X

Sie verwenden einen veralteten Browser, mit dem nicht alle Inhalte des Internetauftritts www.bibb.de korrekt wiedergegeben werden können. Um unsere Seiten in Aussehen und Funktion in vollem Umfang nutzen zu können, empfehlen wir Ihnen, einen neueren Browser zu installieren.

Berufsausbildungsvorbereitung (BAV)

Junge Menschen an der Werkbank

Berufs(ausbildungs)vorbereitung bezeichnet qualifizierende Angebote für junge Menschen, die die allgemeine Schulpflicht erfüllt, aber auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt keinen Platz gefunden haben. Sie wird von verschiedenen Seiten übernommen: (berufsbildende) Schule, Jugendhilfe und Bundesagentur für Arbeit.

Die Berufsausbildungsvorbereitung dient laut BBiG dem Ziel, durch die Vermittlung von Grundlagen für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit an eine Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf heranzuführen. Sie richtet sich an Personen, deren Entwicklungsstand eine erfolgreiche Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf noch nicht erwarten lässt und bietet diesen umfassende sozialpädagogische Betreuung und Unterstützung.

Informationen

Dossier zur Berufsvorbereitung

Dossier zur Berufsvorbereitung

Das Dossier der BIBB-Fachstelle überaus bietet umfassende und aktuelle Hintergrundinformationen zum Thema Berufs(ausbildungs)vorbereitung.

Qualifizierungsbausteine

Qualifizierungsbausteine sind inhaltlich und zeitlich fest umgrenzte Lerneinheiten, die im Rahmen von Maßnahmen der Berufsausbildungsvorbereitung Einsatz finden. Ihr Einsatz ist gesetzlich im § 69 BBiG geregelt.

Betriebliche Ausbildungsvorbereitung

Betriebliche Ausbildungsvorbereitung

Wenn junge Menschen nicht direkt in Ausbildung finden, kann ihnen eine betriebliche Ausbildungsvorbereitung beim Übergang helfen. Dies bietet auch Chancen für die Unternehmen. JOBSTARTER-Projekte unterstützen und beraten.

JOBSTARTER CONNECT

JOBSTARTER CONNECT

Die Zeit zwischen Regelschule und Berufsausbildung systematisch nutzen: Ausbildungsbausteine erleichtern den Übergang in die Ausbildung. JOBSTARTER CONNECT-Projekte erprobten die Anwendung von Ausbildungsbausteinen in der Praxis.

Einstiegsqualifizierung

Eine betriebliche Ausbildungsvorbereitung bietet Chancen für beide Seiten - für Jugendliche und Unternehmen. Die Einstiegsqualifizierung ist eine praxisnahe betriebliche Qualifizierung, bei der der Arbeitgeber mit der Praktikantin oder dem Praktikanten einen EQ-Vertrag mit Vergütungspflicht nach § 26 BBiG abschließt.

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme

Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen der Bundesagentur für Arbeit sollen auf die Aufnahme einer Ausbildung vorbereiten oder der beruflichen Eingliederung dienen (§ 51 Abs. 1 Nr. 1 SGB III). Zu den wichtigsten Aufgaben gehört es, den Teilnehmenden die Möglichkeit zu geben, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten hinsichtlich einer möglichen Berufswahl zu überprüfen und zu bewerten, sich im Spektrum geeigneter Berufe zu orientieren und eine Berufswahlentscheidung zu treffen. Außerdem sollen den Teilnehmenden die erforderlichen Kenntnisse und Fertigkeiten für die Aufnahme einer beruflichen Erstausbildung (ggf. auch durch den Erwerb eines Hauptschulabschlusses oder eines gleichwertigen Schulabschlusses) oder - sofern dies (noch) nicht möglich ist - für die Aufnahme einer Beschäftigung zu vermitteln.

Schulische Berufsvorbereitung

Die schulische Berufsvorbereitung in Deutschland ist beinahe unüberschaubar. Aufgrund der Zuständigkeit der Bundesländer kommt es zu sehr unterschiedlichen Ausgestaltungsformen schulischer Berufsvorbereitung. Zu den typischen teilzeit- oder vollzeitschulische Formen der Berufsvorbereitung gehören das Berufsgrundbildungsjahr, das Berufsvorbereitungsjahr oder die Berufsfachschulen.

Leistungen Jugendhilfe – Jugendwerkstatt und Produktionsschule

Wenn junge Menschen (in der Regel im Alter von 16 bis 21 Jahren) am Übergang Schule- Beruf im Rahmen der Ausbildungs- und beschäftigungsvorbereitenden Qualifizierung einen erhöhten Unterstützungsbedarf haben, kann ihnen über die Jugendhilfe sozialpädagogische Unterstützung gewährt werden. Die Leistungen der Jugendsozialarbeit (§ 13 SGB VIII) werden auf Bundes- Landes- wie kommunaler Ebene angeboten und in der Regel durch freie Träger erbracht. Verbreitete Angebote sind Jugendwerkstätten und Produktionsschulen.