ÜBS connect – Innovation. Vernetzung. Transfer.

Am 3. und 4. November 2026 findet die Vernetzungsveranstaltung „ÜBS connect“ im World Conference Center Bonn (WCCB) statt.

Herzlich willkommen!

Schön, dass Sie da sind! Wir freuen uns auf zwei Tage voll spannender Praxisbeispiele und anregender Diskussionen zur Zukunft der ÜBA.

Alle Informationen zur Veranstaltungen finden Sie auf dieser Seite.

Wichtige Informationen

Programm Tag 1

3. November 2026
ab 13:00 Uhr Registrierung
13:00 Uhr Ausstellung | Foyer
Ausbildungswelten entdecken: Konzepte, Ausstattung und Praxis
14:00 Uhr Eröffnung | Plenarsaal
Prof. Dr. Hubert Ertl (BIBB)
14:15 Uhr Begrüßung | Plenarsaal
Dr. Catrin Hannken (Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
14:30 Uhr Im Gespräch | Plenarsaal
Der Arbeitsbereich „Überbetriebliche Berufsbildungsstätten“ – zwischen Förderung, Praxis und Forschung
Alexandra Kurz, Christiane Köhlmann-Eckel, Florian Bauch, Timon Tobias Temps (BIBB)
14:50 Uhr Impuls & Austausch (mit paralleler Kaffeepause) | Rheinlobby
Auf dem Weg zu neuen Konzepten für eine attraktive ÜBA
16:00 Uhr Keynote | Plenarsaal
Prompten und wischen statt googeln und klicken?
Wie neue Lerngewohnheiten und künstliche Intelligenz die Ausbildung in ÜBS sinnvoll verändern
Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz (Otto-Friedrich-Universität Bamberg)
16:30 Uhr Podiumsdiskussion | Plenarsaal
Lernort ÜBS: Wie gestalten wir die Ausbildung im Zeitalter der KI?
Mario Bauer (Bauer Bedachungen), Johanna Erlbacher (Handwerkskammer Oberfranken), Prof. Dr. Hubert Ertl (BIBB), Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz (Otto-Friedrich-Universität Bamberg), Dr. Catrin Hannken (BMBFSFJ), Berthold Hohmann (Berufskolleg Berliner Platz)
17:30 Uhr Ausstellung | Foyer
Ausbildungswelten entdecken: Konzepte, Ausstattung und Praxis
18:30 Uhr Get-together | Foyer
Vernetzung bei Essen & Gesprächen
21:30 Uhr offizielles Ende des ersten Veranstaltungstages

 

Programm Tag 2

4. November 2026
ab 08:30 Uhr

Registrierung und Begrüßungskaffee

09:00 Uhr

Forschungsdialog | Foyer
Qualitätsmodell überbetriebliche Ausbildung – erste Zwischenergebnisse des BIBB-Forschungsprojektes
Marie Wagner, Birgit Schneider, Christiane Köhlmann-Eckel (BIBB)

09:30 Uhr

parallele Praxisforen | Forenräume
Von der Gewinnung zur Bindung Auszubildender: Impulse für ÜBS und ÜBA

10:45 Uhr Pause
11:15 Uhr

Impulsbeitrag | Plenarsaal
Förderung von ÜBS
Alexandra Kurz (BIBB)

11:40 Uhr Dialogstationen | Restaurant, Restaurant, Kaminzimmer
Austausch mit Expert/-innen der ÜBS-Förderung
Fragen stellen, Perspektiven wechseln, Lösungsansätze identifizieren
12:45 Uhr

Abschluss | Plenarsaal
Was bleibt?
Erkenntnisse auf den Punkt bringen, Eindrücke teilen, Perspektiven eröffnen
Prof. Dr. Michael Heister (BIBB)

13:00 Uhr Mittagsimbiss zum Ausklang | Foyer

 

Informationen zur Ausstellung

„Ausbildungswelten entdecken“: Konzepte, Ausstattung und Praxis

In den Ausbildungswelten unserer Ausstellung erleben Sie, wie moderne Ausstattung, bauliche Lösungen und berufspädagogische Konzepte gezielt in der überbetrieblichen Ausbildung eingesetzt werden. Die Ausstellenden geben Ihnen anschauliche Einblicke in ihre Ausbildungspraxis und zeigen, wie sie ihre Konzepte im Alltag umsetzen und weiterentwickeln.

Ob Virtual Reality, Simulationen oder Exoskelette – nutzen Sie die Gelegenheit, neue Technologien selbst auszuprobieren und zu testen. Darüber hinaus können Sie sich über aktuelle Arbeitsergebnisse aus verschiedenen Fachbereichen des Bundesinstituts für Berufsbildung informieren.

Die Ausstellung findet im Foyer statt.

Interaktive Stände von ÜBS

Autonomes Fahren – Auszubildende der Kfz-Mechatronik fit machen (Standnr. 1)

Drehen Sie eine Runde auf der Testfahrstrecke für autonomes Fahren!

Autonomes Fahren ist das Zukunftsthema der Automobilbranche. Die Ausbildung in der Kfz-Mechatronik muss darauf reagieren und Auszubildenden entsprechendes Know-how vermitteln.

Im Bildungszentrum Hennickendorf erwerben Auszubildende dieses Know-how in einem neuen erprobten überbetrieblichen Kurs: An einer Testfahrstrecke mit Modellfahrzeugen, in welchen die zentralen Steuerungscodes für die Datenverarbeitung im Fahrzeug KI-gestützt programmiert werden, vertiefen sie Grundlagen des autonomen Fahrens durch realitätsnahe Aufgaben.

Paul Ulrich zeigt, wie dieser innovative Lehrgang die überbetriebliche Ausbildung in der Kfz-Mechatronik revolutioniert.

Der Stand wird betreut von Paul Ulrich, Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg.

