ÜBS connect – Innovation. Vernetzung. Transfer.
Innovation leben, Vernetzung fördern, Transfer sichern. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) lädt Sie herzlich zur Vernetzungsveranstaltung „ÜBS connect“ am 3. und 4. November 2026 ins World Conference Center Bonn (WCCB) ein. Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen!
ANMELDUNG
Mit der „ÜBS connect“ möchten wir einen lebendigen Dialograum schaffen: einen Ort für Austausch, Vernetzung und Weiterentwicklung, mit dem gemeinsamen Ziel, die überbetriebliche Ausbildung zu stärken und ihre Attraktivität nachhaltig zu erhöhen.
Kommen Sie zur ÜBS connect und melden Sie sich jetzt an!
Die Plätze sind begrenzt, Anmeldeschluss ist der 31. August 2026.
Was Sie erwartet
Wir laden Sie zu diversen Austauschformaten und einem gemeinsamen Get-together ein, um Ideen zur ÜBA zu vertiefen, Lösungen zu entwickeln und sich nachhaltig zu vernetzen.
Gleichzeitig bietet unsere Ausstellungsfläche unter dem Motto „Ausbildungswelten entdecken: Konzepte, Ausstattung, Praxis“ praxisnahe Einblicke in innovative Ausbildungsansätze. Viele Exponate können Sie vor Ort selbst ausprobieren.
Schließlich erhalten Sie Informationen und Austauschmöglichkeiten zu unserem Förderverfahren.
Detaillierte Informationen zum Programm und den einzelnen Programmpunkten finden Sie auf dieser Seite.
Navigieren Sie direkt zu:
Programm
| ab 13:00 Uhr | Registrierung |
| 13:00 Uhr | Ausstellung Ausbildungswelten entdecken: Konzepte, Ausstattung und Praxis |
| 14:00 Uhr | Eröffnung Prof. Dr. Hubert Ertl (BIBB) |
| 14:15 Uhr | Begrüßung Catrin Hannken (Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend) |
| 14:30 Uhr | Im Gespräch Der Arbeitsbereich „Überbetriebliche Berufsbildungsstätten“ – zwischen Förderung, Praxis und Forschung Alexandra Kurz, Christiane Köhlmann-Eckel, Florian Bauch, Timon Tobias Temps (BIBB) |
| 14:50 Uhr | Impuls & Austausch (mit paralleler Kaffeepause) Auf dem Weg zu neuen Konzepten für eine attraktive ÜBA |
| 16:00 Uhr | Keynote Prompten und wischen statt googeln und klicken? Wie neue Lerngewohnheiten und künstliche Intelligenz die Ausbildung in ÜBS sinnvoll verändern Prof. Dr. Karl-Heinz Gerholz (Otto-Friedrich-Universität Bamberg) |
| 16:30 Uhr | Podiumsdiskussion Lernort ÜBS: Wie gestalten wir die Ausbildung im Zeitalter der KI? Vertreter/-innen aus Praxis, Wissenschaft und Politik im Gespräch |
| 17:30 Uhr | Ausstellung Ausbildungswelten entdecken: Konzepte, Ausstattung und Praxis |
| 18:30 Uhr | Get-together (Abendveranstaltung im WCCB) Vernetzung bei Essen & Gesprächen |
| 21:30 Uhr | offizielles Ende des ersten Veranstaltungstages |
| ab 08:30 Uhr |
Registrierung und Begrüßungskaffee |
| 09:00 Uhr |
Forschungsdialog |
| 09:30 Uhr |
parallele Praxisforen |
| 10:45 Uhr | Pause |
| 11:00 Uhr |
Impulsbeitrag |
| 11:30 Uhr | Dialogstationen Austausch mit Expert/-innen der ÜBS-Förderung Fragen stellen, Perspektiven wechseln, Lösungsansätze identifizieren |
| 12:40 Uhr |
Abschluss |
| 13:00 Uhr | Mittagsimbiss zum Ausklang |
Informationen zur Ausstellung
„Ausbildungswelten entdecken“: Konzepte, Ausstattung und Praxis
In den Ausbildungswelten unserer Ausstellung erleben Sie, wie moderne Ausstattung, bauliche Lösungen und berufspädagogische Konzepte gezielt in der überbetrieblichen Ausbildung eingesetzt werden. Die Ausstellenden geben Ihnen anschauliche Einblicke in ihre Ausbildungspraxis und zeigen, wie sie ihre Konzepte im Alltag umsetzen und weiterentwickeln.
