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Teilzeitausbildung im BIBB

Die Teilzeitausbildung ermöglicht es, trotz Familie (Betreuung eines Kindes oder Familienangehörigen im eigenen Haushalt) eine Ausbildung im BIBB zu absolvieren.

Da das Berufsbildungsgesetz (BBiG) für die Abkürzung keine anteilige Untergrenze festlegt, ist jeweils im Einzelfall zu prüfen, ob die Auszubildenden auch bei einer täglichen oder wöchentlichen Reduzierung der betrieblichen Ausbildungszeiten noch wirklichkeitsnah mit den wesentlichen Betriebsabläufen vertraut gemacht werden können und in dem für die Ausbildung erforderlichen Maß in die betriebliche Praxis eingebunden werden können. Als Richtschnur soll eine wöchentliche Mindestausbildungszeit von 25 Stunden nicht unterschritten werden. Dabei führt die Teilzeitberufsausbildung nicht grundsätzlich zu einer Verlängerung der kalendarischen Gesamtausbildungsdauer. Im Einzelfall kann eine verkürzte tägliche oder wöchentliche Arbeitszeit aber mit einer Verlängerung der kalendarischen Ausbildungsdauer verbunden werden (§ 8 Abs. 2 BBiG) wenn die Verlängerung erforderlich ist, um das Ausbildungsziel zu erreichen (vgl. Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung).

Eine Kürzung des Ausbildungsentgeltes erfolgt im BIBB nicht, da trotz der verkürzten wöchentlichen Ausbildungszeit die gleichen Inhalte erlernt werden müssen sowie den gleichen Verpflichtungen nachgekommen werden muss. Die Teilzeitausbildung lässt sich nur im Ausbildungsort BIBB umsetzen. Die Teilnahme am Berufsschulunterricht und möglicherweise (je nach Berufsbild) an dienstbegleitenden Unterweisungen im Bundesverwaltungsamt in Köln erfolgen zu den regulären Zeiten.