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Das Bildungspersonal spielt eine wichtige Rolle in der europäischen Bildungszusammenarbeit. Die EU Kommission hat daher die Professionalisierung des Bildungspersonals zu einem Schwerpunkt der bildungspolitischen Strategie 2020 erklärt.

Mit der Initiierung des sogenannten „Kopenhagen-Prozesses“ ist die Unterstützung des Ausbildungspersonals zu einem Schwerpunkt der Selbstverpflichtungen in der Berufsbildungszusammenarbeit geworden. Unter dem Stichwort „Erhöhung der Qualität“ gilt es, den Qualifikationsanforderungen des Bildungspersonals besondere Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Im Rahmen des gemeinsamen bildungspolitischen Programms 2010 für die Entwicklung der europäischen Bildungssysteme – der sogenannten „Lissabon-Agenda“ – war die „Verbesserung der allgemeinen und beruflichen Bildung von Lehrkräften und Ausbildern“ als erstes von 13 Teilzielen verankert. Dieses Ziel wird auch vom aktuellen strategischen Rahmen für die europäische Zusammenarbeit auf dem Gebiet der allgemeinen und beruflichen Bildung (ET 2020) weiter verfolgt, hier nun als Unterpunkt des strategischen Ziels 2 „Verbesserung der Qualität und Effizienz der allgemeinen und beruflichen Bildung“ (EUROPÄISCHER RAT 2009).

Die EU Kommission hat die Professionalisierung des Bildungspersonals zu einem Schwerpunkt der bildungspolitischen Strategie 2020 erklärt. Die Verschiedenheit der beruflichen Hintergründe des Bildungspersonals wird als Stärke begriffen. Der schnelle Wandel der Rollen und Verantwortlichkeiten des Bildungspersonals muss sich jedoch zukünftig in neuen Politiken sowie Ansätzen der Rekrutierung und beruflichen Aus- und Weiterbildung widerspiegeln.

Die Strategie 2020 sieht hinsichtlich der Qualifizierung des Bildungspersonals besonders diese Schwerpunkte vor:

  • Professionalisierung,
  • Qualitätssicherung von Lernprozessen,
  • vertiefte Kooperation zwischen Wirtschaft und Bildung sowie
  • Unternehmergeist beim Bildungspersonal.

Die Modernisierung der Aus- und Weiterbildung erfordert in Zukunft neue pädagogische Konzepte, Lehrplanentwicklungen, Qualitätssicherung, Management und Verwaltungsaufgaben. Dabei spielt das Bildungspersonal eine entscheidende Rolle und gehört zur Schlüsselzielgruppe der neuen EU-Förderperiode im Bildungsprogramm ERASMUS +.

Als ein entscheidender Multiplikator für die Mobilität in der Aus- und Weiterbildung gilt das Bildungspersonal als Innovator der Lernumgebung und bei der Lehrplanentwicklung sowie bei der Umsetzung lernergebnisorientierter und kompetenzbasierter Systeme. Als Schlüsselakteur steht auch seine eigene berufliche Entwicklung im Fokus.

1.5.310 - Wissenschaftliche Begleitung des deutsch-portugiesischen Qualifizierungsprojekts für betriebliche Tutoren

Laufzeit I-14 bis IV-15

Bildungspersonal entscheidend bei der Gestaltung des europäischen Bildungsraums

Mohoric, Andrea | 2013

Europäische Kooperationen in der beruflichen Bildung: Themenschwerpunkt

In: Bildung für Europa: Journal der Nationalen Agentur beim Bundesinstitut für Berufsbildung, S. 22-23

Professionalisierung des Berufsbildungspersonals in Europa - Was kann Deutschland lernen?

Bahl, Anke [Hrsg.]; Grollmann, Philipp [Hrsg.]; Bahl, Anke [Mitarb.] u.a. | 2011

Einleitung online abrufbar