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Datenfernverarbeitung (DFV)

Aufgrund von Deanonymisierungsrisiken kann das BIBB-FDZ nicht für alle Datensätze Scientific-Use-Files (SUF) anbieten. Insbesondere für Betriebsdaten und Sondervariablen von SUF (bspw. Volltextangaben und tiefgegliederte Berufscodes) stehen die DFV oder ein Gastwissenschaftler/-innenaufenthalt (GWA) als Datenzugangswege zur Verfügung. Die Datenfernverarbeitung bietet eine Möglichkeit zur ortsunabhängigen Datenanalyse am eigenen Arbeitsplatz.

Bei der DFV erstellen Wissenschaftler/-innen mithilfe von Spieldatensätzen, die auf den Seiten des Metadatenportals (FDZ Metadatenportal beim entsprechenden Datensatz auf der Registerkarte: „Dokumente“) heruntergeladen werden können, lauffähige Auswertungscodes mit Stata, R oder SPSS. Für den Fall, dass im Metadatenportal beim entsprechenden Datensatz keine Spieldaten verfügbar sind, werden diese auf Anfrage an: fdz[at]bibb[dot]de zur Verfügung gestellt. Die Spieldatensätze entsprechen in Aufbau und Merkmalsausprägungen den originalen Forschungsdaten. Sobald der Auswertungscode fehlerfrei durchläuft, schicken Wissenschaftler/-innen diesen an die BIBB-FDZ Funktions-E-Mail-Adresse: fdz[at]bibb[dot]de, um eine reibungslose Bearbeitung zu gewährleisten. Der Auswertungscode wird anschließend mit den Originaldaten prozessiert und Wissenschaftler/-innen erhalten innerhalb von ca. 5 Arbeitstagen einen anonymisierten Output zurück.

Bei der Erstellung des Auswertungscodes ist zu berücksichtigen, dass Zellbesetzungen, die kleiner gleich 3 sind aus Datenschutzgründen anonymisiert werden. Das bedeutet, die entsprechenden Werte werden im Output durch Platzhalter ersetzt. Hierzu empfiehlt es sich v. a. in Kreuztabellen keine Missings (also fehlende Werte bzw. Werte, die kleiner gleich -1 sind) ausgeben zu lassen. Auch von einer Häufigkeitsauszählung metrischer Variablen wird abgeraten, da Tabellen mit sehr vielen Zellbesetzungen, die Werte kleiner gleich 3 ausweisen, komplett anonymisiert werden können.

Bei der Erstellung von Grafiken bzw. der Ausgabe von gewichteten Ergebnissen müssen vorab die Fallzahlen auf denen die Grafiken beruhen bzw. die ungewichteten Fallzahlen angegeben werden, um diese prüfen zu können.

Für Stata-Nutzende gibt es eine Mastersyntax, die das Erstellen des Auswertungscodes und den Pfadangaben vereinfacht.

Die Nutzung der DFV ist mit Nutzungsrichtlinien verbunden.