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Arbeitsbereich 4.2

Innovative Weiterbildung / Durchlässigkeit / Modellversuche

Im Mittelpunkt des Arbeitsbereiches stehen Innovationen für die Modernisierung der Berufsbildung und darauf bezogener Wissenstransfer. Im Rahmen von Förderschwerpunkten (u. a. gesetzlicher Auftrag zur Förderung von Modellversuchen, einschließlich wissenschaftlicher Begleituntersuchungen BBiG, § 90 Abs. Nr. 1d) sowie in Forschungs- und Entwicklungsprojekten werden Konzepte für zukunftsfähige Problemlösungen in der Praxis entwickelt und erprobt.

Grundlegend hierfür ist eine enge Zusammenarbeit mit den beteiligten Akteuren aus der Praxis, Wissenschaft und Politik. Die Ergebnisse und Erkenntnisse werden für die Nutzung in der Praxis beruflicher Bildung aufbereitet und verbreitet, in den berufsbildungswissenschaftlichen Diskurs eingebracht und für die Politikberatung ausgewertet.

Meta-Reflexion und Programmforschung zu Bildungsinnovationen, Wissenstransfer und Wirkungsanalysen erfolgen darüber hinaus insbesondere bezogen auf die außerschulischen Modellversuche des Bundes im Rahmen von Forschungsprojekten.

Im Arbeitsbereich 4.2 werden diese Schwerpunkte bearbeitet:

  • Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung,
  • Die Bildungsprämie: Förderung für berufsbezogene Weiterbildung
  • Förderung von Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung,
  • Ausrichten der beruflichen Bildung am Ziel einer nachhaltigen Entwicklung und
  • Qualitätsentwicklung und -sicherung in der beruflichen Bildung.

 

Forschungs- und Entwicklungsprogramm „Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher
Weiterbildung“ (InnovatWB)

Der Arbeitsbereich 4.2 des BIBB wurde mit der Programmleitung sowie der wissenschaftlichen und administrativen Begleitung des BMBF-geförderten Programms „Innovative Ansätze zukunftsorientierter beruflicher Weiterbildung“ (InnovatWB) beauftragt, das vor dem Hintergrund technologischer und sozio-kultureller Veränderungen zu einer zeitgemäßen Neuausrichtung der beruflichen Weiterbildung beitragen soll.

Die Bildungsprämie
Um den Erwerbstätigen mit geringerem Einkommen die Teilhabe am Lebenslangen Lernen zu erleichtern, führte die Bundesregierung mit der Bildungsprämie ein neues Finanzierungsmodell ein. Mit der Bildungsprämie fördert der Bund individuelle berufsbezogene Weiterbildung. Berufsbezogen bedeutet, dass die ausgewählte Weiterbildung für den beruflichen Kontext wichtig sein muss – für die aktuelle oder eine geplante neue Tätigkeit. Individuell heißt, dass es um die persönlichen Bildungsinteressen geht – unabhängig von den Interessen des Arbeitgebers.

Durchlässigkeit
Im Rahmen von Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie Förderprogrammen des BMBF werden verschiedene Ansätze erforscht und erprobt, die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und hochschulischer Bildung zu befördern. Dabei wird nicht nur auf die Übergangsgestaltung von der Berufs- in die Hochschulbildung fokussiert, sondern ebenso von der Hochschul- in die Berufsbildung.

Die Tätigkeiten im Bereich Durchlässigkeit werden darüber hinaus mit Fragen zur Integration und Inklusion innerhalb des Systems der beruflichen Bildung verknüpft.

Nachhaltigkeit
Im Förderschwerpunkt „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung“ (BBNE) fördert das BIBB derzeit noch bis Ende 2021 sechs Modellversuche aus Mitteln des BMBF, 12 weitere Modellversuche im selben Förderschwerpunkt sind bereits beendet. Das Programm ist im Weltaktionsprogramm „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ angesiedelt. Die enge Kooperation zwischen Wissenschaft und Praxis ist Kern der Modellversuche. Thematisch stehen berufsspezifische nachhaltigkeitsorientierte Kompetenzentwicklung für Auszubildende und Ausbildungspersonal in Lebensmittelhandwerk und -industrie (Förderlinie III) und kaufmännischen Berufen (Förderlinie I) sowie die Gestaltung nachhaltiger Lernorte (Förderlinie II) im Fokus. Im seit November 2020 laufenden Förderschwerpunkt „BBNE-Transfer“ werden in sieben Transfer-Modellversuchen Ergebnisse ausgewählter bisheriger Modellversuche mit Fokus auf Weiterbildung für Ausbildungspersonal verbreitet und verstetigt. Hierzu bestehenden Verbundprojekte mit Kammern, Bildungsträgern, Arbeitgeberverbänden u.a. Die Transferprojekte laufen bis Ende 2020.

Qualität
Als nationale Plattform fördert die „Nationale Referenzstelle für Qualitätssicherung in der beruflichen Bildung" („DEQA-VET") ein gemeinsames Qualitätsverständnis und die Anwendung von Maßnahmen zur Qualitätssicherung auf der Grundlage der europäischen Qualitätsstrategie (EQAVET).

Kontakt

Barbara Hemkes

Arbeitsbereichsleiterin

Arbeitsbereichsleiterin

Telefon: 0228 107-1517 Zur Person Kontakt

Silvia Hofmann

Vertreterin

Telefon: 0228 107-2901
Fax: 0228 107-2933 Zur Person Kontakt