Zukunft bauen – Ideen, die Bildungsräume verändern (Standnr. 2)

Informieren Sie sich über den Neubau einer ÜBS und nehmen Sie Ideen für Ihre eigenen Bauprojekte mit!

Mit dem Neubau des Bildungszentrums Bau Geradstetten entsteht eine überbetriebliche Berufsbildungsstätte auf dem aktuellen Stand der Technik, die die Weichen setzt für eine zeitgemäße und praxisorientierte Ausbildung. Erfahren Sie, welche innovative Gestaltungsansätze und nachhaltigen Baukonzepte hier für die Berufsbildung in der Bauwirtschaft umgesetzt werden. Dewi Evans, Celine Palpella und Dirk Siegel informieren über Planung und Umsetzung des Neubaus des Bildungszentrums.

Der Stand wird betreut von Dewi Evans, Celine Palpella und Dirk Siegel, Bildungsakademie der Bauwirtschaft Baden-Württemberg gGmbH.

Auszubildende zu KI-Scouts und operative KI-User entwickeln (Standnr. 3)

Machen Sie aus ihren Auszubildenden KI-Pioniere und starten Sie jetzt mit eigenen KI-Projekten.

Wie können Auszubildende die digitale Transformation in ihren Unternehmen aktiv vorantreiben? Das BZI hat hierfür das Konzept der KI-Scouts und weiterer, in der Praxis operativ erprobter, KI-Anwendungen in sein Bildungsangebot integriert. Im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung werden Auszubildende befähigt, KI-Potenziale zu identifizieren und in ihren Unternehmen nutzbar zu machen.

Alexander Lampe und Dr. Martin Höner laden Sie ein, diesen Qualifizierungsansatz kennenzulernen, der auch Themen wie Grundlagen der Künstlichen Intelligenz, KI-Tools, betriebliche Anwendungsfälle sowie ethische und rechtliche Aspekte umfasst.

Der Stand wird betreut von Alexander Lampe und Dr. Martin Höner, BZI – Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH.

Zukunft backen – Fachkräfte für morgen ausbilden (Standnr. 4)

Lassen Sie sich von praxisnahen Einblicken und innovativen Ansätzen für eine zukunftsfähige Ausbildung inspirieren.

Tradition trifft Innovation: Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen einer modernen Ausbildung im Bäckerhandwerk. Erfahren Sie, wie traditionelles Handwerk und innovative Ausbildungskonzepte zusammenwirken und wie angehende Fachkräfte heute für das Bäckerhandwerk von Morgen qualifiziert werden.

Von der Planung und Umsetzung von Produktionsprozessen in der Backstube bis zur kreativen Warenpräsentation im Verkauf – erhalten Sie anschauliche Einblicke in die überbetriebliche Ausbildung. Bei einer Live-Demonstration zeigt Ihnen Wolfgang Vollmer typische Ausbildungsinhalte des Backhandwerks aus nächster Nähe.

Der Stand wird betreut von Wolfgang Vollmer, Akademie Deutsches Bäckerhandwerk West, Erste Deutsche Bäckerfachschule.

Exoskelette entdecken – wie maschinelle Unterstützung Arbeit entlastet (Standnr. 5)

Testen Sie Exoskelette selbst und entdecken Sie, wie sie Fachkräfte unterstützen können!

Tragbare Assistenzsysteme, sogenannte Exoskelette, unterstützen den Körper bei schweren und wiederkehrenden Bewegungen. Sie entlasten gezielt Rücken, Schultern und Arme, reduzieren körperliche Anstrengung und verbessern die Ergonomie.

René Nauber zeigt die Potenziale verschiedener Exoskelette auf und demonstriert, wie diese körperlichen Belastungen reduzieren und ergonomisches Arbeiten fördern. Hierdurch wird Gesundheitsschutz frühzeitig im Bewusstsein von Fachkräften verankert.

Der Stand wird betreut von René Nauber, Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim.

Lernen neu sehen – Kameratechniken in der Ausbildung erleben (Standnr. 6)

Drehen Sie einen kurzen Film und entdecken Sie, wie Ausbildungsinhalte mediendidaktisch aufbereitet werden können.

Abläufe visualisieren, Arbeitsschritte nachvollziehbar machen und Lerninhalte anschaulich vermitteln: Kameratechnologien bieten für die überbetriebliche Ausbildungspraxis vielfältige didaktische Anwendungsmöglichkeiten. Katharina Kreutel, Tina Roth und Dr. Roland Falk zeigen diese praxisnah auf – von 360°-Aufnahmen bis zu mobilen und körpernahen Kameras für unterschiedliche Perspektiven im Ausbildungsprozess.

Der Stand wird betreut von Katharina Kreutel, Tina Roth und Dr. Roland Falk , Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade.

Überbetriebliche Ausbildung digital assistiert – aber wie? (Standnr. 7)

Lernen Sie das digitale Assistenzsystem kennen und erfahren Sie, welchen konkreten Mehrwert es für die überbetriebliche Ausbildung bietet.

Digitale Assistenzsysteme können sowohl Auszubildende als auch das Ausbildungspersonal während der überbetrieblichen Ausbildung unterstützen. Waltraud Born zeigt Ihnen, wie ihre Auszubildenden und ihr Ausbildungspersonal digital durch den Lernprozess der überbetrieblichen Metall- und Elektroausbildung begleitet werden.

Das Besondere: Der Ansatz ist übertragbar und eröffnet neue Perspektiven für viele weitere Ausbildungsbereiche, denn durch das Assistenzsystem gelingt es, betriebliche Arbeitsaufträge als Lernaufgaben zu visualisieren.

Der Stand wird betreut von Waltraud Born, Gemeinschafts-Lehrwerkstatt Arnsberg GmbH.