Ob Virtual Reality, Simulationen oder Exoskelette – nutzen Sie die Gelegenheit, neue Technologien selbst auszuprobieren und zu testen. Darüber hinaus können Sie sich über aktuelle Arbeitsergebnisse aus verschiedenen Fachbereichen des Bundesinstituts für Berufsbildung informieren.
Überblick über die ausstellenden ÜBS und ihre (interaktiven) Angebote:
Drehen Sie eine Runde auf der Testfahrstrecke für autonomes Fahren!
Autonomes Fahren ist das Zukunftsthema der Automobilbranche. Die Ausbildung in der Kfz-Mechatronik muss darauf reagieren und Auszubildenden entsprechendes Know-how vermitteln.
Im Bildungszentrum Hennickendorf erwerben Auszubildende dieses Know-how in einem neuen erprobten überbetrieblichen Kurs: An einer Testfahrstrecke mit Modellfahrzeugen, in welchen die zentralen Steuerungscodes für die Datenverarbeitung im Fahrzeug KI-gestützt programmiert werden, vertiefen sie Grundlagen des autonomen Fahrens durch realitätsnahe Aufgaben.
Paul Ulrich zeigt, wie dieser innovative Lehrgang die überbetriebliche Ausbildung in der Kfz-Mechatronik revolutioniert.
Ein Stand der Handwerkskammer Frankfurt (Oder) – Region Ostbrandenburg, vertreten durch Paul Ulrich
Informieren Sie sich über den Neubau einer ÜBS und nehmen Sie Ideen für Ihre eigenen Bauprojekte mit!
Mit dem Neubau des Bildungszentrums Bau Geradstetten entsteht eine überbetriebliche Berufsbildungsstätte auf dem aktuellen Stand der Technik, die die Weichen setzt für eine zeitgemäße und praxisorientierte Ausbildung.
Erfahren Sie, welche innovative Gestaltungsansätze und nachhaltigen Baukonzepte hier für die Berufsbildung in der Bauwirtschaft umgesetzt werden. Dewi Evans, Celine Palpella und Dirk Siegel informieren über Planung und Umsetzung des Neubaus des Bildungszentrums.
Ein Stand der Bildungsakademie der Bauwirtschaft Baden-Württemberg gGmbH, vertreten durch Dewi Evans, Celine Palpella und Dirk Siegel
Machen Sie aus ihren Auszubildenden KI-Pioniere und starten Sie jetzt mit eigenen KI-Projekten.
Wie können Auszubildende die digitale Transformation in ihren Unternehmen aktiv vorantreiben? Das BZI hat hierfür das Konzept der KI-Scouts und weiterer, in der Praxis operativ erprobter, KI-Anwendungen in sein Bildungsangebot integriert. Im Rahmen der überbetrieblichen Ausbildung werden Auszubildende befähigt, KI-Potenziale zu identifizieren und in ihren Unternehmen nutzbar zu machen.
Alexander Lampe und Thorsten Herkert laden Sie ein, diesen Qualifizierungsansatz kennenzulernen, der auch Themen wie Grundlagen der Künstlichen Intelligenz, KI-Tools, betriebliche Anwendungsfälle sowie ethische und rechtliche Aspekte umfasst.
Ein Stand des Berufsbildungszentrums der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH (BZI), vertreten durch Alexander Lampe und Thorsten Herkert
Lassen Sie sich von praxisnahen Einblicken und innovativen Ansätzen für eine zukunftsfähige Ausbildung inspirieren.
Tradition trifft Innovation: Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen einer modernen Ausbildung im Bäckerhandwerk. Erfahren Sie, wie traditionelles Handwerk und innovative Ausbildungskonzepte zusammenwirken und wie angehende Fachkräfte heute für das Bäckerhandwerk von Morgen qualifiziert werden.
Von der Planung und Umsetzung von Produktionsprozessen in der Backstube bis zur kreativen Warenpräsentation im Verkauf – erhalten Sie anschauliche Einblicke in die überbetriebliche Ausbildung. Bei einer Live-Demonstration zeigt Ihnen Wolfgang Vollmer typische Ausbildungsinhalte des Backhandwerks aus nächster Nähe.
