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Arbeitsbereich 4.3

Überbetriebliche Berufsbildungsstätten

Überbetriebliche Berufsbildungsstätten sind ein wichtiger Pfeiler des dualen Bildungssystems. Als dritter Lernort neben Betrieb und Berufsschule unterstützen sie die duale Ausbildung insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei der Vermittlung berufsrelevanter Kompetenzen. ÜBS bieten in der überbetrieblichen ergänzenden Ausbildung (ÜBA) passende Lehrgänge und Kurse an, in denen sie vor allem fachpraktische Inhalte vertiefen. Damit leisten sie einen entscheidenden Beitrag, um die Ausbildungsfähigkeit der KMU weiterzuentwickeln.

Der Arbeitsbereich 4.3 im BIBB ist dafür zuständig, die Förderung von ÜBS nach dem Bundesbildungsgesetz (BBiG) umzusetzen. Mit der Förderung aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) werden ÜBS dabei unterstützt, ihre Einrichtungen zu planen, zu errichten und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus werden Impulse zur Gestaltung der überbetrieblichen ergänzenden Ausbildung (ÜBA) entsprechend aktueller Themen der Berufsausbildung gegeben.

Dazu stehen den ÜBS verschiedene Förderangebote zur Verfügung:

  • Die investive Förderung (z. B. Beschaffung von Ausstattung, Modernisierung der Gebäudeinfrastruktur) mit dem Ziel, die Gestaltung moderner Lehrgänge und Kurse in zeitgemäßen Werkstätten, Theorie- und Unterweisungsräumen zu ermöglichen sowie zugehörige Infrastruktureinrichtungen zu erhalten oder neu zu errichten.
  • Die Förderung zur Weiterentwicklung zu Kompetenzzentren mit dem Ziel, ÜBS anzuregen, innovative berufspädagogische Konzepte zu entwickeln, Bildungsangebote vor dem Hintergrund sozioökonomischer wie auch technologischer Entwicklung neu zu gestalten und Forschungs- und Entwicklungsergebnissen in die (über-)betriebliche Ausbildungspraxis zu transferieren.
  • Fokusförderungen, um auf aktuelle Entwicklungen zu reagieren und ÜBS dabei zu unterstützen, Transformationsprozesse zu gestalten. Und zwar:
    • Von 2016 bis 2023 wurden mit dem Sonderprogramm zur Digitalisierung in überbetrieblichen Berufsbildungsstätten und Kompetenzzentren ÜBS dabei unterstützt, digitale Transformationsprozesse zu bewältigen und die ÜBA entsprechend anzupassen und zu modernisieren. Konkret wurde die Anschaffung digitaler Technologien und deren Einsatz in der ÜBA bezuschusst. Darüber hinaus wurden Entwicklungs- und Erprobungsprojekte gefördert, die Ausbildungsangebote der ÜBA mit digitalen Technologien anreichern und didaktisch-methodisch weiterentwickeln.
    • Seit 2024 stellt das BMBFSFJ mit der „Initiative für eine exzellente überbetriebliche Ausbildung (INex-ÜBA)“ Mittel für die Entwicklung und Erprobung von Konzepten für eine qualitativ hochwertige und innovative ÜBA zur Verfügung. Insgesamt 28 Projekte sind im Laufe des Jahres 2025 gestartet. Die geförderten ÜBS entwickeln und erproben – allein oder im Verbund – innovative Konzepte und Angebote, die nachhaltig im System der ÜBA und dem Bildungsangebot von ÜBS verankert werden können. Dabei arbeiten sie auch mit (über-)regionalen und/oder branchenspezifischen Akteuren zusammen und beziehen wissenschaftliche Expertise mit ein.
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Überbetriebliche Berufsbildungsstätten (ÜBS)

ÜBS sind seit Langem ein wichtiger Pfeiler des dualen Bildungssystems. Als dritter Lernort neben Betrieb und Berufsschule vermitteln sie u. a. berufsrelevante Kompetenzen, wenn Betriebe dies nicht leisten können. Das BIBB unterstützt die ÜBS daher mit verschiedenen Förderangeboten, z. B. um Gebäude und Ausstattung zu modernisieren oder sich zu Kompetenzzentren weiterzuentwickeln. Mit Fokusförderungen wie dem Sonderprogramm ÜBS-Digitalisierung oder der Initiative für eine exzellente überbetriebliche Ausbildung (INex-ÜBA) unterstützt das BIBB ÜBS außerdem dabei, Transformationsprozesse zu gestalten.

Kontakt

Alexandra Kurz

Arbeitsbereichsleitung Alexandra Kurz

Arbeitsbereichsleitung

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Christiane Köhlmann-Eckel

Vertretung Christiane Köhlmann-Eckel

Vertretung

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