Neubau erleben: 360°-Rundgang durch die ÜBS (Standnr. 8)

Besuchen Sie eine moderne Bildungsstätte in einem virtuellen 360°-Rundgang.

Ein moderner Bildungsort für die industrielle Metall- und Elektroausbildung: Bernd Herschlein stellt Ihnen den Neubau des UFZ Niederstetten e.V. vor. Hier werden optimale Lernbedingungen für Auszubildende geschaffen, mit praxisnahen Lehrgängen, zeitgemäßer Ausstattung und Fachräumen für die überbetriebliche Ausbildung, Fort- und Weiterbildungen sowie Umschulungen. Erfahren Sie, wie der Neubau die Ausbildung lebendig macht und neue Impulse für die Fachkräfteentwicklung setzt.

Der Stand wird betreut von Bernd Herschlein und Rüdiger Zibold, Umschulungs- und Fortbildungszentrum (UFZ) Niederstetten e.V.

Lernen an der Hafenkante – praxisnah und sicher (Standnr. 9)

Jetzt anlegen und loslegen: Erleben Sie, wie digitale Lern- und Simulationsumgebungen Auszubildende unterstützen können.

Gehen Sie mit uns an die Hafenkante und erleben Sie überbetriebliche Ausbildung in realitätsnahen Szenarien: In der „ISAmare“-Simulationsumgebung trainieren Auszubildende typische Abläufe aus Hafenlogistik, Technik und maritimen Berufen – von Sicherheits- und Sichtprüfungen über den Umgang mit Arbeitsmitteln bis hin zu komplexen Arbeits- und Entscheidungsprozessen. Komplexe Situationen werden sicher, praxisnah und beliebig oft wiederholbar erlebbar. 

Der Stand wird betreut durch Jan Hoffmann, Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ) Rostock.

Eintauchen, verstehen, anwenden: Ausbilden mit immersiven Technologien (Standnr. 10)

Erproben Sie immersive Anwendungen und lassen Sie sich für neue Wege in der Ausbildung inspirieren.

Mit immersiven Technologien und KI entstehen neue Zugänge zu Ausbildungsinhalten. Gemeinsam mit dem Team des Projektes „DilA“ entdecken Sie erprobte VR-Lernmodule aus der überbetrieblichen Ausbildung angehender Landwirtinnen und Landwirte.

Tauchen Sie ein in virtuelle Lerntouren durch Ausbildungsställe, KI-gestützte Lernwerkstätten und digitale Tools zur Unterstützung im Ausbildungsalltag. Die Beispiele laden dazu ein, Ausbildungspraxis neu zu denken und diese Ansätze auf andere Kontexte zu übertragen.

Der Stand wird betreut durch Dr. Katharina Dahlhoff und Marleen Teutenberg, Versuchs- und Bildungszentrum Landwirtschaft Haus Düsse der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen.

 

Die Infostände des BIBB

zynd erleben – digitale Berufsorientierung in der Praxis (Standnr. 11)

Tauchen Sie ein in virtuelle Berufswelten und lernen Sie digitale Angebote zur Berufsorientierung kennen.

Erleben Sie am zynd-Stand, wie digitale Berufsorientierung Jugendliche im Übergang von der Schule in den Beruf unterstützen kann. Testen Sie die kostenfreie Plattform des BIBB selbst: Mit einer VR-Brille erkunden Sie die „Job Dive 360°“-Berufsfeldpanoramen, am Touchscreen entdecken Sie Playlets und weitere digitale Angebote. Erfahren Sie, wie sich zynd flexibel in der Berufsorientierung sowie in der Arbeit von ÜBS und anderen Bildungseinrichtungen einsetzen lässt.

zynd wird vorgestellt von Mike Flinzner

überaus – die Fachstelle des BIBB für die Übergänge in Ausbildung und Beruf (Standnr. 12)

Erfahren Sie, wie Sie diese Angebote gewinnbringend nutzen können. Für bessere Perspektiven junger Menschen auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf!

Wie gelingt jungen Menschen der erfolgreiche Weg von der Schule in den Beruf? Die Fachstelle überaus bietet Fachkräften im Übergang Schule – Beruf eine Plattform mit vielfältigen Online-Angeboten. Im offenen Bereich „überaus informiert“ finden Interessierte aktuelle Meldungen, Dossiers, Fachbeiträge, Interviews, Veröffentlichungen und Praxisimpulse.

Im geschlossenen Bereich „überaus vernetzt“ können sich Fachkräfte vernetzen, zu Gruppen organisieren und gemeinsam arbeiten. Ergänzend bieten „überaus live“, die mobile App und der Newsletter weitere Möglichkeiten für Information und fachlichen Austausch.

überaus wird vorgestellt von der Fachstelle überaus

Talente sehen, Ausbildung klischeefrei gestalten (Standnr. 13)

Testen Sie Ihr Wissen beim Klischeefrei-Quiz und erhalten Sie praxisnahe Impulse für die Ansprache, Begleitung und Förderung junger Menschen.

Wie können ÜBS dazu beitragen, dass Auszubildende ihre Fähigkeiten unabhängig von Geschlechterklischees entwickeln? Am Stand der Initiative Klischeefrei lernen Sie kostenfreie Materialien und digitale Angebote für ÜBS-Leitungen, Ausbildungspersonal und Berufsschullehrkräfte kennen. Das Team der Servicestelle freut sich auf den fachlichen Austausch und beantwortet Ihre Fragen.

klischeefrei wird vorgestellt von Servicestelle der Initiative klischeefrei

Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden (Standnr. 14)

Probieren Sie interaktive Tools aus und erhalten Sie konkrete Ideen für die Gestaltung von Ausbildung und Lehrgängen.