Ein Stand der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk West, Erste Deutsche Bäckerfachschule, vertreten durch Wolfgang Vollmer
Testen Sie Exoskelette selbst und entdecken Sie, wie sie Fachkräfte unterstützen können!
Tragbare Assistenzsysteme, sogenannte Exoskelette, unterstützen den Körper bei schweren und wiederkehrenden Bewegungen. Sie entlasten gezielt Rücken, Schultern und Arme, reduzieren körperliche Anstrengung und verbessern die Ergonomie.
René Nauber zeigt die Potenziale verschiedener Exoskelette auf und demonstriert, wie diese körperliche Belastungen reduzieren und ergonomisches Arbeiten fördern. Hierdurch wird Gesundheitsschutz frühzeitig im Bewusstsein von Fachkräften verankert.
Ein Stand der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim, vertreten durch René Nauber
Drehen Sie einen kurzen Film und entdecken Sie, wie Ausbildungsinhalte mediendidaktisch aufbereitet werden können.
Abläufe visualisieren, Arbeitsschritte nachvollziehbar machen und Lerninhalte anschaulich vermitteln: Kameratechnologien bieten für die überbetriebliche Ausbildungspraxis vielfältige didaktische Anwendungsmöglichkeiten.
Katharina Kreutel, Tina Roth und Dr. Roland Falk zeigen diese praxisnah auf – von 360°-Aufnahmen bis zu mobilen und körpernahen Kameras für unterschiedliche Perspektiven im Ausbildungsprozess.
Ein Stand des Kompetenzzentrums Ausbau und Fassade, vertreten durch Katharina Kreutel, Tina Roth und Dr. Roland Falk
Lernen Sie ein digitales Assistenzsystem kennen und erfahren Sie, welchen konkreten Mehrwert es für die überbetriebliche Ausbildung bietet.
Digitale Assistenzsysteme können sowohl Auszubildende als auch das Ausbildungspersonal während der überbetrieblichen Ausbildung unterstützen. Waltraud Born zeigt Ihnen, wie ihre Auszubildenden und ihr Ausbildungspersonal digital durch den Lernprozess der überbetrieblichen Metall- und Elektroausbildung begleitet werden.
Das Besondere: Der Ansatz ist übertragbar und eröffnet neue Perspektiven für viele weitere Ausbildungsbereiche, denn durch das Assistenzsystem gelingt es, betriebliche Arbeitsaufträge als Lernaufgaben zu visualisieren.
Ein Stand der Gemeinschafts-Lehrwerkstatt Arnsberg GmbH, vertreten durch Waltraud Born
Besuchen Sie eine moderne Bildungsstätte in einem virtuellen 360°-Rundgang.
Ein moderner Bildungsort für die industrielle Metall- und Elektroausbildung – Bernd Herschlein und Rüdiger Zibold stellen Ihnen den Neubau des UFZ Niederstetten e.V. vor.
Hier werden optimale Lernbedingungen für Auszubildende geschaffen: mit praxisnahen Lehrgängen, zeitgemäßer Ausstattung und Fachräumen für die überbetriebliche Ausbildung, Fort- und Weiterbildungen sowie Umschulungen. Erfahren Sie, wie der Neubau die Ausbildung lebendig macht und neue Impulse für die Fachkräfteentwicklung setzt.
Ein Stand des Umschulungs- und Fortbildungszentrums (UFZ) Niederstetten e.V., vertreten durch Bernd Herschlein und Rüdiger Zibold.
Jetzt anlegen und loslegen: Erleben Sie, wie digitale Lern- und Simulationsumgebungen Auszubildende unterstützen können.
Gehen Sie mit uns an die Hafenkante und erleben Sie überbetriebliche Ausbildung in realitätsnahen Szenarien: In der „ISAmare“-Simulationsumgebung trainieren Auszubildende typische Abläufe aus Hafenlogistik, Technik und maritimen Berufen – von Sicherheits- und Sichtprüfungen über den Umgang mit Arbeitsmitteln bis hin zu komplexen Arbeits- und Entscheidungsprozessen. Komplexe Situationen werden sicher, praxisnah und beliebig oft wiederholbar erlebbar.
Ein Stand des Aus- und Fortbildungszentrums (AFZ) Rostock, vertreten durch Jan Hoffmann
Erproben Sie immersive Anwendungen und lassen Sie sich für neue Wege in der Ausbildung inspirieren.
