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Kompetent - ein Leben lang

Mit dem Begriff ‚Kompetenz‘ werden im Allgemeinen Wissensbestände, Fähigkeiten und Fertigkeiten von Personen bezeichnet, die sie dazu befähigen, spezifische Aufgaben zu bewältigen. Kompetenzen gelten als erlernbar und daher förderbar.

Kompetenzentwicklung wird vom Subjekt her, von individuellen Fähigkeiten und Interessen in handlungsorientierter Absicht bestimmt. Die Entwicklung von Kompetenzen findet durch Lern- und Entwicklungsprozesse der Personen statt und erfolgt durch unterschiedliche Formen des Lernens in der Arbeits- und Lebenswelt.

Die Untersuchung von Kompetenzentwicklungsprozessen setzt wissenschaftlich abgesicherte Verfahren zur Kompetenzerfassung voraus, die für Studien zur Kompetenzentwicklung im Ausbildungsverlauf eingesetzt werden. Die Forschungsergebnisse aus Querschnitts- und Längsschnittsuntersuchungen enthalten Wissen und Daten zu Lernständen in unterschiedlichen Stadien der beruflichen Ausbildung. Darüber hinaus widmet sich die Forschung der Frage, welche Bedingungen der schulischen und betrieblichen Lernumgebungen die Kompetenzentwicklung fördern. Auf betrieblicher Seite sind die Lernhaltigkeit von Arbeitsaufgaben, die Handlungsspielräume für die Auszubildenden in Wahrnehmung von Aufgaben, Fachkompetenz von Ausbildern und soziale Einbindung der Auszubildenden relevante Faktoren für die Kompetenzentwicklung.