Wie lässt sich Nachhaltigkeit praxisnah in die überbetriebliche Ausbildung integrieren? Die Roadshow des BMBFSFJ-geförderten Programms „Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden“ gibt dazu konkrete Impulse – mit erprobten Good Practices, interaktiven Mitmachangeboten und direkt einsetzbaren Praxismaterialien für viele Branchen und Berufsfelder. Vor dem Hintergrund der Neuordnung der Bauberufe liegt ein Schwerpunkt auf der Baubranche.

Das Programm Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden (NIB) wird u. a. vorgestellt von Moritz Ansmann, Nikolaus Hausser und Elena Höwer.

Fachpublikationen des BIBB für Wissenschaft und Praxis (Standnr. 15)

Kommen Sie mit uns über aktuelle Entwicklungen, Forschungsergebnisse und Praxiserfahrungen in der beruflichen Bildung ins Gespräch.

Entdecken Sie aktuelle wissenschaftliche und praxisnahe Publikationen zur beruflichen Bildung und zur überbetrieblichen Berufsausbildung. An unserem Büchertisch finden Sie Fachbücher, Praxishandreichungen und weitere Informationsmaterialien. Die Fachzeitschrift des BIBB „Berufsbildung in Wissenschaft und Praxis“ lädt zum Blättern ein und liegt zur Mitnahme bereit. Gerne beraten wir Sie zu den Inhalten der Publikationen sowie zu deren Bestellmöglichkeiten.

Die Fachpublikationen werden vorgestellt von der Stabsstelle „Publikationen und wissenschaftliche Informationsdienste“ des BIBB.

Digital, praxisnah, vernetzt: Impulse für das ÜBS-Ausbildungspersonal (Standnr. 17)

Entdecken Sie, wie praktische Werkzeuge, neue Ideen und hilfreiche Angebote das Ausbildungspersonal im Ausbildungsalltag der ÜBS unterstützen.

Um Auszubildende während der überbetrieblichen Ausbildung bestmöglich zu begleiten, benötigen Ausbilderinnen und Ausbilder das passende Know-how: Wie lassen sich digitale Medien lernwirksam einsetzen, Ausbildungsinhalte praxisnah vermitteln und Erfahrungen mit anderen Ausbildungsverantwortlichen austauschen?

Lernen Sie die medienpädagogischen Angebote von MIKA kennen, erkunden Sie die Lernwelt und die Communitys des Portals leando und werfen Sie einen Blick in die Umsetzungshilfen der Reihe „Ausbildung gestalten“. Die Expertinnen und Experten des BIBB beantworten Ihre Fragen und laden zum fachlichen Austausch ein.

Ein gemeinsamer Stand der BIBB-Angebote MIKA, leando und „Ausbildung gestalten“

Berufe- und Kompetenzradar – ein Informationsportal zur Berufsbildung und Arbeitsmarktentwicklung (Standnr. 18)

Testen Sie das Datenportal Berufe- und Kompetenzradar an unseren Tablets und kommen Sie mit uns ins Gespräch.

Das Datenportal Berufe- und Kompetenzradar erlaubt einen multidimensionalen Einblick in Berufe. „Alles ist im Fluss“ – dies trifft auch auf den Arbeitsmarkt zu.

Das Datenportal zeigt anhand von verschiedenen Statistiken zu Ausbildung und Erwerbstätigkeit, wie sich Berufe verändern: Wie hat sich in der Vergangenheit die Fachkräftesituation entwickelt, was wird prognostiziert? Haben fordernde Arbeitsbedingungen zu- oder abgenommen? Welche Kompetenzen werden wichtiger in einer digitalen Gesellschaft?

Das Datenportal „Berufe- und Kompetenzradar“ wird vorgestellt von Timo Schnepf.

Lernort Ausland – Zukunftskompetenzen für eine starke und attraktive Berufsausbildung (Standnr. 19)

Erfahren Sie mehr über die Chancen des Lernorts Ausland und darüber, wie sich Auslandsaufenthalte gestalten und finanzieren lassen.

Auslandsaufenthalte stärken fachliche, sprachliche und interkulturelle Kompetenzen. Mit dem Förderprogramm AusbildungWeltweit des BMBFSFJ können Auszubildende und Ausbildungsverantwortliche andere Arbeitsverfahren und Technologien gezielt in Ländern wie Kanada, Südafrika oder Indien kennenlernen, über sich hinauswachsen und ein umfassendes Verständnis für internationale Wertschöpfungs- und Lieferketten entwickeln. Gleichzeitig profitieren die Ausbildungseinrichtungen von Innovationsimpulsen und einer international vernetzten Ausbildungskultur.

Das Programm AusbildungWeltweit der Nationalen Agentur wird vorgestellt von Stefan Metzdorf und Henrike Saalfeld-Nitz.

Internationale Berufsbildungszusammenarbeit und Fachinformationen in zahlreichen Sprachen (Standnr. 20)

Lernen Sie die interaktive Workshopmethode kennen und informieren Sie sich über internationale Berufsbildungszusammenarbeit.

Internationale Kompetenzen gehören in einer Welt globaler Lieferketten zu den Schlüsselkompetenzen der Zukunft. Wesentliche Herausforderungen unserer Zeit können nicht national gelöst werden, sondern erfordern internationale Lösungen. Internationale Erfahrungen stärken die Resilienz der Auszubildenden und der Unternehmen gleichermaßen.

GOVET informiert über die Möglichkeiten der internationalen Berufsbildungszusammenarbeit. Die in zahlreichen Sprachen verfügbaren Fachinformationen über die Berufsbildung in Deutschland können sowohl für die Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern als auch zur Information nicht-deutschsprachiger Eltern genutzt werden.

GOVET wird vorgestellt von Thorsten Schlich.