Mit immersiven Technologien und KI entstehen neue Zugänge zu Ausbildungsinhalten. Gemeinsam mit dem Team des Projekts „DilA“ entdecken Sie erprobte VR-Lernmodule aus der überbetrieblichen Ausbildung angehender Landwirtinnen und Landwirte. Tauchen Sie ein in virtuelle Lerntouren durch Ausbildungsställe, KI-gestützte Lernwerkstätten und digitale Tools zur Unterstützung im Ausbildungsalltag. Die Beispiele laden dazu ein, Ausbildungspraxis neu zu denken und diese Ansätze auf andere Kontexte zu übertragen.
Ein Stand des Versuchs- und Bildungszentrums Landwirtschaft Haus Düsse der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, vertreten durch Dr. Katharina Dahlhoff und Marleen Teutenberg
Informationen zu den Vernetzungsräumen
Impuls & Austausch: Auf dem Weg zu neuen Konzepten für eine attraktive ÜBA
Wie können Sie die überbetriebliche Ausbildung attraktiver gestalten? In den Vernetzungsräumen nähern Sie sich der Antwort aus acht verschiedenen Blickwinkeln. Impulse kommen aus den Projekten der vom BMBFSFJ geförderten „Initiative für eine exzellente überbetriebliche Ausbildung (INex-ÜBA)“. Die Projekte entwickeln aktuell neue Konzepte für die ÜBA.
Kommen Sie mit ihnen und den anderen Teilnehmenden ins Gespräch, tauschen Sie sich aus und diskutieren Sie mit! Sie können gerne mehrere Vernetzungsräume besuchen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Unsere Vernetzungsräume im Überblick:
Welche Kompetenzen benötigen Ausbildende, um die Qualität der ÜBA zu steigern?
Die Qualität der Ausbildung hängt maßgeblich von den Kompetenzen der Ausbilderinnen und Ausbilder ab. Sie müssen Schritt halten mit technologischen Entwicklungen und den sich wandelnden Lernbedarfen der Auszubildenden. Passende Qualifizierungen für das Ausbildungspersonal gewinnen daher an Bedeutung. Doch wie können diese aussehen? Und welche Kompetenzen brauchen Ausbilderinnen und Ausbilder künftig, um die ÜBA qualitativ hochwertig zu gestalten?
Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:
- ExA-Bau, vertreten durch N.N. vom Bau Bildung Sachsen e. V.
- EXKAIA, vertreten durch N.N. von der Handwerkskammer München und Oberbayern
- LeA-Bau, vertreten durch N. N. des Berufsförderungswerks der Fachgemeinschaft Bau Berlin und Brandenburg gGmbH Berlin
Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Anne Ortner (BIBB).
Welche Ausbildungsmethoden fördern Motivation und Lernerfolg der Auszubildenden?
Wer gerne lernt, lernt besser. Motivation ist daher entscheidend für den Lernerfolg. Ausbildungsmethoden, die auf Lernvorlieben und Bedürfnisse der Auszubildenden eingehen, können aktivierend und motivierend wirken. Ausbilderinnen und Ausbilder müssen neue Ansätze aufgreifen und ihr Methodenrepertoire beständig erweitern. Welche Methoden sprechen die Auszubildenden heute besonders an? Und welche Rolle spielen dabei kreative Ansätze wie Design Thinking oder digitale Tools?
Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:
- DD4, vertreten durch N. N. von der Gewerbe Akademie der Handwerkskammer Freiburg
- DTM-Handwerk, vertreten durch N. N. vom Bildungszentrum der Handwerkskammer Konstanz
- SLADE, vertreten durch N. N. vom Technologie- und Berufsbildungszentrums (tbz) Paderborn gGmbH
Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Tatjana Grintz und Nora Mirbach (BIBB).
Wie können sich ÜBS mit einer attraktiven ÜBA nachhaltig aufstellen?
Um die Energiewende vor Ort umzusetzen, benötigt die Wirtschaft qualifizierte Fachkräfte. Damit Auszubildende die notwendigen Kompetenzen erwerben können, gewinnen Themen wie erneuerbare Energien oder Elektromobilität in der überbetrieblichen Ausbildung an Gewicht. Gleichzeitig gewinnt ressourcenschonendes Handeln auch für den Lernort ÜBS an Bedeutung. Wie können sich ÜBS zu nachhaltigen Lernorten weiterentwickeln? Und wie kann die ÜBA den Aufbau nachhaltigkeitsbezogener Kompetenzen gezielt fördern?
Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:
- E-Mobi-Boot, vertreten durch N. N. von der Berufsbildungsstätte Travemünde der Handwerkskammer Lübeck,
- Fries.Energie, vertreten durch N. N. von der Innung Sanitär und Heizungstechnik Jade
- ILNET, vertreten durch N. N. vom Technologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik e.V.
- n.e.d., vertreten durch N. N. vom saz – Schweriner Aus- und Weiterbildungszentrum e.V.
Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Timon Tobias Temps (BIBB).
Wie können Ausbildende junge Menschen individuell und passgenau beim Lernen unterstützen?
Auszubildende starten mit zunehmend unterschiedlichen Lernvoraussetzungen in die (überbetriebliche) Ausbildung. Ausbilderinnen und Ausbilder können dieser Heterogenität begegnen, indem sie das Lernen stärker begleiten als anzuleiten. Hierbei gewinnen soziale Kompetenzen an Bedeutung. Darüber hinaus können Ausbildende digitale und KI-gestützte Tools einsetzen, um das Lernen individueller und flexibler zu gestalten. Welche Potentiale bergen diese Anwendungen für die ÜBA? Und wie können Ausbildende in ihrer neuen Rolle gestärkt werden?
Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:
- EXUEBAKLIMA, vertreten durch N. N. vom Elektro Technologie Zentrum (etz) Stuttgart
- InnoLernKI, vertreten durch N. N. von der Handwerkskammer der Pfalz
- KIgÜBA, vertreten durch N. N. vom Bildungszentrum Schweinfurt der Handwerkskammer für Unterfranken
- QualLe Handwerk, vertreten durch die HandWERK gemeinnützige GmbH – das Kompetenzzentrum der Handwerkskammer Bremen
Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Martyna Biedrzycka-Schmidberger (BIBB).
Wie können Auszubildende von modularer Kursgestaltung profitieren?
Mit modularer Kursgestaltung können Auszubildende flexibel und in ihrem eigenen Tempo lernen. Zum Einsatz kommen dabei oft digitale Lernplattformen und zunehmend KI-gestützte Tools, die z. B. individualisierte Lernpfade bereitstellen. Modulare Kursgestaltung geht aber auch analog: Auszubildende lernen in modular eingerichteten Räumen, an Stationen oder gemeinsam mit Auszubildenden anderer Gewerke. Doch welche Ansätze sind vielversprechend? Und welche Auswirkungen hat Modularisierung auf die Lernkultur?
Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:
- AKib, vertreten durch N. N. von der Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart
- LernKOST, vertreten durch N. N. von der Bundesfachschule für Orthopädie-Schuhtechnik
- U-Stahl ade, vertreten durch N. N. vom Berufsbildungszentrum (bbz) der Industrie- und Handelskammer Siegen e.V.
Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Marie Wagner (BIBB).
Mit welchen digitalen Assistenztools können Ausbildende den Lernprozess der Auszubildenden unterstützen?
Chatbots, KI-gestützte Lernassistenten und adaptive Lernplattformen erweitern die Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten in der (überbetrieblichen) Ausbildung. Sie helfen Auszubildenden, Lerninhalte individuell zu erschließen und unterstützen bedarfsgerecht beim Lernen. Gleichzeitig können sie Ausbildungs- und Verwaltungspersonal bei organisatorischen und pädagogischen Aufgaben entlasten. In welchen Bereichen der ÜBA bieten diese Anwendungen den größten Mehrwert? Welche Herausforderungen stehen ihrem Einsatz derzeit noch im Weg?
Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:
- ALINA, vertreten durch N. N. vom Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Märkischer Kreis e.V.
- FillA, vertreten durch N. N. des Bezirks Oberfranken
- INNOSPACE, vertreten durch N. N. vom Bundesbildungszentrum des Zimmerer- und Ausbaugewerbes
- NextGenLearn, vertreten durch N. N. vom Überbetrieblichen Bildungszentrum in Ostbayern
Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Martina Proskurakov und Nadine Meier (BIBB).
Welche Effekte haben immersive Lernsettings auf das Lernen?
