Innovationpotenzial der Berufsbildungsforschung
Von generativer KI über digitale Transformation bis hin zur Wissenschaftskommunikation: das 8. Trilaterale Doktorandenseminar des BIBB sowie der Universitäten Paderborn und Köln erstreckte sich über ein breites Themenspektrum – und eröffnete neue Perspektiven.
Unter dem Motto „Zurück in die Zukunft: Berufs- und Wirtschaftspädagogik innovativ und/oder altbewährt?“ fand Ende Januar das 8. Trilaterale Doktorandenseminar statt. Die Veranstaltung für Promovierende des Departments Wirtschaftspädagogik der Universität Paderborn, des Instituts der Wirtschafts-, Berufs- und Sozialpädagogik der Universität zu Köln sowie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) findet jährlich statt. Sie wird im Wechsel von einer der drei Institutionen organisiert und ausgerichtet. Diesjährige Veranstalterin war das Department Wirtschaftspädagogik der Universität Paderborn.
Die vorgestellten Promotionsthemen in den Vorträgen und Poster-Sessions erstreckten sich von generativer KI und digitaler Transformation über Fachkräftesicherung, Transfer und Innovation sowie Mobilität in der beruflichen Bildung bis hin zur Wissenschaftskommunikation. Das vielfältige Programm wurde außerdem durch Impulsvorträge von Post-Docs der Wirtschaftspädagogik ergänzt. Nicht zu kurz kam dabei auch die Reflexion der Promovierenden untereinander zu Herausforderungen und Erfolgen im Promotionsprozess. Hierzu bot das Promovierenden-Café am zweiten Veranstaltungstag in lockerer Atmosphäre eine gute Gelegenheit.
Die Themenvielfalt der vorgestellten Projekte und die unterschiedlichen Forschungsinteressen der Promovierenden trugen dazu bei, unterschiedlichen Sichtweisen Raum zu geben, neue Perspektiven zu öffnen und damit Verbindungen unter den teilnehmenden Berufsbildungsforschenden zu stärken.
Das nächste Trilaterale Doktorandenseminar im Jahr 2027 wird vom Institut der Wirtschafts-, Berufs- und Sozialpädagogik der Universität zu Köln ausgerichtet.