darauf, dass Führungsqualitäten auf allen Ebenen, eine Verpflichtung zu inklusiven Kooperationen sowie innovative Politikgestaltung notwendig sind, damit die Länder ihre Zukunft aktiv gestalten können.