Immersive Lernsettings schaffen neue Zugänge zu Ausbildungsinhalten. Auszubildende können in virtuelle Lernwelten eintauchen (Virtual Reality) oder ihre reale Umgebung durch digitale Inhalte erweitern (Augmented Reality). Dadurch erleben sie praktische Situationen direkt, anstatt sie nur theoretisch zu lernen. Das kann das Verständnis vertiefen und den Lernerfolg steigern. Welche weiteren Vorteile bieten immersive Lernsettings für Auszubildende? Und wie können sie dazu beitragen, aktuelle Herausforderungen in der überbetrieblichen Ausbildung zu bewältigen?
Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:
- Cybee, vertreten durch N. N. von der Vestischen Friseurinnung Recklinghausen
- DaVinci, vertreten durch N. N. von der Maler- und Lackiererinnung Mittleres Ruhrgebiet
- DigiMal, vertreten durch N. N. von der Maler- und Lackiererinnung Berlin
- ImLA, vertreten durch N. N. vom Lehr- und Versuchsgut Köllitsch
Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Birgit Schneider (BIBB).
Wie sehen die Werkstätten und Lernräume der Zukunft aus?
Die sich rasant verändernde Arbeitswelt stellt neue Anforderungen an die überbetriebliche Ausbildung. Um diesen gerecht zu werden, muss der Lernort ÜBS technologisch und methodisch-didaktisch mit der Zeit gehen. Moderne Werkstätten und Lernräume ermöglichen es den Auszubildenden betriebsnahe Szenarien mit modernen Arbeitsmitteln umzusetzen. Welche Technologien prägen zukünftig die Lernorte der ÜBA? Und wie lassen sich neue Technologien methodisch-didaktisch in die Kurse der ÜBA integrieren?
Erhalten Sie Impulse aus folgenden Projekten:
- DilA, vertreten durch N. N. von der Landwirtschaftskammer NRW
- ECHA, vertreten durch N. N. von der Bundesinnung der Hörakustiker – Akademie für Hörakustik
- ISAmare, vertreten durch N. N. vom Aus- und Fortbildungszentrum (AFZ) Rostock GmbH
- LernGO, vertreten durch N. N. vom Aus- und Weiterbildungszentrum (AWZ) Gotha des VHS-Bildungswerks
Der Vernetzungsraum wird begleitet durch Dr. Nina Jung (BIBB).
Informationen zu den Praxisforen
Von der Gewinnung zur Bindung Auszubildender: Impulse für ÜBS und ÜBA
Erhalten Sie wertvolle Anregungen für Ihre Arbeit in der ÜBS und tauschen Sie sich mit anderen Teilnehmenden über aktuelle Herausforderungen bei der Gewinnung und Bindung von Auszubildenden aus.
In den acht parallel laufenden Praxisforen widmen wir uns ausgewählten Aspekten zur Beantwortung der Frage, wie ÜBS zur Attraktivität dualer Ausbildung beitragen.
Bringen Sie Ihre Erfahrungen ein, diskutieren Sie mit Fachkolleginnen und Fachkollegen und nehmen Sie neue Ideen und Impulse für Ihre Praxis mit.
Hinweis: Sie können sich lediglich für ein Forum anmelden.
Unsere Praxisforen im Überblick:
Junge Menschen stehen vor einer Vielzahl von Ausbildungswegen und der Herausforderung, den passenden Beruf zu finden. Unternehmen wiederum benötigen Strategien, um Auszubildende für sich zu gewinnen und an sich zu binden. In diesem Forum werden beide Perspektiven betrachtet.
Franziska Arndt vom Institut der deutschen Wirtschaft stellt aktuelle Erkenntnisse zu Attraktivitäts- und Hemmfaktoren bei Berufswahl, Ausbildungsmarketing und Bewerbermanagement vor. Im gemeinsamen Austausch werden anschließend Erfolgsfaktoren zur Gewinnung und Bindung von Auszubildenden identifiziert und Impulse für die Praxis der ÜBS entwickelt.
Referentin: Franziska Arndt, Institut der deutschen Wirtschaft
Moderation: Katrin Böhnke, BIBB
Wer junge Menschen erreichen möchte, muss dort präsent sein, wo sie sich informieren und aufhalten – vor allem in sozialen Netzwerken wie Instagram oder TikTok.
In diesem Praxisforum zeigt Ausbilderin und Social-Media-Expertin Katharina Kreutel vom Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade, wie ÜBS Auszubildende zeitgemäß und authentisch ansprechen können. Sie gibt Einblicke in erfolgreiche Social-Media-Strategien, berichtet von der Zusammenarbeit mit Influencerinnen und Influencern und vermittelt praktische Tipps für die Erstellung wirkungsvoller Beiträge. Erfahren Sie, wie Sie die Sichtbarkeit und Attraktivität Ihrer Einrichtung und Ihrer Gewerke gezielt stärken können.
