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Die integrierte Ausbildungsberichterstattung (iABE)

iABE - System der Sektoren und Konten

Die iABE dokumentiert die Bildungs- und Qualifizierungsstationen, die junge Menschen nach der Sekundarstufe I besuchen. Hierfür werden Daten aus verschiedenen amtlichen Statistiken des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sowie der Bundesagentur für Arbeit (BA) verknüpft ("integriert"):

  • Statistik Berufliche Schulen (Destatis)
  • Statistik Allgemeinbildende Schulen (Destatis)
  • Hochschulstatistik (Destatis)
  • Förderstatistik (BA)
  • Personalstandstatistik (Destatis)

Im Mittelpunkt stehen die formalen, quantitativ erfassbaren Bildungs- und Qualifizierungsangebote. Sie bilden das "Ausbildungsgeschehen", welches sich in vier Sektoren gliedert:

Zum Vergrößern der Grafik hier klicken:
iABE - Sektoren des Ausbildungsgeschehens

Mehrwert und Entwicklungsoptionen der iABE

Mehrwert

Die fachliche Notwendigkeit der iABE ist inzwischen unumstritten. Der Mehrwert besteht insbesondere in:

  • der simultanen, systemischen Betrachtung aller Sektoren des Ausbildungsgeschehens auf der Bundesebene.
    So konnte erstmals nachgezeichnet werden, dass sich der Sektor „Berufsausbildung“ seit 2005 relativ stabil entwickelt hat, während der Sektor „Integration in Berufsausbildung (Übergangsbereich)“ stark rückläufig ist. Für die Sektoren „Erwerb der Hochschulreife“ und „Studium“ zeigen sich steigende Anfängerzahlen. Dies ist ein zentrales Ergebnis der iABE.
  • der Aktualität.
    Bereits im März eines Jahres können auf Grundlage der Schnellmeldung die Entwicklungen der Sektoren des Ausbildungsgeschehens mittels Standardindikatoren zur Verfügung gestellt werden.

Die „Schnellmeldung zur integrierte Ausbildungsberichterstattung“ sowie die differenzierten Daten „Integrierte Ausbildungsberichterstattung“ sind inzwischen in das Standardveröffentlichungsprogramm des Statistischen Bundesamtes aufgenommen geworden.

Die Daten sowie die seitens des BIBB entwickelten Indikatoren zur iABE sind darüber hinaus zu einem festen Bestandteil der Bildungsberichterstattung geworden.

Daten zur iABE
Indikatoren zur iABE

Entwicklungsoptionen

Individualdaten

Entwicklungsoptionen der iABE sind insbesondere mit der Einführung von Individualdaten verbunden. Das Beispiel der integrierten Ausbildungsberichterstattung für Hessen zeigt, dass auf Basis von Individualdaten in Verbindung mit einer sprechenden Identifikationsnummer Bildungsverläufe nachgezeichnet werden können. Nähere Informationen dazu finden Sie auf der Seite des Hessischen Statistischen Landesamtes:

Integrierte Ausbildungsberichterstattung für Hessen

Metadaten

Im Hinblick auf die Interpretation der Indikatoren hat sich darüber hinaus gezeigt, dass ausführliche Informationen - sogenannte Metadaten - über die jeweiligen landesspezifischen Hintergründe erforderlich sind. Entsprechend sollten weitere Informationen gesammelt, systematisiert und zugänglich gemacht werden, welche den bereits vorliegenden Qualitäts- und Ergebnisbericht zur iABE ergänzen.

Qualitäts- und Ergebnisbericht zur iABE 
Metadaten zur iABE

Wo werden die Daten der iABE genutzt?

In der Bildungsberichterstattung:

National  

Datenreport zum Berufsbildungsbericht

Berufsbildungsbericht der Bundesregierung

Bildungsbericht für Deutschland

International

Bildung auf einen Blick: OECD-Indikatoren

Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich

Länderebene

Berufsbildungsbericht 2014 für das Land Sachsen-Anhalt

Bildungsbericht Berlin und Brandenburg 2013

u.v.m.      

In der Politik:

  • Anfragen z.B. von Regierung, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden
  • Länderauswertungen für die Allianz für Aus- und Weiterbildung
  • Vorträge in den Landesausschüssen für Berufsbildung
  • u.v.m.

In der Wissenschaft:

  • Publikationen u.a in referierten Fachzeitschriften und Sammelbänden (z.B. Dionisius/Schier/Ulrich: Integrierte Ausbildungsberichterstattung (iABE): Neue Möglichkeiten der Analyse von amtlichen Statistiken am Beispiel des Bildungssektors „Integration in Berufsausbildung". In: Zeitschrift für Berufs- und Wirtschaftspädagogik 109 (2013) 3, S. 399-420)
  • Vorträge auf wissenschaftlichen Tagungen (z.B. Dionisius, R.: "Transition after school in Germany: A trend to higher general education?", G.R.E.A.T Conference Cologne)