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Nachhaltige Lernorte gestalten

Die Verbund-/Projekte der Förderlinie II

Die sechs Modellversuche der Förderlinie II beschäftigten sich mit Gestaltungslösungen für nachhaltige Lernorte.

Durch Organisations- und Personalentwicklung sollte Nachhaltigkeit in der Ausbildung und Arbeitspraxis vor Ort für die Auszubildenden und das Berufsbildungspersonal konkret erlebbar und gestaltbar werden.

Nachhaltigkeitsaspekte wurden für die jeweiligen Lernorte identifiziert, umgesetzt und verankert. Hierfür wurden z. B. aus der Praxis heraus Indikatoren erarbeitet, mit denen konkret beschrieben wurde, was einen nachhaltigen Lernort auszeichnet. Um eine Verknüpfung mit bereits bestehenden Instrumenten zu gewährleisten, sollten die Indikatoren an den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) anschlussfähig sein. Dadurch wurde eine Verwendung beispielsweise im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung für Unternehmen und Organisationen erleichtert, der seit 2017 durch die geänderte Rechtslage eine deutlich höhere Bedeutung zukommt.

Neben den Indikatoren für nachhaltige Lernorte wurden zudem Konzepte zur Organisations- und Personalentwicklung, Instrumente zum Innovationsmanagement oder Maßnahmen zur Sensibilisierung zur nachhaltigen Entwicklung für alle Hierarchieebenen vom Auszubildenden bis zur Geschäftsleitung entwickelt.
 

Förderlinie II: Nachhaltige Lernorte gestalten

ANLIN: Die Verbundpartner Qualifizierungsförderwerk Chemie GmbH, Institut für nachhaltige Berufsbildung und Management-Services GmbH, Bildungszentrum für Beruf und Wirtschaft e. V. und Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH förderten nachhaltige Lernorte in der chemischen Industrie durch miteinander verknüpfte Maßnahmen der Organisations- und Personalentwicklung.
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Inno-NE: Die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg entwickelte und erprobte zusammen mit der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg ein Instrumentarium zum Innovationsmanagement und Kompetenzerwerb für nachhaltiges Wirtschaften in der beruflichen (Aus-)bildung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) des stationären Einzelhandels.
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KoProNa: Die Universität Erfurt entwickelte und erprobte mit den Verbundpartnern Universität Paderborn, dem Arbeitgeberverband Thüringen (AGV) und dem Verband der Metall- und Elektro-Industrie in Thüringen (VMET) Konzepte zur Professionalisierung des Ausbildungspersonals für nachhaltige berufliche Bildung. Unternehmen wurden ausgehend von ihren spezifischen Rahmenbedingungen für das Thema Nachhaltigkeit sensibilisiert und bei der Organisation und Neugestaltung einer nachhaltigen Berufsbildung unterstützt.
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NAUZUBI: Die Universität Siegen und die Technische Universität Darmstadt arbeiteten in gewerblich-technischen Betrieben mit „Nachhaltigkeits-Audits“, die sich primär an Auszubildende richteten. Die Audits wurden sowohl im Betrieb wie auch in der Berufsschule als vernetztes System begleitet und angeleitet und konnten dadurch Nachhaltigkeit an den Lernorten verankern und etablieren.
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NL-G: Der Verbund aus Viabono GmbH und der Universität Bonn untersuchte die realen nachhaltigen Geschäfts- und Arbeitsprozesse im Bereich Gastronomie/Hotel und entwickelte darauf aufbauend ein betriebliches Gestaltungskonzept für nachhaltige Lernorte in dieser Branche.
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Q-EN-POLIS: Die Berufsförderungsgesellschaft des baden-württembergischen Stuckateurhandwerks mbH erarbeitete und erprobte im Verbund mit INTERVAL GmbH und FS Medien Qualitätsindikatoren für die Organisationsentwicklung von überbetrieblichen Ausbildungsstätten (ÜBS) im Ausbaugewerbe.
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