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Betriebliches Entscheiden und Handeln – Einflussfaktoren betrieblicher Qualifizierung und Rekrutierung

Im Themencluster werden die Einflussfaktoren auf betriebliche Entscheidungsprozesse und betriebliches Handeln in der Qualifizierung und Rekrutierung untersucht.

Indem das Themencluster einen analytischen Rahmen bereitstellt, ermöglicht es die Zusammenführung von unterschiedlichen Theorieansätzen aus unterschiedlichen Disziplinen. Im Zentrum des Clusters steht das Ziel, betriebliche Entscheidungen und betriebliches Handeln bei der Qualifizierung und Rekrutierung besser zu erklären.

Hintergrund: Die Zukunftsfähigkeit der Berufsbildung wird besonders davon abhängen, ob sich Betriebe weiterhin in ausreichender Zahl an der Aus- und Weiterbildung beteiligen, um ihre Bedarfe an Qualifikationen und Kompetenzen zu decken. Angesichts wachsender Passungsprobleme und der zunehmenden Substitution von beruflich ausgebildeten Fachkräften durch akademisch Ausgebildete kommen daran jedoch Zweifel auf. Es stellt sich die Frage, welche Formen der Aus- und Weiterbildung für Betriebe noch attraktiv sind, um in einer digitalisierten und wissensbasierten Wirtschaft konkurrenzfähig zu bleiben.

Exemplarische Leitfragen

  • Welche Rolle spielen soziodemografische Merkmale und persönliche Präferenzen der im Betrieb handelnden Personen hinsichtlich betrieblicher Qualifizierungs- und Rekrutierungsentscheidungen?
  • Welchen Einfluss haben verschiedene betriebliche Organisationsformen (z. B. Netzwerke oder matrixförmige Organisationsformen) auf das Qualifizierungs- und Rekrutierungshandeln?
  • Wie wirken sich Veränderungen interner und externer Institutionen auf betriebliche Qualifizierungsentscheidungen aus?
  • Welches relative Gewicht haben entscheiderspezifische, organisationale und institutionelle Faktoren bei der Erklärung betrieblichen Handelns und welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Theorie und Praxis?

1.1.017 - Kosten und Nutzen der betrieblichen Ausbildung 2022 / 23 (BIBB-CBS 2022 / 23)

Laufzeit I-22 bis IV-24

Unter Anwendung eines Kostenmodells befragt das BIBB im Abstand von mehreren Jahren seit Anfang der 80er-Jahre Ausbildungsbetriebe zu ausbildungsbezogenen Kosten und Nutzen. Ziel ist es, regelmäßig den Status Quo zu erheben und potenzielle Fehlentwicklungen zu identifizieren und zu beseitigen, die mit der Ausbildungsbeteiligung der Betriebe, mit ihren Entscheidungen und ihren Handlungsmöglichkeiten einhergehen. Fragen nach dem Gewicht entscheiderspezifischer Faktoren, z.B. wenn Betriebe bei der Entscheidung für oder gegen die Ausbildung von Jugendlichen Kosten und Nutzen miteinander vergleichen, und der dazugehörigen Konsequenzen für Theorie und Praxis spielen hier eine Rolle.

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1.1.013 - Betriebliche Praktiken und Entscheidungen zur Qualifizierung, Kompetenzentwicklung und Fachkräfterekrutierung: Erschließung und Operationalisierung soziologischer Institutionentheorien (SIEHReQ)

Laufzeit II-20 bis IV-22

In welcher Weise richten Betriebe ihre Entscheidungen und Handlungen in den Bereichen der Qualifizierung, Personalplanung und Personalentwicklung an betrieblich erforderlichen Kompetenzen aus? Welche Akteure sind mit welchen Handlungsspielräumen in diesen Prozessen involviert? Was bedingt die betrieblichen Handlungsmuster? Das Projekt weitet den theoretisch-konzeptionellen Rahmen für die Untersuchung der Muster der betrieblichen Qualifikationsbedarfsdeckung und deckt auf, in welchem systematischen Zusammenhang Aus- und Weiterbildung, Kompetenzentwicklung sowie Personalrekrutierung dabei stehen.

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1.1.010 - Betriebliche Qualifizierungs- und Rekrutierungsentscheidungen: Ein Mehrebenen-Ansatz zur Analyse von (potenziellen) Einflussfaktoren

Laufzeit IV-19 bis IV-23

In welcher Weise richten Betriebe ihre Entscheidungen und Handlungen in den Bereichen der Qualifizierung, Personalplanung und Personalentwicklung an betrieblich erforderlichen Kompetenzen aus? Welche Akteure sind mit welchen Handlungsspielräumen in diesen Prozessen involviert? Was bedingt die betrieblichen Handlungsmuster? Das Projekt weitet den theoretisch-konzeptionellen Rahmen für die Untersuchung der Muster der betrieblichen Qualifikationsbedarfsdeckung und deckt auf, in welchem systematischen Zusammenhang Aus- und Weiterbildung, Kompetenzentwicklung sowie Personalrekrutierung dabei stehen.

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2.2.308 - Betriebliche Ausbildungspartnerschaften - Strukturen, Potentiale und Risiken für KMU

Laufzeit II-17 bis II-22

Mit einer gründlichen Bestandsaufnahme und Systematisierung bestehender und praktizierter Formen betrieblicher Ausbildungspartnerschaften, berufsbezogenen Fallstudien sowie ergänzenden Erhebungen zur Einordnung der gemachten Befunde, soll ausgelotet werden, welche Potenziale sich aus betrieblichen Ausbildungspartnerschaften für die Steigerung der Attraktivität der beruflichen Ausbildung in KMU bergen lassen.

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Kooperationen

Beispielhaft sind hier die Kooperationen mit der Universität Bern, der Universität Zürich, der Universität Maastricht, der LMU München und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) zu nennen.