2. BeFoBa Austauschworkshop im BIBB
Höherqualifizierende Berufsbildung (HQBB) nach dem Bachelor: Zukunftsperspektiven und Gestaltungsoptionen
Wie könnte sich die Höherqualifizierende Berufsbildung für Bachelorabsolventinnen und -absolventen in den nächsten 5 bis 10 Jahren entwickeln? Und wie könnten entsprechende Angebote für diese Zielgruppe künftig sichtbarer, anschlussfähiger und attraktiver werden? ? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des zweiten Austauschworkshops im Entwicklungsprojekt „BeFoBa“ am 16. Juli 2026.
Vertreterinnen und Vertreter aus Kammern, Sozialpartnerorganisationen Hochschulen und weiteren Einrichtungen der beruflichen Bildung diskutierten gemeinsam mögliche Entwicklungspfade der höherqualifizierenden Berufsbildung (HQBB) im Anschluss an einen Bachelorabschluss.
Im Anschluss an die Ergebnisse des ersten Austauschworkshop im Sommer 2025 und die zweistufige Delphi-Befragung im Herbst 2025 und Frühjahr 2026 waren zuvor von Projektteam zentrale Einflussdimensionen identifiziert worden, die als grundlegende Achsen für Zukunftsszenarien herangezogen wurden. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse aus dem bisherigen Projektprozess wurden vier mögliche Zukunftsszenarien für das Jahr 2035 abgeleitet. Zu diesen brachten die Teilnehmenden in einem intensiven und abwechslungsreichen Workshopformat ihre unterschiedlichen Perspektiven und Erfahrungen ein. Gemeinsam wurden
- die entwickelten Szenarien kritisch geprüft und weiter geschärft,
- mögliche Entwicklungen und ihre Voraussetzungen diskutiert und
- Handlungserfordernisse und Handlungsoptionen für die Gegenwart herausgearbeitet.
Gerade die Vielfalt der vertretenen Perspektiven hat die Diskussion bereichert und dazu beigetragen, Chancen, Risiken und mögliche Zielkonflikte differenziert zu betrachten.
Die Ergebnisse des Workshops bilden eine wichtige Grundlage für die nächsten Schritte im Projekt. Ziel ist es, praxisnahe Alternativen aus der höherqualifizierenden Berufsbildung für Bachelorabsolventinnen und -absolventen sichtbar zu machen – als Ergänzung zum klassischen Weg über den Masterabschluss – und damit einen Beitrag zur Weiterentwicklung durchlässiger Bildungswege zu leisten.
Vielen Dank an alle Teilnehmenden für die engagierten Diskussionen, die wertvollen Impulse und die Bereitschaft, gemeinsam in die Zukunft zu denken.