Referentin: Katharina Kreutel, Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade
Moderation: Marie Wagner, BIBB
Aktuelle Studien zeigen, dass sich immer mehr junge Menschen nach dem Schulabschluss für einen direkten Einstieg ins Arbeitsleben entscheiden, anstatt eine Ausbildung oder ein Studium aufzunehmen. Dies wirft die Frage auf, wie es gelingen kann, wieder mehr Jugendliche für eine Ausbildung zu gewinnen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Bedingungen und Herausforderungen, denen die jungen Menschen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben begegnen.
Expert-/-innen vom Deutschen Jugendinstitut (DJI) geben Einblick in aktuelle Forschungsergebnisse zu diesem Thema. Anschließend diskutieren die Teilnehmenden darüber, inwiefern auch überbetriebliche Berufsbildungsstätten junge Menschen beim Übergang von der Schule in Ausbildung unterstützen können.
Referent/-in: N.N., Deutsches Jugendinstitut (DJI)
Moderation: Timon Tobias Temps, BIBB
Viele Ausbildungsplätze in Deutschland bleiben unbesetzt. Junge Menschen aus dem Ausland für eine Ausbildung in Deutschland zu gewinnen, kann dazu beitragen, den Fachkräftenachwuchs zu sichern. In diesem Praxisforum wechseln wir die Perspektive. Statt zu fragen, wie passende Auszubildende im Ausland gefunden werden können, steht die Frage im Mittelpunkt, welche Informationen und Unterstützungsangebote junge Menschen benötigen, um sich für eine Ausbildung in Deutschland zu entscheiden – und welchen Beitrag ÜBS dabei leisten können.
Nach einem Impulsvortrag von Melanie Campbell, Geschäftsführerin von BAU ABC in Bad Zwischenahn, Verein zur Berufsförderung der Bauwirtschaft Nord e. V., zu einer Ausbildungsinitiative mit Usbekistan sind Sie eingeladen, das Thema in vertiefter Gruppenarbeit weiter zu beleuchten und Ihre Erfahrungen auszutauschen.
Referentin: Melanie Campbell, Verein zur Berufsförderung der Bauwirtschaft Nord e. V.
Moderation: Martyna Biedrzycka-Schmidberger, BIBB
Junge Fachkräfte setzen bei der Wahl ihrer Ausbildungs- und Arbeitsstellen heute vermeintlich andere Prioritäten als frühere Generationen. Welche Erwartungen haben sie an Ausbildung und Beruf? Was motiviert sie und was müssen insbesondere Betriebe und Personalverantwortliche im Umgang mit dem jungen Personal wissen? Themen wie Sinnhaftigkeit, Mitgestalten und Einflussnahme, Flexibilität und Work-Life-Balance, aber auch Anerkennung rücken in diesem Zusammenhang stark in den Fokus.
Tim Stanik, Professor für Erziehungswissenschaften mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung und Pädagogische Professionalität an der Universität Münster, zeigt auf, wie insbesondere Betriebe neuen Generationen begegnen können. Erhalten Sie wertvolle Impulse und reflektieren Sie gemeinsam, welche Angebote und Strategien sich auf Ihre ÜBS übertragen lassen.
Referent: Prof. Dr. Tim Stanik, Universität Münster
Moderation: Dr. Nina Jung, BIBB
Peer-Learning ist mehr als die Vermittlung von Wissen. Wenn Auszubildende sich gegenseitig bei ihren Aufgaben unterstützen, gemeinsam Probleme lösen und ihre Lernerfahrungen reflektieren, übernehmen sie Verantwortung für ihren Lernprozess und erwerben gleichzeitig wichtige fachliche und soziale Kompetenzen. Damit fördert Peer-Learning Motivation und Lernerfolg der Auszubildenden, wichtige Faktoren für die Attraktivität beruflicher Bildung.
Romina Kehl, ehemalige Ausbildungsleiterin eines Industrieunternehmens, gibt Einblick in ihre Erfahrungen mit Peer-Learning und setzt Impulse für die Diskussion. Kommen Sie ins Gespräch, berichten Sie von eigenen Erfahrungen und entwickeln Sie gemeinsam Ideen, wie sich Peer-Learning in der überbetrieblichen Ausbildung einsetzen lässt.
