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Sozialwissenschaftliche Forschung

Trotz erster Ergebnisse, steht die Forschung zu Geflüchteten im Bereich der beruflichen Bildung noch immer am Anfang. Auch amtliche Statistiken weisen das Merkmal „geflüchtet“ bislang nur selten aus, so dass nur wenige empirisch fundierte und differenzierte Erkenntnisse zu ihrer Beteiligung an beruflicher Bildung vorliegen.

Das Bundesinstitut für Berufsbildung hat deshalb seit 2016 eine Reihe von Forschungsaktivitäten zum Zugang zu beruflicher Bildung von Geflüchteten und zur Gestaltung von beruflicher Bildung für diese Zielgruppe angestoßen. Berücksichtigt werden dabei individuelle wie betriebliche Perspektiven sowie die Sicht von Bildungsträgern und Berufsbildungsexperten. Zum einen werden hierfür bestehende Datenquellen benutzt, zum anderen eigene Erhebungen durchgeführt. Ein weiteres Themengebiet ist die Nachfrage junger Geflüchteter nach beruflicher Ausbildung sowie die Auswirkungen der Neuzuwanderung auf Entwicklungen am Arbeitsmarkt.

Forschungsaktivitäten

Integration Geflüchteter in Ausbildung und Arbeit (InGAA)

Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) baut das BIBB eine Daten- und Informationsbasis für eine regelmäßige Berichterstattung auf, wobei auch die Teilnahme an teilqualifizierenden Bildungsgängen berücksichtigt werden soll.

BA/BIBB-Migrationsstudie 2016

2016 wurde die klassische BA/BIBB-Bewerberbefragung erstmals durch die BA/BIBB-Migrationsstudie ergänzt. Ziel der Studie ist es, Informationen über die Situation von jungen Geflüchteten am Übergang in Ausbildung zu erhalten.

Chancen des Zugangs zur beruflichen Bildung für bleibeberechtigte junge Geflüchtete: Möglichkeiten und Hindernisse in der Beratung und Unterstützung

An drei sehr unterschiedlichen Standorten im Bundesgebiet soll untersucht werden, inwieweit durch
Beratung und Unterstützung der Zielgruppe Wege in eine (betriebliche) berufliche Ausbildung eröffnet
werden, welche Stolpersteine und welche innovativen Ansätze sich auf diesen Wegen zeigen.