Lernort Schule
Die Handreichung für die Pflegeausbildung am Lernort Pflegeschule des BIBB bietet Lehrenden und Verantwortlichen kompakte Instrumente und Umsetzungshilfen für die Entwicklung schulinterner Curricula im Rahmen einer kompetenzorientierten Ausbildung. Sie basiert auf den gesetzlichen Vorgaben und ist flexibel einsetzbar.
Eine Lehrperson gestaltet mit einer Auszubildenden einen interaktiven Unterricht. Vor einer Lerngruppe werden kommunikative Inhalte vermittelt, unterstützt durch Präsentationstechnik und anatomische Modelle in einem modernen Schulungsraum.
BIBB/ Hagedorn
Die Handreichung richtet sich an Lehrende in Pflegeschulen, insbesondere an diejenigen, die schulinterne Curricula entwickeln. Darüber hinaus bietet sie Lehrpersonen der Pflegeausbildung, wichtige Orientierungshilfen für die Umsetzung von Lernfeldern.
Alle Lehrenden an Pflegeschulen -
unabhängig von ihrer Berufserfahrung - erhalten praxisbezogene Beispiele dafür, wie sich curriculare Vorgaben didaktisch in Lernsituationen umsetzen lassen.
Lehrpersonen, die schulinterne Curricula entwickeln oder überarbeiten,
erhalten detaillierte Erläuterungen und Gestaltungshilfen.
Handreichung für die Pflegeausbildung am Lernort Pflegeschule
Die Handreichung gibt Empfehlungen für die Anwendung der Konstruktionsprinzipien und Situationsmerkmale der curricularen Einheiten auf Lernfelder und Lernsituationen. Dafür erhalten die Pflegeschulen zwei Handlungsleitfäden mit praktischen Anwendungsbeispielen.
Kernaussagen
- Zielgruppe: Lehrende an Pflegeschulen – insbesondere diejenigen, die Curricula erstellen oder weiterentwickeln.
- Praxisnähe: Die Handreichung verbindet gesetzliche Vorgaben mit konkreten Umsetzungsbeispielen.
- Lernortkooperation: Sie betont die Zusammenarbeit zwischen Schule und Praxis, um Theorie und Praxis zu verzahnen.
- Unterstützung: Sie bietet praxisnahe Beispiele für die didaktische Umsetzung des Curriculums.
Forschungsprojekte, die das Thema Schule behandeln
Das Projekt hat Maßnahmen zur Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen gesammelt und geprüft. Daraus entstand das „Haus der guten Ausbildung“ und ein Praxishandbuch, welches alle Maßnahmen, Checklisten und Gesprächsleitfäden beinhaltet.
Das Projekt liefert wichtige Befragungsergebnisse zur Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung am Lernort Schule/Hochschule aus Perspektive der Auszubildenden und Studierenden sowie weiteren zentralen Ausbildungsakteuren. Beleuchtet werden Erfolgsfaktoren und Hindernisse sowie die Erfahrungen die Auszubildende und Studierende am Lernort Schule/Hochschule machen.
Mit dem Projekt BENP II wird die Analyse der Umsetzung der generalistischen Pflegeausbildung am Lernort Schule/Hochschule aus Perspektive der Auszubildenden und Studierenden sowie weiteren zentralen Ausbildungsakteuren weitergeführt. Beleuchtet werden Erfolgsfaktoren und Hindernisse sowie die Erfahrungen die Auszubildende und Studierende am Lernort Schule/Hochschule machen.
Beschäftigt sich mit der (Ausbildungs)situation und den Qualifizierungswegen von Lehrenden, also jenen, die in Pflegeschulen und beruflichen Schulen der Fachrichtung Pflege unterrichten.
Es wurde der Digitalisierungsstand sowie der Entwicklungsprozess an Pflegeschulen unter besonderer Berücksichtigung der Auswirkungen des „DigitalPakt Schule analysiert. Ein zentrales Ergebnis dieser Untersuchung zeigt, dass der DigitalPakt Schule maßgeblich zur Verbesserung der digitalen Infrastruktur an Pflegeschulen beiträgt. Zudem wurde ein Governance-Modell für die digitale Schulentwicklung verfasst.
Es wurden digitale Lernarrangements aus der Perspektive der Lehrenden entwickelt und zu einem Fortbildungsangebot mit drei Modulen erarbeitet. Besonders spannend sind die direkt in der Pflegeausbildung anwendbaren digitalen Lernarrangements für Lehrende.