Informationen zu „Impuls & Austausch“

Auf dem Weg zu neuen Konzepten für eine attraktive ÜBA

Wie können Sie die überbetriebliche Ausbildung attraktiver gestalten? Beim „Impuls & Austausch“ nähern Sie sich in sogenannten Vernetzungsräumen der Antwort aus acht verschiedenen Blickwinkeln. Impulse kommen aus den Projekten der vom BMBFSFJ geförderten „Initiative für eine exzellente überbetriebliche Ausbildung (INex-ÜBA)“. Die Projekte entwickeln aktuell neue Konzepte für die ÜBA.

Kommen Sie mit ihnen und den anderen Teilnehmenden ins Gespräch, tauschen Sie sich aus und diskutieren Sie mit!

„Impuls & Austausch“ finden Sie in der Rheinlobby.

Die Vernetzungsräume im Überblick

Ausbildungspersonal

Welche Kompetenzen benötigen Ausbildende, um die Qualität der ÜBA zu steigern?

Die Qualität der Ausbildung hängt maßgeblich von den Kompetenzen der Ausbilderinnen und Ausbilder ab. Sie müssen Schritt halten mit technologischen Entwicklungen und den sich wandelnden Lernbedarfen der Auszubildenden. Passende Qualifizierungen für das Ausbildungspersonal gewinnen daher an Bedeutung. Doch wie können diese aussehen? Und welche Kompetenzen brauchen Ausbilderinnen und Ausbilder künftig, um die ÜBA qualitativ hochwertig zu gestalten?

Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:

  • ExA-Bau, vertreten durch Kim Mara Müller vom Bau Bildung Sachsen e. V.
  • EXKAIA, vertreten durch Kathrin Budick von der Handwerkskammer München und Oberbayern
  • LeA-Bau, vertreten durch Claudia Doppke des Berufsförderungswerks der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg gGmbH Berlin

Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Anne Ortner (BIBB).

Ausbildungsmethoden

Welche Ausbildungsmethoden fördern Motivation und Lernerfolg der Auszubildenden?

Wer gerne lernt, lernt besser. Motivation ist daher entscheidend für den Lernerfolg. Ausbildungsmethoden, die auf Lernvorlieben und Bedürfnisse der Auszubildenden eingehen, können aktivierend und motivierend wirken. Ausbilderinnen und Ausbilder müssen neue Ansätze aufgreifen und ihr Methodenrepertoire beständig erweitern. Welche Methoden sprechen die Auszubildenden heute besonders an? Und welche Rolle spielen dabei kreative Ansätze wie Design Thinking oder digitale Tools?

Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:

  • DD4, vertreten durch Dr. Gregor von der Heiden von der Gewerbe Akademie der Handwerkskammer Freiburg
  • DTM-Handwerk, vertreten durch Anush Shahryary vom Bildungszentrum der Handwerkskammer Konstanz
  • SLADE, vertreten durch Angela Bender vom Technologie- und Berufsbildungszentrums (tbz) Paderborn gGmbH

Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Tatjana Grintz und Nora Mirbach (BIBB).

Nachhaltigkeit

Wie können sich ÜBS mit einer attraktiven ÜBA nachhaltig aufstellen?

Um die Energiewende vor Ort umzusetzen, benötigt die Wirtschaft qualifizierte Fachkräfte. Damit Auszubildende die notwendigen Kompetenzen erwerben können, gewinnen Themen wie erneuerbare Energien oder Elektromobilität in der überbetrieblichen Ausbildung an Gewicht. Gleichzeitig gewinnt ressourcenschonendes Handeln auch für den Lernort ÜBS an Bedeutung. Wie können sich ÜBS zu nachhaltigen Lernorten weiterentwickeln? Und wie kann die ÜBA den Aufbau nachhaltigkeitsbezogener Kompetenzen gezielt fördern?

Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:

  • E-Mobi-Boot, vertreten durch Tim Bergmann von der Berufsbildungsstätte Travemünde der Handwerkskammer Lübeck
  • Fries.Energie, vertreten durch Dr. Michael Preikschas von der Innung Sanitär und Heizungstechnik Jade
  • ILNET, vertreten durch Rainer Eisenach vom Technologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e.V.
  • n.e.d., vertreten durch Tom Schulz vom saz – Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V.

Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Timon Tobias Temps (BIBB).

Lernbegleitung

Wie können Ausbildende junge Menschen individuell und passgenau beim Lernen unterstützen?

Auszubildende starten mit zunehmend unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in die (überbetriebliche) Ausbildung. Ausbilderinnen und Ausbilder können dieser Heterogenität begegnen, indem sie das Lernen stärker begleiten als anzuleiten. Hierbei gewinnen soziale Kompetenzen an Bedeutung. Darüber hinaus können Ausbildende digitale und KI-gestützte Tools einsetzen, um das Lernen individueller und flexibler zu gestalten. Welche Potentiale bergen diese Anwendungen für die ÜBA? Und wie können Ausbildende in ihrer neuen Rolle gestärkt werden?

Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:

  • EXUEBAKLIMA, vertreten durch Fritz Staudacher vom Elektro Technologie Zentrum (etz) Stuttgart
  • InnoLernKI, vertreten durch Nicolas Großmann und Volker Grill von der Handwerkskammer der Pfalz
  • KIgÜBA, vertreten durch Thomas Planer vom Bildungszentrum Schweinfurt der Handwerkskammer für Unterfranken
  • QualLe Handwerk, vertreten durch Andreas Treder von der HandWERK gemeinnützige GmbH – das Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Bremen

Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Martyna Biedrzycka-Schmidberger (BIBB).

Kursgestaltung

Wie können Auszubildende von modularer Kursgestaltung profitieren?

Mit modularer Kursgestaltung können Auszubildende flexibel und in ihrem eigenen Tempo lernen. Zum Einsatz kommen dabei oft digitale Lernplattformen und zunehmend KI-gestützte Tools, die z. B. individualisierte Lernpfade bereitstellen. Modulare Kursgestaltung geht aber auch analog: Auszubildende lernen in modular eingerichteten Räumen, an Stationen oder gemeinsam mit Auszubildenden anderer Gewerke. Doch welche Ansätze sind vielversprechend? Und welche Auswirkungen hat Modularisierung auf die Lernkultur?

Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:

  • AKib, vertreten durch Sandra Klein und Verena Kärcher von der Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart
  • LernKOST, vertreten durch Dr. Annette Kerkhoff von der Bundesfachschule für Orthopädie-Schuhtechnik
  • U-Stahl ade, vertreten durch Victoria Bornhütter vom Berufsbildungszentrum (bbz) der Industrie- und Handelskammer Siegen e.V.

Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Marie Wagner (BIBB).

Tools

Mit welchen digitalen Assistenztools können Ausbildende den Lernprozess der Auszubildenden unterstützen?

Chatbots, KI-gestützte Lernassistenten und adaptive Lernplattformen erweitern die Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten in der (überbetrieblichen) Ausbildung. Sie helfen Auszubildenden, Lerninhalte individuell zu erschließen und unterstützen bedarfsgerecht beim Lernen. Gleichzeitig können sie Ausbildungs- und Verwaltungspersonal bei organisatorischen und pädagogischen Aufgaben entlasten. In welchen Bereichen der ÜBA bieten diese Anwendungen den größten Mehrwert? Welche Herausforderungen stehen ihrem Einsatz derzeit noch im Weg?

Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:

  • ALINA, vertreten durch Rebecca Rottinghaus vom Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis e.V.
  • FillA, vertreten durch Tobias Weggel des Bezirks Oberfranken
  • INNOSPACE, vertreten durch Petra Marpe und Felix Chlum vom Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes
  • NextGenLearn, vertreten durch Barbara Bertelshofer-Heibl vom Überbetrieblichen Bildungszentrum in Ostbayern

Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Martina Proskurakov und Nadine Meier (BIBB).

Lernsettings

Welche Effekte haben immersive Lernsettings auf das Lernen?

Immersive Lernsettings schaffen neue Zugänge zu Ausbildungsinhalten. Auszubildende können in virtuelle Lernwelten eintauchen (Virtual Reality) oder ihre reale Umgebung durch digitale Inhalte erweitern (Augmented Reality). Dadurch erleben sie praktische Situationen direkt, anstatt sie nur theoretisch zu lernen. Das kann das Verständnis vertiefen und den Lernerfolg steigern. Welche weiteren Vorteile bieten immersive Lernsettings für Auszubildende? Und wie können sie dazu beitragen, aktuelle Herausforderungen in der überbetrieblichen Ausbildung zu bewältigen?

Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:

  • Cybee, vertreten durch Bärbel Heuser von der Vestischen Friseurinnung Recklinghausen
  • DaVinci, vertreten durch Jan Jülkenbeck von der Maler- und Lackiererinnung Mittleres Ruhrgebiet
  • DigiMal, vertreten durch Jörg Paschedag von der Maler- und Lackiererinnung Berlin
  • ImLA, vertreten durch Roxana Eberlein vom Lehr- und Versuchsgut Köllitsch

Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Birgit Schneider (BIBB).

Zukunftstechnologien

Wie sehen die Werkstätten und Lernräume der Zukunft aus?

Die sich rasant verändernde Arbeitswelt stellt neue Anforderungen an die überbetriebliche Ausbildung. Um diesen gerecht zu werden, muss der Lernort ÜBS technologisch und methodisch-didaktisch mit der Zeit gehen. Moderne Werkstätten und Lernräume ermöglichen es den Auszubildenden betriebsnahe Szenarien mit modernen Arbeitsmitteln umzusetzen. Welche Technologien prägen zukünftig die Lernorte der ÜBA? Und wie lassen sich neue Technologien methodisch-didaktisch in die Kurse der ÜBA integrieren?

Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:

  • DilA, vertreten durch Dr. Katharina Dahlhoff von der Landwirtschaftskammer NRW
  • ECHA, vertreten durch Dr. Frederick Hahn von der Bundesinnung der Hörakustiker – Akademie für Hörakustik
  • ISAmare, vertreten durch Jan Hoffmann vom Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ) Rostock GmbH
  • LernGO, vertreten durch Dana Schöpfer vom Aus- und Weiterbildungszentrum (AWZ) Gotha des VHS-Bildungswerks

Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Dr. Nina Jung (BIBB).

Informationen zu den Praxisforen

Von der Gewinnung zur Bindung Auszubildender: Impulse für ÜBS und ÜBA

Erhalten Sie wertvolle Anregungen für Ihre Arbeit in der ÜBS und tauschen Sie sich mit anderen Teilnehmenden über aktuelle Herausforderungen bei der Gewinnung und Bindung von Auszubildenden aus.

In den acht parallel laufenden Praxisforen widmen wir uns ausgewählten Aspekten zur Beantwortung der Frage, wie ÜBS zur Attraktivität dualer Ausbildung beitragen.

Bringen Sie Ihre Erfahrungen ein, diskutieren Sie mit Fachkolleginnen und Fachkollegen und nehmen Sie neue Ideen und Impulse für Ihre Praxis mit.

Die Praxisforen im Überblick

Was macht die duale Ausbildung attraktiv? Wünsche von jungen Menschen und Angebote von Unternehmen im Vergleich

Junge Menschen stehen vor einer Vielzahl von Ausbildungswegen und der Herausforderung, den passenden Beruf zu finden. Unternehmen wiederum benötigen Strategien, um Auszubildende für sich zu gewinnen und an sich zu binden. In diesem Forum werden beide Perspektiven betrachtet.