Referentin: Romina Kehl, Firma Weidmüller GmbH & Co KG
Moderation: Birgit Schneider, BIBB
Gute Ausbildung entsteht im Zusammenspiel der Lernorte – und davon profitieren vor allem die Auszubildenden. Wie kann dieses Zusammenspiel noch besser gelingen und für die Lernenden wirksam gestaltet werden?
Diskutieren Sie u. a. diese Frage mit Sven Kaczkowski, Leiter des Bildungszentrums der Handwerkskammer Frankfurt (Oder). Anhand seiner Erfahrungen aus der Kfz-Technik zeigt er, wie gemeinsame Lerninhalte abgestimmt und lernortübergreifend weiterentwickelt werden können. Erhalten Sie wertvolle Impulse für die lernortübergreifende Zusammenarbeit und bringen Sie Ihre eigenen Erfahrungen in die Diskussion ein.
Referent: Sven Kaczkowski, Handwerkskammer Frankfurt (Oder), Region Ostbrandenburg
Moderation: Christiane Köhlmann-Eckel, BIBB
Der Umgang mit heterogenen Lerngruppen und die Begleitung individueller Lernprozesse stellen hohe Anforderungen an das Ausbildungspersonal in der ÜBA. Sozialpädagogische Fähigkeiten und Soft Skills gewinnen daher an Bedeutung. Welche Kompetenzen benötigen Ausbilderinnen und Ausbilder, um soziale Herausforderungen im Ausbildungsalltag erfolgreich zu bewältigen? Diskutieren Sie über Themen wie den Umgang mit Diversität und persönlichen Belastungen von Auszubildenden oder über die Stärkung der eigenen Resilienz.
Referent-/in: N.N.
Moderation: Anne Ortner, BIBB
Serviceinformationen
Mit dem PKW
Anschrift
WorldCCBonn (Plenargebäude)
Platz der Vereinten Nationen 2
53113 Bonn
Parkplätze (kostenpflichtig)
Parkhaus Karl-Carstens-Straße
Karl-Carstens-Straße 4
53113 Bonn
Mit Bahn und Bus
Stadtbahn ab Bonn Hauptbahnhof
Stadtbahn - Linien 63/16 oder 66 in Richtung Bad Godesberg oder Königswinter/Bad Honnef
Ausstieg an der Haltestelle Heussallee/Museumsmeile und der Beschilderung World Conference Center Bonn folgen (etwa 450 Meter Fußweg entlang der Heussallee bis zum Platz der Vereinten Nationen).
Dort gehen Sie links auf den Platz der Vereinten Nationen.
Der Haupteingang zum Plenargebäude des WCCB befindet sich nach 100 Metern auf der rechten Seite.
Bus ab Bonn Hauptbahnhof
Buslinien 610 und 611 Richtung Pappelweg) ab Haltepunkt C4.
Ausstieg an der Haltestelle Deutsche Welle, folgen Sie der Heussallee einige Meter bis zum Platz der Vereinten Nationen.
Biegen Sie dort links ab. Der Haupteingang zum Plenargebäude des WCCB befindet sich nach 100 Metern auf der rechten Seite.
DB Haltestelle Bonn UN Campus
Es halten Züge des Regionalverkehrs in Richtung Köln bzw. Koblenz, keine ICE oder IC.
Der Fußweg bis zum WCCB beträgt etwa 750 Meter (über Genscherallee und Heussallee).
In Richtung Kongresszentrum fahren auch die Busse der Linien 610 und 611 von der Haltestelle Bonn UN Campus bis zur Haltestelle Heussallee.
Folgend finden Sie einige Hotelempfehlungen in der Umgebung:
Gustav-Stresemann-Institut (GSI) Bonn
Langer Grabenweg 68
53175 Bonn
Tel.: 0228 81070
Hotel Bonn-Hauptbahnhof Motel One
Am Hauptbahnhof 12
53111 Bonn
Tel.: 0228 7638240
Hotel Motel One-Beethoven
Berliner Freiheit 36
53111 Bonn
Tel.: 0228 9727860
IntercityHotel Bonn
Quantiusstraße 22
53115 Bonn
Tel.: 0228 9261810
Maritim Hotel Bonn
Kurt-Georg-Kiesinger Allee 1
53175 Bonn
Tel.: 0228 81080