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Die Berufsbildung im Kontext der EU-Ratspräsidentschaft

Der Vorsitz im Rat der Europäischen Union, kurz als EU-Ratspräsidentschaft bezeichnet, wird von den EU-Mitgliedstaaten im sechsmonatigen Turnus wahrgenommen und wechselt gemäß einer festgelegten Reihenfolge. Die Aufgaben des Vorsitzes bestehen im Wesentlichen aus einer moderierenden Rolle zwischen den EU-Mitgliedsstaaten, der Vorbereitung und Leitung der Tagungen des Rates, der Vertretung des Rates gegenüber den anderen EU-Organen sowie der Vertretung der Europäischen Union gegenüber Drittstaaten.

Die Berufsbildung im Kontext der EU-Ratspräsidentschaft

Im zweiten Halbjahr 2020 hatte Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft inne. Zum Programm im Bereich der allgemeinen und beruflichen Bildung gehörten neben dem Vorsitz im Rat für „Bildung, Jugend, Kultur und Sport“ und einer Vielzahl an Fachveranstaltungen auch das informelle Treffen der EU-Bildungsministerinnen und -minister, das im September 2020 in Osnabrück stattfand. Auf der Tagung wurde die Europäische Kompetenzagenda vorgestellt und diskutiert sowie die Osnabrücker Erklärung auf den Weg gebracht.

Zwei Monate später trafen sich auf Einladung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Kommission die Generaldirektorinnen und Generaldirektoren für die Berufsbildung zu einer Videokonferenz. Im Mittelpunkt des Arbeitstreffens standen die durch die Osnabrücker Erklärung festgelegten Ziele der europäischen Zusammenarbeit in der Berufsbildung für den Zeitraum 2021 bis 2025.

Unter deutscher Ratspräsidentschaft wurden die Osnabrücker Erklärung sowie die Empfehlung des Rates zur beruflichen Aus- und Weiterbildung für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und Resilienz angenommen.

EU-Ratspräsidentschaft von Deutschland, Portugal und Slowenien

Seit 2007 arbeiten jeweils drei aufeinander folgende EU-Ratspräsidentschaften in einer sogenannten „Trio-Präsidentschaft“ zusammen und bündeln ihre Kräfte für gemeinsames politisches Handeln. Jede Trio-Präsidentschaft entwickelt ein gemeinsames „Achtzehnmonatsprogramm des Rates“, das die zentralen Herausforderungen Europas im Zeitraum der Trio-Präsidentschaft adressiert. Das derzeitige Programm zielt auf ein stärkeres, gerechteres und nachhaltigeres Europa nach der Corona-Krise.

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft – ab 1.07.2020

Deutsche EU-Ratspräsidentschaft – ab 1.07.2020

„Gemeinsam. Europa wieder stark machen.“

Portugiesische EU-Ratspräsidentschaft – ab 1.01.2021

Portugiesische EU-Ratspräsidentschaft – ab 1.01.2021

„Zeit zu handeln: ein fairer, grüner und digitaler Aufschwung"

Slowenische EU-Ratspräsidentschaft – ab 1.07.2021

Slowenische EU-Ratspräsidentschaft – ab 1.07.2021

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