Franziska Arndt vom Institut der deutschen Wirtschaft stellt aktuelle Erkenntnisse zu Attraktivitäts- und Hemmfaktoren bei Berufswahl, Ausbildungsmarketing und Bewerbermanagement vor. Im gemeinsamen Austausch werden anschließend Erfolgsfaktoren zur Gewinnung und Bindung von Auszubildenden identifiziert und Impulse für die Praxis der ÜBS entwickelt.

Referentin:     Franziska Arndt, Institut der deutschen Wirtschaft

Moderation:   Katrin Böhnke, BIBB

Raum: Bonn I

Instagram, Facebook oder TikTok? Auszubildende mit Social Media erreichen

Wer junge Menschen erreichen möchte, muss dort präsent sein, wo sie sich informieren und aufhalten – vor allem in sozialen Netzwerken wie Instagram oder TikTok.

In diesem Praxisforum zeigt Ausbilderin und Social-Media-Expertin Katharina Kreutel vom Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade, wie ÜBS Auszubildende zeitgemäß und authentisch ansprechen können. Sie gibt Einblicke in erfolgreiche Social-Media-Strategien, berichtet von der Zusammenarbeit mit Influencerinnen und Influencern und vermittelt praktische Tipps für die Erstellung wirkungsvoller Beiträge. Erfahren Sie, wie Sie die Sichtbarkeit und Attraktivität Ihrer Einrichtung und Ihrer Gewerke gezielt stärken können.

Referentin:     Katharina Kreutel, Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade

Moderation:   Marie Wagner, BIBB

Raum: P 2.7 Ebene OG 1

Übergänge im Jugendalter: Wie ticken Jugendliche an der Schwelle zum Berufsleben?

Aktuelle Studien zeigen, dass sich immer mehr junge Menschen nach dem Schulabschluss für einen direkten Einstieg ins Arbeitsleben entscheiden, anstatt eine Ausbildung oder ein Studium aufzunehmen. Dies wirft die Frage auf, wie es gelingen kann, wieder mehr Jugendliche für eine Ausbildung zu gewinnen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Bedingungen und Herausforderungen, denen die jungen Menschen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben begegnen.

Prof. Dr. Birgit Reißig, Leiterin der Abteilung „Übergänge im Jugendalter“ des Deutschen Jugendinstituts (DJI), gibt einen Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse zu diesem Thema. Anschließend diskutieren die Teilnehmenden darüber, inwiefern auch überbetriebliche Berufsbildungsstätten junge Menschen beim Übergang von der Schule in die Ausbildung unterstützen können.

Referentin:   Prof. Dr. Birgit Reißig, Deutsches Jugendinstitut (DJI)

Moderation:   Timon Tobias Temps, BIBB

Raum: Berlin I

Welche Infos wünschen sich jungen Menschen aus dem Ausland bei der Ausbildungssuche?

Viele Ausbildungsplätze in Deutschland bleiben unbesetzt. Junge Menschen aus dem Ausland für eine Ausbildung in Deutschland zu gewinnen, kann dazu beitragen, den Fachkräftenachwuchs zu sichern. In diesem Praxisforum wechseln wir die Perspektive. Statt zu fragen, wie passende Auszubildende im Ausland gefunden werden können, steht die Frage im Mittelpunkt, welche Informationen und Unterstützungsangebote junge Menschen benötigen, um sich für eine Ausbildung in Deutschland zu entscheiden – und welchen Beitrag ÜBS dabei leisten können.

Nach einem Impulsvortrag von Melanie Campbell, Geschäftsführerin von BAU ABC in Bad Zwischenahn, Verein zur Berufsförderung der Bauwirtschaft Nord e. V., zu einer Ausbildungsinitiative mit Usbekistan sind Sie eingeladen, das Thema in vertiefter Gruppenarbeit weiter zu beleuchten und Ihre Erfahrungen auszutauschen.

Referentin:     Melanie Campbell, Verein zur Berufsförderung der Bauwirtschaft Nord e. V.

Moderation:   Martyna Biedrzycka-Schmidberger, BIBB

Raum: Bonn II

„New Kids at work“ – neue Generation, wirklich neue Ansprüche?

Junge Fachkräfte setzen bei der Wahl ihrer Ausbildungs- und Arbeitsstellen heute vermeintlich andere Prioritäten als frühere Generationen. Welche Erwartungen haben sie an Ausbildung und Beruf? Was motiviert sie und was müssen insbesondere Betriebe und Personalverantwortliche im Umgang mit dem jungen Personal wissen? Themen wie Sinnhaftigkeit, Mitgestalten und Einflussnahme, Flexibilität und Work-Life-Balance, aber auch Anerkennung rücken in diesem Zusammenhang stark in den Fokus.

Tim Stanik, Professor für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung und Pädagogische Professionalität an der Universität Münster, zeigt auf, wie insbesondere Betriebe neuen Generationen begegnen können. Erhalten Sie wertvolle Impulse und reflektieren Sie gemeinsam, welche Angebote und Strategien sich auf Ihre ÜBS übertragen lassen.

Referent: Prof. Dr. Tim Stanik, Universität Münster

Moderation: Dr. Nina Jung, BIBB

Raum: Bonn III

Peer-Learning – Gemeinsam füreinander

Peer-Learning ist mehr als die Vermittlung von Wissen. Wenn Auszubildende sich gegenseitig bei ihren Aufgaben unterstützen, gemeinsam Probleme lösen und ihre Lernerfahrungen reflektieren, übernehmen sie Verantwortung für ihren Lernprozess und erwerben gleichzeitig wichtige fachliche und soziale Kompetenzen. Damit fördert Peer-Learning Motivation und Lernerfolg der Auszubildenden, wichtige Faktoren für die Attraktivität beruflicher Bildung.