Gibt einen Einblick, wie Lern- und Arbeitsorte außerhalb stationärer Einrichtungen gestaltet sind und stellt hierfür typische Lehr-/ Lernsituationen bereit um entsprechende Situationen bereits am Lernort Schule gut anzubahnen/ vorzubereiten.
Das Projekt entwickelte und erprobte ein Rahmencurriculum, das Kompetenzen für die interprofessionelle Zusammenarbeit in der Pflegeausbildung stärken soll. Es werden Bildungsziele, Kompetenzen für die interprofessionelle Zusammenarbeit, Kontextfaktoren, Implementierungshinweise, Lehr- und Lerneinheiten für die berufliche Pflegeausbildung sowie Module für die hochschulische Pflegeausbildung beschrieben.
Das Projekt MAPA analysiert Studienangebote auf Masterniveau und die Karrierewege von Pflegefachpersonen mit Masterabschluss. Es zielt darauf ab, Bildungsangebote transparent zu machen sowie Einsatzbereiche und Aufgabenprofile systematisch zu erfassen.
Es wurden in diesem Projekt verschiedene – für den Lernort Schule interessante – Produkte entwickelt. Z.B. Grundlagentext und Fachkonzept zur Schulsozialberatung, Informationsmaterial für Lehrende, Praxisanleitende, Lernende und hier v.a. von und für Personen, die bereits eine Erwerbs-/ Berufstätigkeit vor der Ausbildung ausgeübt haben. Aber auch ein Methodenkoffer für Lehrende ist noch im Entstehen um Vielfalt-Rollen-Empowerment in der Aus-/ Fort- oder Weiterbildung zu thematisieren.
Das Forschungsprojekt PRIME liefert empirisch fundierte Einblicke in die Umsetzung hochschulischer Pflegeausbildung und zeigt zentrale Unterschiede sowie Herausforderungen in Curricula, Praxisphasen und der Verknüpfung der Lernorte auf. Die Ergebnisse machen Gelingensbedingungen und Entwicklungsbedarfe der hochschulischen Pflegeausbildung sichtbar.
Die Pflegeausbildung sprachsensibel am Lernort Schule und am Lernort Praxis zu gestalten ist das Ziel dieses Projekts. Es wird hier eine Handreichung für die Umsetzung von sprachsensiblem Unterricht und sprachsensibler praktischer Anleitung bereitgestellt. Außerdem wird es eine Handreichung für die Entwicklung sprachsensibler Pflegecurricula geben.
Praxisanleitende sind Bindeglied zwischen Theorie und Praxis. Aktuell liegen noch keine Ergebnisse aus dem Projekt vor. Ende 2025 / Anfang 2026 wurden/ werden Erhebungen unterschiedlicher Art durchgeführt (Beobachtungsstudien zur geplanten und strukturierten, aber auch zu situativen Anleitungssituationen, Interviews mit Praxisanleitenden und eine Onlinebefragung für Lernende) um die Situation von Praxisanleitenden besser verstehen und unterstützen bzw. darauf vorbereiten zu können. Entsprechende Ergebnisse werden im Anschluss veröffentlicht.
Das Projekt beschäftigt sich mit dem Übergang in die Pflegeausbildung und den Ausbildungsbeginn. Gerade am Anfang zeigen sich Herausforderungen für die Auszubildenden, denen mit einem Konzept für sprachsensiblen Unterricht sowie einem Lernmodul für die Emotionsregulation abgeholfen werden kann.
Das Projekt beschäftigt sich mit Rahmenbedingungen, Chancen und Herausforderungen von Teilzeitausbildungen – also wie Pflegeschulen und Praxis diesen Modus realisieren können.
Das Projekt befasst sich mit der beruflichen Anerkennung in der Pflege. Internationale Pflegefachpersonen wählen zunehmend die Kenntnisprüfung als Ausgleichsmaßnahme. Das Projekt stellt ein modularisiertes Curriculum für einen bedarfsgerechten Vorbereitungskurs auf die Kenntnisprüfung sowie einen Methodenkoffer für die Umsetzung bereit.
Wie können wir Ihnen weiterhelfen?
Egal, ob es um die berufliche Aus- und Weiterbildung in Deutschland, um europäische Berufsbildungspolitik, Hintergrundinformationen oder um statistisches Basismaterial geht - im BIBB stehen kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner zur Verfügung!