Romina Kehl, ehemalige Ausbildungsleiterin eines Industrieunternehmens, gibt Einblick in ihre Erfahrungen mit Peer-Learning und setzt Impulse für die Diskussion. Kommen Sie ins Gespräch, berichten Sie von eigenen Erfahrungen und entwickeln Sie gemeinsam Ideen, wie sich Peer-Learning in der überbetrieblichen Ausbildung einsetzen lässt.

Referentin:     Romina Kehl, Firma Weidmüller GmbH & Co KG

Moderation:   Birgit Schneider, BIBB

Raum: Berlin II

Im Zusammenspiel zum Erfolg: Ausbildung gemeinsam gestalten

Gute Ausbildung entsteht im Zusammenspiel der Lernorte – und davon profitieren vor allem die Auszubildenden. Wie kann dieses Zusammenspiel noch besser gelingen und für die Lernenden wirksam gestaltet werden?

Diskutieren Sie u. a. diese Frage mit Sven Kaczkowski, Leiter des Bildungszentrums der Handwerkskammer Frankfurt (Oder). Anhand seiner Erfahrungen aus der Kfz-Technik zeigt er, wie gemeinsame Lerninhalte abgestimmt und lernortübergreifend weiterentwickelt werden können. Erhalten Sie wertvolle Impulse für die lernortübergreifende Zusammenarbeit und bringen Sie Ihre eigenen Erfahrungen in die Diskussion ein.

Referent:   Sven Kaczkowski, Handwerkskammer Frankfurt (Oder), Region Ostbrandenburg

Moderation:   Christiane Köhlmann-Eckel, BIBB

Raum: Rotunde

Zukunftskompetenzen und Soft Skills in der Personalqualifizierung

Der Umgang mit heterogenen Lerngruppen und die Begleitung individueller Lernprozesse stellen hohe Anforderungen an das Ausbildungspersonal in der ÜBA. Sozialpädagogische Fähigkeiten und Soft Skills gewinnen daher an Bedeutung. Welche Kompetenzen benötigen Ausbilderinnen und Ausbilder, um soziale Herausforderungen im Ausbildungsalltag erfolgreich zu bewältigen? Diskutieren Sie über Themen wie den Umgang mit Diversität und persönlichen Belastungen von Auszubildenden oder über die Stärkung der eigenen Resilienz.

Referent: Christopher Peschel, Ausbildungsverbund Olefinpartner gGmbH

Moderation: Anne Ortner, BIBB

Raum: Kleiner Saal

Informationen zu den Dialogstationen

Orientierung gewinnen, Erfahrungen teilen, gemeinsam weiterdenken: Informieren Sie sich zu zentralen Fragen der ÜBS-Förderung, bringen Sie Ihre Erfahrungen ein und entwickeln Sie gemeinsam Impulse, die das BIBB für die weitere Arbeit mitnehmen kann.

An den Dialogstationen tauschen wir uns zu folgenden Fragestellungen aus:

  • Dialogstation 1: Was braucht es, damit die Ausstattungsförderung den Anforderungen der überbetrieblichen Ausbildung gerecht wird? | Raum: Restaurant
  • Dialogstation 2: Was braucht es, damit geförderte Bauvorhaben gut geplant und erfolgreich umgesetzt werden können? | Raum: Restaurant
  • Dialogstation 3: Was braucht es, damit Kompetenzzentren auf den Weg gebracht und wirken können? | Raum: Kaminzimmer

Serviceinformationen

Veranstaltungsort

World  Conference Center Bonn
Platz der Vereinten Nationen 2
53113 Bonn

zur Website des WCCB

Anfahrt mit dem ÖPNV

Stadtbahn ab Bonn Hauptbahnhof

Nehmen Sie die Stadtbahnlinien 63, 16 oder 66 in Richtung Bad Godesberg oder Königswinter/Bad Honnef.

Steigen Sie an der Haltestelle Heussallee/Museumsmeile aus und folgen Sie der Beschilderung World Conference Center Bonn (etwa 450 Meter Fußweg entlang der Heussallee). Dort gehen Sie links auf den Platz der Vereinten Nationen.

Der Haupteingang zum Plenargebäude des WCCB befindet sich nach 100 Metern auf der rechten Seite.

Hinweis: Aufgrund von Bauarbeiten ist die Haltestelle Heussallee/Museumsmeile derzeit nur eingeschränkt nutzbar. Bitte prüfen Sie Ihre Verbindung vor Reiseantritt über die Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn oder des VRS und planen Sie gegebenenfalls etwas mehr Zeit für Ihre Anreise ein.

Busse ab Bonn Hauptbahnhof

Nehme Sie die Buslinien 610 oder 611 in Richtung Pappelweg ab Haltepunkt C4.

Steigen Sie an der Haltestelle Deutsche Welle aus und folgen Sie der Heussallee einige Meter bis zum Platz der Vereinten Nationen. Biegen Sie dort links ab.

Der Haupteingang zum Plenargebäude des WCCB befindet sich nach 100 Metern auf der rechten Seite.

Mit der Deutschen Bahn ab Bonn Hauptbahnhof

Fahren Sie mit den Regionalbahnen 26 oder 48 oder mit dem Regionalexpress (RE) 5 in Richtung Koblenz bis zur Haltestelle Bonn UN Campus.

Der Fußweg bis zum WCCB beträgt von dort etwa 750 Meter (über Genscherallee und Heussallee).

In Richtung Kongresszentrum fahren auch die Busse der Linien 610 und 611 von der Haltestelle Bonn UN Campus bis zur Haltestelle Heussallee.

Anfahrt mit dem Auto

Anschrift fürs Navigationssystem

WorldCCBonn (Plenargebäude)
Platz der Vereinten Nationen 2
53113 Bonn

Parkplätze (kostenpflichtig)

Parkhaus Karl-Carstens-Straße
Karl-Carstens-Straße 4
53113 Bonn

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Sperrung der Nordbrücke zu erhöhtem Verkehrsaufkommen kommen kann.